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USA 1998
Originaltitel:Six-String Samurai
Länge:86:59 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Lance Mungia
Buch:Jeffrey Falcon, Lance Mungia
Kamera:Kristian Bernier
Musik:The Red Elvises, Brian Tyler
SFX:Ozzie Carmona, Pixel Envy
Darsteller:Jeffrey Falcon, Justin McGuire, Stephane Gauger, Clifford Hugo, Oleg Bernov, Igor Yuzov, Zhenya Kolykhanov, George L. Casillas, Kim De Angelo, Avi Sills, Monti Ellison, Kareem, Richard McGuire, Zuma Jay, Paul Szopa, Lex Lang, Dan Barton, Paula Tillapaugh, Lora Witty, Rheagan Wallace
Vertrieb:Starmedia
Norm:PAL
Regionalcode:0



Inhalt
1957 ist die Atombombe auf die USA gefallen, Lost Vegas das neue Epizentrum der Macht und der dortige Herrscher, kein geringerer als Elvis persönlich, hat das Zeitliche gesegnet. Also wird ein neuer King gesucht und so macht sich Buddy auf den Weg und trifft dabei sogar den Tod persönlich, gegen den er zum Gitarren-Duell antreten muss ...

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Die Vorlage gibt sich eigentlich recht ordentlich dank weniger Verschmutzungen und hervorragend schillernden Farben, die einen kräftigen Kontrast zwischen verstaubten, sandigen Sets und dem strahlend blauen Himmel zaubern. Auch Schwarzwert und Kontrast gelingen und tragen zum guten Bild bei. Das Vollbild entspricht aber laut IMDb.com nicht dem Original von 1.85:1. Dabei spielt man sogar mit der Widescreen-Technik: Im Vorspann noch bringt eine manuelle Umschaltung auf 16:9 die Körper wieder in normale Proportionen, danach geht's dann aber tatsächlich im Format 1.33:1 weiter. Abgesehen von dieser stilistischen Einlage fällt besonders in Kampfsequenzen auf, dass Vollbild nicht dem Original entsprechen kann, denn die Bildkomposition wirkt abgeschnitten und eingeengt. Auch die Schärfe ist nicht wirklich überragend, vor allem weil die Kompression ziemlich schludrig geworden ist und die Detailschärfe darunter leidet. Besonders am blauen Himmel werden Muster und Blockrauschen ersichtlich, dieses Problem besteht aber eigentlich den ganzen Film über auf dem gesamten Material. Davon abgesehen ist die Auflösung ganz ordentlich geworden für eine Independent-Produktion. Wer sich also am Bildformat nicht stört, was in einigen Szenen schwer fällt, wird hier nicht enttäuscht.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu), Dolby Digital 2.0 (En)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Der Überbringer ist die Dolby Digital 5.1-Spur nicht, hat gegenüber dem englischen O-Ton in Stereo aber den Vorteil eines geringen Surround-Anteils. Zwar entstehen keine nennenswerten Effekte, aber ein wenig Musik und Hall sind auch nicht schlecht und der Klang an sich bietet guten Bass und eine adäquate Umsetzung der Musik. Im Englischen ist die Stimmwahl stellenweise besser und direkter, einigen Sprechpassagen muss man aber starkes Rauschen bescheinigen. Es stehen deutsche, nicht ganz fehlerfreie Untertitel zur Verfügung, die erkennen lassen, dass sich die deutsche Synchro einige Freiheiten herausnimmt.
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Extras
Extras
  • Trailer (2:38 Min.)
  • Slideshow (31 Bilder)
  • Trailershow:
    • Azumi (1:24 Min.)
    • Who Is Watching (0:43 Min.)
    • Envy (2:00 Min.)
    • Scared (1:53 Min.)
    • Raped By An Angel 3 (2:16 Min.)
 Hier nur Standard: Ein Trailer, wahlweise in deutscher oder englischer Sprache, eine Slideshow mit Bildern direkt aus dem Film und eine Trailershow, wobei nichts davon in die Wertung eingeht.
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Fazit
Ich krieg den Mund nicht mehr zu! Sowas Herrliches wie "Six-String Samurai" hab ich ja schon lange nicht mehr gesehen. Wenn sich die Story für euch schon trashig anhört, dann wartet erst, auf welche bunten Abenteu(r)er ihr im Film trefft, der wirklich gut ausgeführt wurde und somit nicht nur die Troma-Sektion ansprechen wird. Wegen dem omnipräsenten Rock/Surf-Score werden sich Fans fetziger Gitarrenmucke freuen, aber "Six-String Samurai" ist weit mehr als ein actionreicher Musikfilm. Unser Protagonist Buddy (Holly) muss sich durch den vom Fallout gezeichneten, nun wieder Wilden Westen schlagen und wird dabei von einer Heavy Metal-Band Death (ohne Chuck) verfolgt, die jeden Nebenbuhler per Pfeil und Bogen unschädlich macht. Klingt böse, relativiert sich aber, sobald die Schwarzröcke in fisteliger Comic-Stimme zu sprechen beginnen. Unterwegs trifft man unter anderem auf den Mariachi, ein tödliches Bowling-Trio, die Rocker von "The Red Elvises", eine völlig durchgeknallte Redneck-Familie, in deren verdrehte Gedanken der kleine Begleiter von Buddy bereits am Feuer über dem Spieß brät und eine ganze Armee von Russen, für die ein kleiner, verlustreicher, wenn auch unblutiger Krieg inszeniert wird. Kaum beschreibbar, was da abgeht, das muss man gesehen haben, wenn Buddy sein Schwert zückt, seine Widersacher in schön fotografierter Szenerie den Garaus macht und dabei noch Zeit hat, extrem lässige Posen einzunehmen. Die Zweckgemeinschaft von Buddy und seinem kleinen Helfer, der in Sachen Motorisierung so einiges auf den Kasten hat, geht wie eigentlich die gesamte Story weit über das hinaus, was man unter herkömmlicher Erzählung verstehen wird. Selbst die Tatsache, dass sich der Film nach Roadmovie-Manier aus Zufällen entlang des Weges entwickelt, wird hingenommen bei all den phantastischen Einfällen, die die besten Ideen aus Interner Link"Mad Max", sehr viel "Okami" (aber weitaus weniger blutig als dieser!), vielleicht auch Interner Link"El Mariachi" und überdeutlicher Western- als auch Eastern-Symbolik mit trockenem Humor zu einem bunten Cocktail vermischen. Neben Interner Link"Wild Zero" DER definitive Rock'n'Roll-Kracher, bei dem der Endkampf "Rock'n'Roll gegen Heavy Metal" standesgemäß mit flinken Fingern und kühnen Riffs ausgetragen wird!



Bilder der DVD




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