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USA 2005
Originaltitel:Rx
Länge:82:49 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Ariel Vromen
Buch:Ariel Vromen, Morgan Land
Kamera:Scott Kevan
Musik:Gilad Benamram
SFX:Geoffrey C. Martin, Travis Baumann
Darsteller:Eric Balfour, Colin Hanks, Lauren German, Alan Tudyk, Ori Pfeffer, Daniel Pino, Guy Camilleri
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Jonny (Colin Hanks), Andrew (Eric Balfour) und Melissa (Lauren German) wollen einen Beach-Rave in Mexiko besuchen und ein tolles Wochenende jenseits der südlichen Grenze erleben. Der Trip läuft jedoch aus dem Ruder, als Andrew bei einem Zwischenstopp in San Marcos von einem Dealer einen ganzen Haufen Drogen kauft, um seine miese, finanzielle Situation aufzubessern. Diese leichtsinnige Tat setzt eine Reihe von Ereignissen in Gang, welche die Freundschaft der Drei auf eine harte Probe stellt.

Bild
Format2.35:1 (anamorph)
NormPAL
 Zwar sind sämtliche Bereiche nicht unbedingt top, aber die drei wichtigsten Faktoren wie Schärfe, Farben und Kontrast schlagen sich wacker. Mit der Kompression hat e-m-s bei ihren DVDs eh weniger Probleme, wenn man es natürlich drauf anlegt, kann man auch hier unbedeutende Fehler vorfinden, wie leichte Artefakte ab und an auf dem Hintergrund. In dunklen Szenen rutschen Kontrast und Schärfe stärker als gewöhnlich ab und auch auf längere Distanz sind Details nicht immer perfekt. Der Eindruck ist dabei trotzdem gut, auch wenn ein paar schwarze Verschmutzungen und ein wenig Rauschen unterhalb der auffälligen Grenze existiert. Eigentlich gibt es nur eine kurze Ausnahme, wo kurz das Material zu wechseln scheint, weil es auf einmal alles sehr grobkörnig aussieht. Später schalten sich urplötzlich noch Farbfilter hinzu, die das vorher sonnengebräunte Bild fortan in kühle Farben hüllen. Kurz zusammengefasst: Neuer Film, entsprechend gutes Bild.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Deu), Dolby Digital 5.1 (Deu, En)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Besonders zu Beginn stört mich das durch die Musik geprägte, flache Klangbild des Dolby Digital 5.1-Modus. Der Basseinsatz ist zwar recht ordentlich, dünn klingt der Score dabei trotzdem. Glücklicherweise bessert sich das im späteren Verlauf und auch der Surround-Anteil steigt etwas an, wobei "Simple Lies" nicht unbedingt damit protzen kann. Es reicht durch eine klare Sprache und ein angenehmes Klangbild aber noch knapp zu 4 Punkten. Der englische Ton hat den Vorteil von natürlicheren Stimmen, diese werden dann aber auch nicht immer so sauber wiedergegeben.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:42 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Radio West (1:44 Min.)
    • The Last Tunnel (1:19 Min.)
    • Night Wash (1:35 Min.)
    • Evil (2:14 Min.)
    • Mahaut (2:16 Min.)
    • Cube Zero (1:44 Min.)
    • Angulimala (2:45 Min.)
    • Ginger Snaps 2 (1:18 Min.)
    • Straight Into Darkness (2:26 Min.)
 Es gibt keine echten Extras auf der DVD, Trailer müssen genügen.
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Fazit
Ich war doch angenehm überrascht, beim eher abschreckenden Covertext, den drei Jungstars und einem Regiedebüt, was zusammengenommen ja nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für einen guten Film ergibt, doch einen passablen B-Movie zu erleben, der noch dazu ganz gut gespielt wurde und nicht zu sehr überzieht - inhaltlich wie auch bei der Laufzeit. Nun kann man auch nicht unbedingt behaupten, der Ritt durch Mexiko zur gemeinsamen Drogenübergabe, die zurück in die Staaten geschmuggelt werden soll, wäre sonderlich neu, die Inszenierung ist aber sehr anständig und der Film gefällt mir mit jeder Minute immer besser. Umso aussichtsloser entwickelt sich nämlich die Situation der drei Freunde. Bis zu einem gewissen Punkt bestimmen das Party-Leben, die amüsanten Szenen mit dem stockschwulen Dealer und natürlich das erhabene Gefühl, endlich auf eigener Faust mit dem Cabriolet durch die Lande fahren zu können, das Bild, mit einem Schlag wandelt sich aber alles zum Schlechten hin. Neben der Angst, an der Grenze von der Polizei gefasst zu werden, geht es einem der Drei plötzlich arg schlecht, als die verschluckten Drogenpakete im Magen für einen unerwarteten Zwischenfall sorgen. Fortan sind die Nerven nicht nur bei den Charakteren gespannt, denn plötzlich geht eigentlich alles schief und den Gelegenheitsschmugglern wird klar, dass ein trauriger Punkt erreicht wird, den nie wieder jemand rückgängig machen kann. "Simple Lies" gehört weniger zu den Filmen, die versuchen, alles durch möglichst viel Action und glückliche Zufälle wieder in die richtige Bahn zu bringen, sondern er portraitiert hemmungslos den Untergang des Grüppchens, was keineswegs im Happy End münden wird.



Bilder der DVD




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