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USA 2005
Originaltitel:William Winckler's Frankenstein vs. the Creature from Blood Cove
Alternativtitel:Frankenstein vs. the Creature from Blood Cove
Länge:89:33 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:not rated
Regie:William Winckler
Buch:William Winckler
Kamera:Matthias Schubert
Musik:Mel Lewis
Darsteller:G. Larry Butler, William Winckler, Dezzi Rae Ascalon, Corey J. Marshall, Gary Canavello, Alison Lees-Taylor, Lawrence Furbish, Rich Knight, Mimma Mariucci, George Lindsey Jr., Selena Silver, Raven De La Croix, Lloyd Kaufman, Butch Patrick, Ron Jeremy
Vertrieb:William Winckler Productions
Norm:NTSC
Regionalcode:0



Inhalt
In der Nähe eines abgelegenen Strandes der kalifornischen Küste ist es drei abtrünnigen Wissenschaftlern in einem geheimnisvollen Labor gelungen, Frankensteins totgeglaubtes Monster zu reanimieren - der legendäre, unzerstörbare Leichnam ist zu neuem Leben erwacht!
Zur gleichen Zeit wurde biogenetisch eine weitere Kreatur erschaffen: ein scheußliches Ungetüm, halb Mensch, halb Fisch. Beide Geschöpfe sollen als Waffen im weltweiten Kampf gegen den Terrorismus dienen, doch eine Katastrophe greift um sich, als die chemische Gehirnwäsche zur Kontrolle der schrecklichen Biester fehlschlägt. Anstatt den Terror zu stoppen werden die beiden unbesiegbar geltenden Unholde fortan Schrecken verbreiten. Der Horror beginnt als das Amphibientier an einem Strand seine ersten Opfer fordert und ein hübsches Models und desen Fototeam dezimiert.
Von den Wissenschaftlern gerettet und als Geiseln gehalten müssen die Überlebenden des grausigen Blutrausches nun einen Weg finden, sowohl ihren verrückten Wächtern als auch den wilden Monstren zu entwischen ...

Bild
Format1.78:1 (Letterbox) / sw
NormNTSC
 Viel konnte man hier auch nicht falsch machen, lediglich die Tatsache, dass der Transfer nur im Letterboxformat vorliegt, trübt den Sehgenuss etwas, ein anamorpher Transfer ist im Low-Budget-Bereich aber auch kaum zu finden. Da wir es hier mit einem Schwarzweiß-Bild zu tun bekommen, ist das Wichtigste ein ausgewogener Kontrast und dieser wird uns bis auf kleinere Schwächen in hellen Flächen, welche etwas zu steil geraten sind, durchweg geboten. Lediglich die Schärfe hätte etwas besser ausfallen dürfen. So erlangt die Detailschärfe zumindest in Nahaufnahmen gute bis sehr gute Werte, das Bild wirkt in den Totalen aber recht weich und stellenweise etwas unscharf. Desweiteren bemerkt man hin und wieder ein produktionsbedingtes Bildrauschen im Hintergrund, was aber kaum störend wirkt. Die nicht ganz so optimalen Kompressionen verursachen im Hintergrund hin und wieder etwas Blockrauschen. Zudem zieht das Bild in schnellen Schwenks etwas nach, dafür ist das Bild aber frei von Defekten und Verschmutzungen, was bei einer auf DV gedrehten Produktion auch nicht anders zu erwarten war. Insgesamt also ein noch guter Transfer, bei dem Mängel in Bereich Schärfe und Kompressionen aber nicht hätten sein müssen.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Stereo)
SpracheEnglisch
Untertitel-
 Für ein Stereoton kann sich der englische Track im Grunde hören lassen und uns wird eine kräftige und gut verständliche Front geboten. Lediglich im Hochtonbereich fangen die Stimmen an zu übersteuern und wirken kratzig. Dies kann mitunter etwas nervig wirken, stellt aber keinen Totalausfall dar. Dafür erreicht der Score eine äußerst angenehme Dynamik und selbst der Bass wird für die Musik nicht zu sparsam eingesetzt. Aber insgesamt wirkt auch der Soundtrack eine Spur zu spitz. In Anbetracht der Tatsache, dass wir es hier mit einer Low Budget-Produktion zu tun haben, kann der gesamte Stereotrack bis auf die Stimmenwiedergabe aber durchweg zu gefallen wissen.
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Extras
Extras
  • Audiokommentar mit William Winckler & Matthias Schubert
  • Original Trailer (2:21 Min.)
  • Deleted Scenes (5:04 Min.)
  • Auditions (19:10 Min.)
  • Bloopers (1:35 Min.)
  • The Making of Blood Cove (26:28 Min.)
  • The Making of the Music of Blood Cove (9:48 Min.)
  • Lap Dance Special (0:55 Min.)
 Das Bonusmaterial ist überraschender Weise sehr umfangreich ausgefallen und wird den Zuschauer einige Zeit bei Laune halten. Den Anfang macht ein recht interessanter und informativer Audiokommentar mit dem Kameramann Matthias Schubert und dem Drehbuchautor, Produzenten, Darsteller und Regisseur Wiliam Winckler. Beide erweisen sich als sehr redefreudig und gehen ausführlich auf die Hintergründe der Produktion, sowie die Kostümen etc. ein und haben ganz nebenbei noch eine Menge Spaß.
Wenn man sich dann den gesamten Kommentar zu Gemüte geführt hat, sollte man sich das knapp 27minütige Making of anschauen, bei dem wir neben Interviewblöcken und Filmausschnitten noch einen schönen Einblick hinter die Kulissen bekommen. Das zweite Making of widmet sich dann ganz dem Score vom Komponisten Mel Lewis und läuft knapp 10 Minuten. Unter dem 19 Minuten langen Featurette mit dem Titel "Audition" verbergen sich Casting-Aufnahmen mit den Darstellern und die Bloopers zeigen uns knapp 1 Minute an verpatzten und lustigen Szenen. Wer dann noch nicht genug hat, sollte sich noch die knapp 5minütigen Deleted Scenes, sowie den Original Trailer anschauen. Das letzte Featurette mit dem Titel Lap Dance Special ist im Grunde recht uninteressant und mehr als Gag gedacht. Hier werden wir knapp etwas unter einer Minute lang Zeuge, wie eine der weiblichen Darstellerinnen für Frankensteins Monster strippt. Hier hätte man lieber in Schwarzweiß drehen sollen, denn der stark ins Bild gerückte Hintern der Blondine ist leider nicht unbedingt so schön ausgefallen, wie man es bei einer Stripperin erwarten würde.
Insgesamt durchweg gutes Bonusmaterial, bei dem es nicht wirklich etwas auszusetzen gibt. Lediglich eine etwas professionelleres Menüdesign wäre wünschenswert gewesen.
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Fazit
"Frankenstein vs. the Creature from Blood Cove" war genau die Sorte von Film, welche ich nach Wochen langer Sichtung von überwiegend typischen Genre-Produktionen endlich mal wieder brauchte. Ein Low Budget-Filmchen, das es aber versteht mit geringen Mitteln ein Maximum an guter Laune zu verbreiten. Bei "Frankenstein vs. the Creature from Blood Cove" handelt es sich, wie es uns der Titel schon suggeriert, um eine nicht ganz ernst zu nehmende Hommage an die alten Universal-Monsterfilme, sowie die guten alten Hammer Film-Zeiten. Ohne auch nur einmal mit der Wimper zu zucken, kreiert Drehbuchautor, Produzent, Darsteller und Regisseur William Winckler einen trashigen "Men in Suite"-Monsterspaß, würzt das Ganze mit viel nackter Haut und einer Menge Sleaze und lässt somit die glorreichen 50er Jahre wieder aufleben. Dabei stehen neben verrückten Wissenschaftlern und nackten Schönheiten natürlich die eigentlichen Monster im Mittelpunkt. Und diese wurden ganz im Stil der klassischen Monsterfilme in Ganzkörperkostüme gequetscht und sorgen mehr als einmal für Lacher und gehörig Spaß beim Zuschauer. Ob Frankensteins Monster, der Fischmensch, Frankensteins Braut oder der kurze, aber dafür überzeugende Auftritt des Wolfsmenschen, Winckler versteht es, seine Plastikgeschöpfe gekonnt in Szene zu setzen und spendiert uns wirklich tadellose Make-Up-Effekte und Kostüme, welche den Geist der 40er und 50er Jahre-Horrorfilme zu 100% in die heutige Zeit transferieren. Um dem Ganzen dann noch mehr Authentizität zu verleinen, drehte William Winckler seine Hommage komplett in Schwarzweiß. Ein toller Einfall, jedoch wirkt das Ganze noch eine Spur zu sauber und man hätte gut daran getan, die auf DV gedrehte Produktion digital noch etwas zu verfremden, um ihn so etwas atmosphärischer erscheinen zu lassen, denn optisch wirkt "Frankenstein vs. the Creature from Blood Cove" einfach zu glatt und ein paar künstlich erzeugte Defekte und Kratzer hätten mit Sicherheit Wunder bewirkt.
Aber abgesehen davon werden wir hier durchweg gut unterhalten und man spürt förmlich wieviel Fan Winckler wirklich ist und das gehört einfach honoriert. Leider hat der Film bisher noch keinen deutschen Anbieter gefunden, welcher sich dieser Hommage angenommen hat. Von daher sollte man nicht lange zögern und ihn sich über Amazon.com oder andere Anbietern aus den USA bestellten. Man wird es auf keinen Fall bereuen. Und für alle Fans von Cameo-Auftritten sei noch erwähnt, dass kein geringer als Troma-Chef Lloyd Kaufmann himself eine kleine Rolle übernommen hat und auch Pornofilm-Legende Ron Jeremy war sich nicht zu schade, ein Cameo als Barkeeper zu übernehmen.



Bilder der DVD




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