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UK 1985
Originaltitel:Lee Aaron - Live In London
Länge:60:05 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ohne Altersbeschränkung
Regie:
Kamera:Geoff Greenslade, Ed Everest, Howard Badger, Peter
Musik:Lee Aaron
Darsteller:Lee Aaron, John Albani, Simon Briarly, Chris Brockway, Kim Hunt
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Das legendäre Konzert der kanadischen Metal Queen Lee Aaron. Aufgenommen am 19. Mai 1985 im Camden Palace, London.

Setlist:
1. Intro
2. Evil Game
3. Beat Em Up
4. Night Riders
5. Danger Zone
6. Lady Of The Darkest Night
7. Steal Away Your Love
8. Call Of The Wind
9. Line Of Fire
10. Hot To Be Rocked
11. Paradise
12. Got To Be The One
13. Rock Me All Over
14. Shake It Up
15. We Will Be Rockin'
16. Metal Queen

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Die Aufnahmen wurden mit professionellem Equipment gemacht und sehen von daher ansprechend aus. Ein wenig Rauschen trägt jede Einstellung, einige davon sind dann schon sehr grobkörnig. Das nimmt man gern in Kauf, weil die Schärfe stimmt und keine Verschmutzungen sichtbar werden. Die Ausleuchtung bekommt die Songs sehr gut in den Griff, die Farben sind kaum verfälscht, also kräftig und eigentlich ist es dabei nur schade, dass die Kompression dem Bild zu mehr Rauschen und Unsauberkeiten verhilft, als nötig wäre, was sich auch auf der Detailzeichnung abbildet und insbesondere dann sichtbar wird, wenn die Scheinwerfer durch den Rauch aufhellen. Solches Material ist ja immer schwer handhabbar, auf dieser DVD ist es aber über dem Niveau einer TV-Ausstrahlung und für das Alter in annehmlichen Zustand.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0, Dolby Digital 5.1
SpracheEnglisch
Untertitel-
 Den Sound gibt's zum einen im sehr ordentlichen Stereo als auch im 5.1-Upmix. Bei Letzterem beschränkt man sich darauf, den Klang etwas mehr Druck durch zusätzlichen Bass zu geben. Also keine Surround-Spielereien, die sowieso nicht viel gebracht hätten, sondern einfach ein überzeugender Live-Sound, der noch etwas mehr scheppern und krachen könnte. Aber dafür ist die Musik aber möglicherweise gar nicht ausgelegt, schließlich sind alle Songs sehr melodisch. An die Referenzen von Live-Metal-Alben kann man sich wegen nicht ganz ausbalancierter Instrumente (Schlagzeug zu vordergründig) nicht herantrauen, die Songs dürften aber bestens heraushörbar sein und besitzen gutes Live-Feeling. Wer also Angst hatte, das Material hätte die letzten 20 Jahre nicht gut überlebt und müsste mit Qualitätseinbrüchen, dumpfen Tönen oder Aussetzern auskommen, der wird positiverweise eines Besseren belehrt.
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Extras
Extras
  • Galerie (74 Bilder)
  • Trailer:
    • Magnum - Live In London (1:46 Min.)
    • Venom - Hell At Hammersmith (1:53 Min.)
    • Lee Aaron - Live In London (1:40 Min.)
    • Bonfire - One Acoustic Night (3:23 Min.)
    • Chris Norman & Band - One Acoustic Evening (6:55 Min.)
    • Eat The Rich (1:50 Min.)
 Die DVD enthält noch Trailer zu fünf Musiktiteln aus dem e-m-s-Programm sowie "Eat The Rich", der durch Lemmys Mitwirken ja auch irgendwie in die Musiksparte passt. Ansonsten kann man sich noch an über 70 Fotos von Lee Aaron ergötzen.
 +-----

Fazit
Hab bisher noch nichts von der Rock Lady gehört, die hier dargebotene Show mit 16 Songs zeigt aber, dass die Frau eine ziemlich markante, raue Stimme hat, mit der sie das einstündige Konzert souverän durchzieht. Lee Aaron fällt in die Sparte klassischer Heavy Metal bzw. Hard Rock und damit ganz und gar nicht in meinen Musikgeschmack, wer aber posende, klischeehafte Songs wie "Lady Of The Darkest Night" oder "Rock Me All Over" ab kann, der dürfte mit den rockigen, abwechslungsreichen Songs gut bedient sein. Der Gig war leider damals nicht sehr gut besucht und auch das Publikum scheint vorher einen Happen Zement gefressen zu haben, so dass die Reaktionen auf die Songs nicht unbedingt überschwenglich sind, man sogar das Gefühl hat, dass die Beifallsbekundungen nach jedem Song nicht ausschließlich aus dem wenig genutzten Saal stammen, aber Lee und ihre Band lassen sich davon nichts anmerken und besonders die Frontfrau legt eine zackige Darbietung hin, wobei sie sich ihrer weiblichen Reize sichtlich bewusst ist und diese einzusetzen weiß. Da die gesamte Location eher einem Club gleicht, ist die Kamera meistens auch ziemlich nah dran am Geschehen und zeigt die einzelnen Bandmitglieder sehr genau an ihren Instrumenten. Zwischendrin wäre ein wenig mehr Bewegung in der Kamera schön gewesen, aber auch so wird der Fan solcher Rockmucke Gefallen am hier aufgezeichneten Live-Gig haben. Unschön ist nur, dass der letzte Song in der Mitte einfriert und dann von den Credits überrollt wird, obwohl der laut Cover ja zu ihren größten Hits gehören soll.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Lee Aaron - Live in London (Masters Of Metal)



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