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TH 2001
Originaltitel:Bangkok Haunted
Länge:125:05 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Oxide Pang Chun, Pisut Praesangeam
Buch:Pisut Praesangeam
SFX:Q Effect Workshop
Darsteller:Pimsiree Pimsee, Pramote Seangsorn, Dawan Singha-Wee, Kalyanut Sriboonrueng, Pete Thong-Jeur
Vertrieb:I-On
Norm:PAL
Regionalcode:0



Inhalt
Irgendwo in einem kleinen Pub in Bangkok: Drei Frauen erzählen sich Geschichten über ihre Begegnungen mit Geistern, eine Unheimlicher als die andere ...

Der Fluch der Trommel
Albträume und Visionen quälen die junge Antiquitätenhändlerin Jib, seit sie eine alte Trommel in ihren Bestand aufgenommen hat. Sie beginnt, auf eigene Faust die Geschichte der Trommel zu erkunden und stößt dabei auf ein grauenhaftes Geheimnis aus der Vergangenheit. Black Magic Woman
An ihrem 25. Geburtstag stellt Pan fest, dass sie es langsam leid ist, alleine ohne Beziehung zu leben. Doch wie findet man den Mann fürs Leben, gerade in einer Metropole wie Bangkok? Pan will auf Nummer sicher gehen: Die geheimnisvolle Essenz "Black Magic Woman" soll sie für Männer garantiert unwiderstehlich machen. Doch von den ernsten Nebenwirkungen hat ihr niemand etwas gesagt ...

Die Rache
Der Polizist Nop glaubt nicht an den Selbstmord der attraktiven Gunja und stellt eigene Anforschungen an. Während seiner Investigation wird er unterstützt von einer geheimnisvollen Gestalt, die ihn immer mehr auf die richtige Spur bringt. Nop muss erkennen, dass er im Inbegriff ist, einen Fall zu lösen, der schrecklicher ist, als alles, was er sich je vorstellen konnte.

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Viele Faktoren tragen zum nur befriedigenden Bild bei, von dem ich mir wesentlich mehr erwartet habe. Die Schärfe ist im gesamten Bild maximal durchschnittlich, meist ein wenig darunter, egal ob man nun auf gute Details in Nahaufnahmen oder deutliche Konturen aus ist. Schuld sind die in hellen Szenen deutlich erkennbaren, stehenden Rauschmuster und auch der Kontrast trägt nicht gerade zu Klarheit bei. Mal ist der Schwarzwert zu schwach, meist aber sind die Schatten schlicht zu verschlingend. Häufig wurden Farbfilter angewandt, das Bild mag des Öfteren aber trotzdem leichten Grünstich haben. Selbst die Vorlage ist etwas verschmutzt und das Rauschen scheint vor allem an der Kompression zu liegen, die bei genauerem Hinsehen viele Artefaktmuster produziert. Besonders in Wasserszenen wird das Bild heikel pixelig und in schattigen oder nebligen Szenen tritt zusätzlich ein milchiger Effekt auf. Mehr zum Thema Bildqualität gibt's übrigens im Bildvergleich.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Thailändisch
UntertitelDeutsch
 "The Eye" war nicht zuletzt wegen des tollen Tons ein mitreißender Erfolg. Wenn man sich bei dieser DVD die Originaltonspur anhört, die lebendig ist und stets versucht, mit kleinen Effekten den Klang bis zum nächsten dicken Schockeffekt aufzulockern, kann man vielleicht nachvollziehen, was ich meine. Die deutsche Tonspur ist da enttäuschend. Man könnte sie als guten Stereoton beschreiben, denn die Klangqualität stimmt soweit, aber mit Effekten sieht es spärlich aus. Mal ein wenig Musik hier und da, aber all die Feinheiten des O-Tons gehen dabei verloren. Die Stimmen der Synchro sind dabei ganz gut gelungen, die dominante Abmischung, die kaum noch Hintergrundklänge zulässt, aber eher schlecht. Wenn die Originalversion beispielsweise in der Nähe eines Springbrunnens diesen mit plätschernden Geräuschen einbaut, hört man davon im Deutschen kaum noch was. Auch die Dynamik kommt nicht an die guten bis sehr guten Werte der thailändischen Fassung ran und Bass- und Höhenwiedergabe sind dort auch ein wenig besser ausbalanciert. Denn dort wird zuweilen ein herrlich tiefräumiges Klanggebilde erzeugt. Glücklicherweise gibt es deutsche Untertitel, die man nutzen sollte - nur die thailändische Sprache an sich ist dann noch etwas gewöhnungsbedürftig für den Europäer, aber das hat keinen Einfluss auf die Wertung.
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Extras
Extras
  • Making Of (30:38 Min.)
  • Promotional Art (5 Seiten)
  • Filmpremiere (2:05 Min.)
  • Trailer (2:13 Min.)
  • TV-Spot Hongkong (0:09 Min.)
  • Trailershow:
    • Aro Tobulkin: In The Mind Of A Killer (2:00 Min.)
    • Casshern (1:59 Min.)
    • Cutie Honey (1:59 Min.)
    • Happiness Of The Katakuris (2:06 Min.)
    • Hellavator (2:04 Min.)
    • In My Skin (1:47 Min.)
    • Matando Cabas (2:21 Min.)
    • Memories Of Murder (1:55 Min.)
    • No Blood No Tears (1:56 Min.)
    • Preacher - Der Haschpapst (1:50 Min.)
    • Save The Green Planet (2:15 Min.)
    • Severed - Forest Of The Dead (1:16 Min.)
    • Six Ways To Sunday (1:51 Min.)
    • Steal It If You Can (1:50 Min.)
    • Survive Style (1:33 Min.)
    • Una De Zombies (1:58 Min.)
    • Vares (1:38 Min.)
 Das vorliegende Making Of, zu dessen Beginn man 5 Minuten Trailer abziehen darf, ist im Stile von "X-Factor", Interner Link"Akte X" und Co. aufgemacht, es wird also erst einmal auf Geistererscheinungen eingegangen. Gibt es sie, hat sie schon wer gesehen? Diese Fragen werden aufgeworfen, um dann zu den einzelnen Teilen des Filmes überzugehen, mit den Machern und Darstellern ins Gespräch zu kommen und natürlich auch Filmausschnitte zu zeigen. Wer an der Atmosphäre des Filmes Gefallen gefunden hat, dem wird dieses Making Of auch zusagen. Die Bildergalerie enthält vier sehr schöne Covermotive zum Film, die man sich übrigens auch im Internet auf der offiziellen Seite als Wallpaper runterladen kann. Zur "Filmpremiere" wurden verschiedene Leute aus dem Publikum nach dem Film zu ihren Eindrücken und Lieblingsszenen befragt, was sicherlich sehr viel mehr interessant ist, als die sonst übliche Ehrerweisung der Darsteller dem Publikum gegenüber. Dann findet man noch den Trailer und TV-Spot zum Film und 17 Trailer aus dem weiteren I-On-Programm auf der DVD. Insgesamt ist das Bonusmaterial der UK-DVD sehr ähnlich, besitzt aber in jedem Fall deutsche Untertitel.
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Fazit
Nach dem beeindruckenden Hitman-Thriller Interner Link"Bangkok Dangerous" und bevor die beiden thailändischen Pang-Regisseure mit Interner Link"The Eye" einen Extrem-Gänsehaut-Schocker ablieferten, liefen sie mit "Bangkok Haunted", einem dreiteiligen Episodenfilm über Geistererscheinung, erstmal warm. In vielerlei Hinsicht kann er als Vorstufe gesehen werden: Das Episodenkonzept, bei dem die drei ähnlich gearteten, aber unterschiedlich unterhaltsamen Kurzgeschichten jeweils 40 Minuten zugesprochen bekommen, birgt Gefahr, zu zerfasert zu sein, um den Zuschauer dauerhaft zu packen, ist dabei aber ein Beispiel für die Art des subtilen Horrors, der sich später in "The Eye" durchsetzte. Dafür bemüht man sich, gleich mit der ersten Episode dem Zuschauer die Gänsekombie überzustreifen, kommt aber nur stellenweise voran. Der Horror basiert bis auf Szenen auf dem Seziertisch im letzten Drittel ausschließlich auf dem unheimlichen Gefühl, dass sich der jeweilige Charakter allein in der Dunkelheit befindet, aus der plötzlich ein schauderhafter Geist tritt. Wer sich auf diese Art von Nervenkitzel freut, bekommt hier zwar nicht dauerhaft die volle Ladung dargeboten, wird sich innerhalb der sehr atmosphärischen Stories aber sicherlich wohl fühlen. Die einzelnen Geschichten erreichen in etwas das Niveau einer Interner Link"Tales From The Crypt"-Folge, sind also stets mit einem fiesen "Aha"-Effekt verbunden, wobei die Dritte als ausgereifteste Episode gelten kann, die mit ihrem Verlauf wirklich überraschend zu Werke geht. Im Gegensatz zur amerikanischen Comic-Verfilmung wird hier aber sehr viel Wert auf ausstrahlende Ruhe und Bildästhetik gelegt. So schafft es "Bangkok Haunted" nicht immer, das Adrenalin in die Höhe schießen zu lassen, im direkten Vergleich zu den unzähligen Vertretern der asiatischen Gruselkost würde ich den hier aber immer noch empfehlen.



Bilder der DVD




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NewsI-On New Media Neuheiten im Februar
Bangkok Haunted
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