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USA 2003
Originaltitel:Order, The
Länge:98:03 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Brian Helgeland
Buch:Brian Helgeland
Kamera:Nicola Pecorini
Musik:David Torn
SFX:Fabio Traversari
Darsteller:Heath Ledger, Shannyn Sossamon, Benno Führmann, Mark Addy, Peter Weller, Francesco Carnelutti, Mattia Sbragia, Mirko Casaburo, Giulia Lombardi, Richard Bremmer, Christina Maccà, Paola Emilia Villa, Rosalinda Celentano
Vertrieb:20th Century Fox
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Auf Erden wandelt ein Sin Eater, jemand der als eine Art Gegenstück zur Kirche Sünden vergeben kann. Diese werden aus dem Körper durch ein Ritual herausgezogen und gegessen. Als dieser unsterbliche Anti-Priester nun dem Mentor des jungen Priesters Alex Bernier (Heath Ledger) die Sünden abnimmt, worauf dieser stirbt, bekommt Alex von dem mysteriösen Driscoll den Auftrag nach Rom zu reisen um der Sache auf den Grund zu gehen. Dort trifft er auf seinen alten Freund Thomas Gerrett und seine alte Jugendliebe Mara (Shannyn Sossamon). Bei der Suche nach dem Sin Eater geraten sie an eine dämonische Sekte, die in der Unterwelt von Rom haust und Alex auf die Spur des Sin Eaters führt.

Bild
Format2.35:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer überzeugt mit einem guten Kontrastumfang, welcher auch in den vielen dunklen Sequenzen genügende Details offenbart um alles Wichtige erkennen zu können. Dabei gibt es zwar immer wieder Szenen in denen der Kontrast einfach zu hart erscheint, aber hier gibt's überwiegend ein noch ausgewogener Kontrast und eine gute Farbgebung, welche uns vor allem warme und erdige Töne präsentiert.
Die Bildschärfe erreicht leider keine Referenzwerte, sondern wirkt vor allem im Detailbereich recht weich gezeichnet und nie so detailliert wie man es erwartet hätte. Dabei macht die Gesamtschärfe noch einen guten Eindruck, offenbart jedoch leichtes Edge Enhancement, also ein Artefakt einer Nachschärfung. Weiterhin macht sich leichtes Bildrauschen in einigen Szenen bemerkbar, welche die Detailschärfe zusätzlich etwas beinträchtigt. Dafür arbeiten die Kompressionen sehr sauber und offenbaren nur selten leichtes Blockrauschen im Hintergrund. Zudem sind dem Transfer Defekte und Verschmutzungen fremd und mit einer etwas besseren Schärfe und einem harmonischeren Kontrastumfang hätten wir dem Bild mit Sicherheit mehr Punkte zugesprochen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, DTS 5.1 (nur dt.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte
 Die Soundabmischung bietet ein atmosphärisches und sehr weiträumiges Klangerlebnis. Die Dialoge sind gut zu verstehen, wobei man hier etwas mehr am Volumenregler hätte drehen können, da der Center etwas zu leise abgemischt wurde, sich dadurch aber etwas besser mit der Klangkulisse vermischt und von daher sehr natürlich wirkt. Die direktionalen Einstreuungen haben es ebenfalls in sich und auch wenn es sehr viele dialoglastige Sequenzen gibt, dürfen die eingesetzten Effekte richtig überzeugen und unterstützen den räumlich abgemischten Score bei seiner Arbeit. Neben einem hervorragenden Dynamikumfang und teilweise brachiale Basseinsätze wirkt die Abmischung stets räumlich und lässt sich nie zur Frontlastigkeit verleiten. Der deutsche DTS-Track wirkt eine Spur kräftiger, unterscheidet sich ansonsten nicht sonderlich vom ohnehin sehr weiträumig klingenden deutschen Dolby Digital 5.1 Mix.
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Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Master & Commander
    • Die Liga der Außergewöhnlichen Gentleman
    • 28 Days Later
    • Alien Quadrology
  • Audiokommentar mit Brian Helgeland
  • Interview mit Benno Führmann (4:39 Min.)
  • 9 Geschnittene Szenen (9:47 Min.)
 Für ein umfangreiches Zusatzmaterial war auf der DVD wohl kein Platz mehr und so wurde uns nicht einmal der "Original-Trailer" zum Film spendiert, stattdessen finden wir beim Starten der DVD vier Trailer aus dem weiteren 20th Century Fox-Programm. Außerdem liegt ein Interview mit Benno Fürmann vor, der hier etwas über seine Rolle spricht und das sogar auf Deutsch. Allerdings ist das Ganze mit knapp 5 Minuten nicht sehr umfangreich und interessant ausgefallen und wurde zudem noch mit kurzen Filmausschnitten versehen. Interessanter sind die sieben Deleted Scenes, welche hier mit einem optionalen Regiekommentar versehen wurde. Weiterhin können wir uns den Film noch mit einem deutsch untertitelten Kommentar vom Regisseur Brian Helgeland anschauen, welcher das wohl informativste Extra auf dieser DVD darstellt, obgleich Brian Helgeland etwas über die Stränge schlägt und neben vielen Hintergrundinfos, sehr schnell in langweilige Lobhudeleien abdriftet.
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Fazit
Im Zuge der großen Welle an religiös angehauchten Horrorfilmen ("Lost Souls", "Die Prophezeiung") entstand dieser Mysteriefilm von Brain Helgeland ("Payback", "Ritter aus Leidenschaft"). In den US-Kinos schrecklich gefloppt und in Deutschland innerhalb 1 Woche aus den Kinos verschwunden, stand der Film unter keinem guten Stern. Auf der einen Seite hatte sich das Publikum an solchen Filmen mittlerweile satt gesehen, zum anderen ist die Story dermaßen unausgereift, dass einem die Lust am Zusehen vergeht. Der Film hat zu viele Handlungsstränge, die nicht aneinander anfügen und wird nur durch kleine Schocks aufgelockert, die zwar nicht zur eigentlichen Handlung gehören, aber den Zuschauer am Einschlafen hindern. Diese sind auch recht gut gemacht und ein kleiner Schauer läuft beispielsweise über den Rücken, wenn die Dämonenkinder ihr Unwesen auf dem Friedhof treiben. Die Darsteller hatten wohl auch so eine Vorahnung und geben sich erst gar keine Mühe ihren Rollen Leben einzuhauchen. Heath Ledger ("10 Dinge, die ich an dir hasse") ist dermaßen fehlbesetzt als Priester auf Abwegen, dass man nur mit dem Kopf schütteln kann. Einzig Peter Weller (Interner Link"Robocop") bringt etwas Farbe in die triste Einöde des Schauspieldschungels, ist aber auch nicht wirklich bei der Sache. Wirklich gelungen sind die Kulissen und es macht Freude die römischen Gebäude und Kirchen zu begutachten.
Man hätte sich wirklich auf eine Sache einigen sollen, dann wäre es vielleicht ein guter Film geworden. Was dem geschätzten Zuschauer allerdings hier vorgesetzt wird, ist nichts Halbes, aber auch nichts Ganzes und wird nach dem Ansehen schnell in Vergessenheit geraten.

Die DVD überzeugt durch eine gute Soundabmischung und eine grundsolides Bild. Allerdings sind die Extras mehr als mager ausgefallen. Aber zumindest ist der Regiekommentar deutsch untertitelt worden.



Bilder der DVD




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