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ESP 2004
Originaltitel:Rottweiler
Alternativtitel:Brian Yuzna's Rottweiler
Länge:90:59 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Brian Yuzna
Buch:Alberto Vázquez Figueroa, Miguel Tejada-Flores
Kamera:Javier G. Salmones
Musik:Mark Thomas
SFX:Marc Paso
Darsteller:Nicholas Aaron, Ivana Baquero, Ilario Bisi-Pedro, Bárbara Elorrieta, Paulina Gálvez, Lolo Herrero, Roberto Hijón, Lluís Homar, Cornell John, Ramata Koite, William Miller, Jacinto Molina, Irene Montalà
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
2018 in einem Straflager in Süd-Spanien: Aneinandergekettet gelingt dem illegalen Einwanderer Dante (William Miller) und einem anderen Häftling die Flucht in die Berge. Gefängnisdirektor Kufard (Paul Nashy), aus dessen Lager noch nie ein Häftling entkommen konnte, hetzt ihnen einen blutrünstigen Rottweiler mit einem Stahlgebiss auf die Fersen. Schnell hat die Bestie Witterung aufgenommen und zerfleischt im Blutrausch Dantes Zellengenossen. Dante schafft es an eine Waffe zu kommen und erschießt einen Wärter und die Bestie. Doch der Rottweiler scheint unsterblich zu sein. Unaufhaltsam setzt die Killermaschine Dante nach und verschont in ihrem Blutdurst niemanden, der ihren Weg kreuzt ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Am Bild gibt es eigentlich nicht wirklich etwas zu bemängeln und bis auf ein leichtes Bildrauschen im Hintergrund befinden sich alle Werte auf einem guten bis sehr guten Niveau. Farben und Kontrast und auch die Kompressionen leisten sich keine Fehltritte und wirken in allen Belangen sehr ausgewogen. Selbst die Schärfe ist sehr gut ausgefallen und überzeugt durch ein sehr plastisches und detailliertes Bild mit einer guten Kantenschärfe und bis auf kleine Mängel einer hervorragenden Detailschärfe in Close-Ups. Für eine volle Punktzahl reicht es aber nicht, was an dem leichten Bildrauschen in einigen Szenen und ab und an entstehenden dezenten Rauschmuster liegt.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, DTS 5.1 (nur dt.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Auch die Soundabmischung weiß zu gefallen und bietet uns neben einer guten Frontabmischung sauber gestreute Effekte und einen guten Score-Einsatz, welcher das Geschehen zu jedem Zeitpunkt räumlich erscheinen lässt. Insgesamt dominiert zwar der Frontbereich, aber in den richtigen Momenten reißt uns ein kräftiger Bass aus dem Sessel. Ingesamt hätten der Abmischung aber etwas mehr Dynamik gut getan, sowie eine etwas präzisere Abmischung der Umgebungsgeräusche. Ansonsten bekommen wir aber einen ausgesprochen guten Raumklang geboten, wobei der deutsche DTS Track eine Spur feiner wirkt, sich insgesamt jedoch nicht sonderlich von der Dolby Digital-Variante unterscheidet. Der englische Dolby Digital Mix unterscheidet sich ebenfalls kaum von der deutschen Spur, erscheint jedoch etwas dumpfer in den Dialogen. Optional lassen sich deutsche Dialoge hinzuschalten.
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Extras
Extras
  • Trailer dt./engl. (1:26 Min.)
  • Hinter den Kulissen (18:37 Min.)
  • Filmo- und Biografie:
    • Paul Naschy
    • Brian Yuzna
  • Interviews:
    • Brian Yuzna (4:29 Min.)
    • William Miller (3:06 Min.)
    • Irene Montalà (1:10 Min.)
    • Vincent Guastini & Greg Ramoundos (2:28 Min.)
    • Javier Salmones (1:54 Min.)
  • Trailershow:
    • 11:14 (1:33 Min.)
    • Dumplings (2:05 Min.)
    • Ein ferpektes Verbrechen (1:04 Min.)
    • Santa's Slay (1:51 Min.)
    • Beyond the Re-Animator (1:49 Min.)
    • The Unborn (1:48 Min.)
 Neben obligatorischen e-m-s-Trailern, sowie dem deutschen und englischen Original Trailer, finden wir auf diesem Silberling noch Filmo- und Biografien von Paul Naschy und Brian Yuzna, sowie fünf Interviews mit Cast & Crew, welche allesamt recht kurz ausgefallen sind, dafür aber mit einigen Informationen aufwarten können. Zum Schluss finden wir noch ein knapp 18minütiges B-Roll auf der Disc, welches uns einen netten Einblick hinter die Kulissen von "Rottweiler" gewährt. Bis auf die B-Roll wurden alle Extras deutsch untertitelt.
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Fazit
Im Vorfeld waren die Kritiken schon mehr als vernichtend und man sprach von einem totalen Desaster. Nun habe ich aber versucht, mich von den Kritiken nicht beeinflussen zu lassen, doch leider hat es nicht viel genützt. Mit "Rottweiler" ist Brian Yuzna ein wahrer Griff ins Klo geglückt. Sein letzter Beitrag unter der Flagge der Fantastic Factory ist ein wahrlich uninspirierter Versuch geworden, dem Tierhorror-Genre neues Leben einzuhauchen. Dabei sind weder Optik noch Effekte wirklich schlecht, jedoch hapert es hier eindeutig am Drehbuch und der dazugehörigen Inszenierung. Es scheint als wäre ein Laie am Werk gewesen und selbst die Kameraarbeit ist nicht sonderlich gelungen und wirkt unruhig und streckenweise deplaziert. Weiterhin erzeugt "Rottweiler" keinerlei Spannung, nimmt sich selbst viel zu ernst und wirkt dadurch sehr oft unfreiwillig komisch. Der Versuch Atmosphäre, sowie Spannung zu erzeugen scheitert in jeglicher erdenklicher Form, stattdessen mutet man dem Publikum einen selten dämlichen Hauptdarsteller zu, der wie bekloppt durch die Wälder rennt (teilweise nackt) und sich zwischenzeitlich mal, obgleich er auf der Suche nach seiner verlorenen Liebe ist, von einer durchgeknallten Mutter bumsen lässt. Selbst Paul Naschys Cameo reißt hier nichts mehr raus und einzig und allein der Hund scheint seine Sache gut zu machen, aber das reicht leider nicht, um die 90 Minuten gut unterhalten zu werden. Vielmehr ist es so, dass man bereits nach 10 Minuten krampfhaft versucht zur Fernbedienung zu greifen und das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Es gibt mit Sicherheit schlimmere Filme, aber "Rottweiler" gehört immerhin in die Kategorie der Sorte von Filmen, die die Welt nicht gebraucht hätte. Um einmal einen Vergleich aufzustellen: Gegen "Rottweiler" wirken Tierhorror-Gurken wie Interner Link"Bugs" (2004) und Interner Link"Crocodile" (2000), fast schon wie eine Offenbarung an Filmkunst und sind zumindest trashig genug um richtig Spaß zu machen. Und das vermissen wir bei "Rottweiler". Dafür ist die DVD technisch mehr als ansprechend ausgefallen.



Bilder der DVD




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