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JP 2001
Originaltitel:Eko eko azaraku IV
Alternativtitel:Eko Eko Azarak 2001
aka. Wizard of Darkness IV
aka. Ekoekoazarak
Länge:89:23 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Kosuke Suzuki
Buch:Shinichi Kogam Hirotoshi Kobayashi
Kamera:Naohiro Hashimoto
Musik:Reiji Kitazato, Koji Kasamatsu, Yuki Kimura
Darsteller:Natsuki Kato, Mitsuho Otani, Hassei Takano, Ken Mitsuishi, Kenichi Endo
Vertrieb:I-On
Norm:PAL
Regionalcode:0



Inhalt
Nach einem grauenhaften Massaker in einem Wald findet die Polizei nur eine Überlebende: die junge Misa, die ihr Gedächtnis verloren hat und von schrecklichen Visionen geplagt wird. Die Polizei vermutet, dass Misa durchaus auch die Täterin in diesem Mordfall sein könnte. Die Medien stürzen sich auf die Story und brandmarken das verwirrte Mädchen als Hexe. Doch gerade als die Situation eskaliert, bricht ein Tor zur Hölle auf und Misas wahre Bestimmung kommt zum Vorschein ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Gegenüber der DVD von Teil 3 wird man nun ja fast von einer Wohltat sprechen dürfen. Denn zum ersten Mal ist die Schärfedarstellung wirklich gut und der fast schon an Verbrechen grenzende Kontrast der Vorgänger-DVD wurde auch verbessert. Aber auch hier präsentieren sich Ungereimtheiten, für die man nicht besonders genau hinschauen muss, um sie zu erkennen. Die Schärfe flacht schon mal etwas ab, insbesondere in Bewegungen muss man stärkere Defizite hinnehmen, die zum Teil im dezenten Ghosting begründet sind. Trotzdem ist man hiermit gut bedient, denn zum ersten Mal scheinen Objekte auch klar konturiert und halbwegs detailliert dargestellt zu sein. Die anamorphe Abtastung - oder besser gesagt die Vorlage davon - ähnelt des Öfteren einer TV-Kameraaufnahme, weil Farben und Kontrast sich noch etwas seltsam geben. Während besonders Szenen im Krankenhaus einen herben Grünstich haben, sehen andere Stellen etwas blass aus. Beim Schwarzwert erlaubt man sich keine Ausfälle, überhellte Flächen kommen aber sehr häufig vor, was wie schon angesprochen den etwas unnatürlichen Look kreiert, der teilweise aber so gewollt ist. Auch wenn 4 Punkte hier etwas hoch erscheinen mögen, ist es doch im Angesicht der Umsetzung der Serie und von Japan-Horror allgemein doch richtig, wenn auch knapp.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu), Dolby Digital 2.0 (Jap
SpracheDeutsch, Japanisch
UntertitelDeutsch
 Die Fähigkeiten des Dolby Digital 5.1-Modus sind doch sehr eingeschränkt, man merkt sogar kaum, bis auf wenige durchdringende Musikpassagen, dass es die hinteren Lautsprecher gibt. Die Bassbox hebt sich im Vergleich zum originalen Stereoton nicht sonderlich hervor. Dafür kommt die Sprache ganz gut zur Geltung, hin und wieder sind Stimmen in hohen Frequenzen auf fast nicht hörbarem Niveau übersteuert, was subjektiv einen nicht ganz sauberen Eindruck hinterlässt. Sonst ist der gesamte Klang reinlich, vielleicht auch ein wenig steril, sieht man von geringem Rauschen ab. Auch der O-Ton hat entsprechend gute Eigenschaften und muss gegenüber Dolby Digital 5.1 kaum Einbußen hinnehmen.
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Extras
Extras
  • Making Of (5:55 Min.)
  • Behind The Scenes (12:11 Min.)
  • Filmpremiere (9:21 Min.)
  • Interviews (4:43 Min.)
  • Soundtrack (4:07 Min.)
  • Promotional Trailer (1:52 Min.)
  • Trailer "Eko Eko Azarak: The Wizard Of Darkness" (1:59 Min.)
  • Trailer "Eko Eko Azarak: Birth Of The Wizard" (1:29 Min.)
  • Trailer "Eko Eko Azarak: The Dark Angel" (2:06 Min.)
  • Trailershow:
    • Black Angel (1:07 Min.)
    • Black Angel 2 (1:14 Min.)
    • Casshern (2:03 Min.)
    • Freeze Me (2:02 Min.)
    • Ghost (1:40 Min.)
    • New Blood (2:04 Min.)
    • No Blood No Tears (1:56 Min.)
    • Save The Green Planet (2:18 Min.)
    • Scarlet Letter (2:23 Min.)
    • Sympathy For Mr. Vengeance (1:56 Min.)
    • The Happiness Of The Katakursis (2:10 Min.)
    • The Long Lunch (3:48 Min.)
    • Undead (2:30 Min.)
    • Zebraman (1:37 Min.)
 Für das Making Of steht nur stellenweise eine Übersetzung zur Verfügung. Die Darstellerin der Misa, Natsuki Kato, führt durch einen kurzen Einblick am Set und wird am Ende noch interviewt, wo sie den Zuschauer auffordert, den Film doch "zig Mal anzuschauen". Mit Sicherheit! Das längere, "Behind The Scenes" betitelte Special ist eine professionell erstellte Vorschau auf den Film inklusive Darstellerinfos und Worte zum Geleit von diesen. Die Interviews auf der Premierenfeier wärmen dann das bereits Gesagte durch ähnliche Aussagen und viel Höflichkeitsgesten auf und zum Schluss wird noch eine Danksagung für den Kauf der DVD reingeschnitten. Bei den Interviews kommen nochmals die zwei Hauptdarstellerinnen zu Wort. Die erste Frage muss man noch ohne Übersetzung überstehen, dann wird aber wie gewohnt der deutsche Overdub hinzugeschalten. Unter "Soundtrack" geht es nicht etwa um die Filmmusik sondern um die Synchron-Aufnahmen, leider ohne Übersetzung, daher gehaltlos. Der "Promotion Trailer" ist etwas seltsam, denn um "Eko Eko Azarak" geht es dabei nicht. Abgeschlossen wird die DVD mit einem Rückblick auf die ersten drei Teile der Serie und eine Trailer-Übersicht des weiteren Programmes von I-On. Natürlich steckt die DVD wieder in einem Pappschuber.
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Fazit
Wenn mittelalterlicher Hexenglauben in der modernen Informationsgesellschaft und Sensationsjournalismus aufeinander treffen, dann muss doch daraus ein heißer Filmstoff entstehen, oder? Wenn man den extrem enttäuschenden "Eko Eko Azarak 4" gesehen hat, wird man anders denken. Wie doof und langweilig kann ein Horrorfilm im Jahr 2001 eigentlich noch sein? Zuerst einmal sei gesagt, dass die jugendliche Zauberin Misa Kuroi (wieder mit neuer Darstellerin) mittlerweile nur noch ein ängstliches, verstörtes Wesen ist, welches unter den Anschuldigungen und der Angst vor ihren Kräften leidet. Dazu muss gesagt werden, dass der vierte Teil das eigentliche Prequel ist und Misa als Zauberin deswegen noch keine ausgeprägten, beherrschten Kräfte hat. Auf der anderen Seite der Geschichte versucht die Klatschpresse, wie man sie kaum überzogener darstellen kann, die Geschichte um Misa und die Toten im Wald zu einer prestigeträchtigen Geschichte auszubauen - und das mit jedem Mittel, das nur recht ist! Ganz davon abgesehen, dass der Horrorgehalt ebenso dünn wie das Drehbuch ist, das eigentlich keine wirkliche Geschichte zu erzählen hat und daher auch haltlos von Szene zu Szene springt, nervt schon nach kurzer Zeit das aufgeregte Rumgehampel der Pressefritzen. Durch sehr nahe Kameraeinstellungen von Gesichtern und Standardeinstellungen ist auch auf inszenatorischer Seite nicht viel zu holen. Mit zunehmender Spielzeit entwickelt sich die Schlaftablette dann leider zu einem richtigen Ärgernis. Gerade wenn der Showdown beginnt, bei der Misa ihre Kräfte nicht mehr unter Kontrolle halten kann und sicherlich gleich ein Blutbad sondergleichen anstellt, wirft sich der Kameramann eine Schachtel Valium ein und gerät mit seinen Aufnahmen in die Nähe totaler Lähmung. Dazu muss jeder der zahlreich Anwesenden im Raum noch ein Zeitlupen-"Geh weg da!" in die Kamera schreien, wohl um es noch in die Länge zu ziehen. Während ein ambitionierter Regisseur in 5 Minuten den Schlussstrich gezogen hätte, schlendern wir in 15 Minuten auf ein sehr ereignisloses, weil abgeblendetes Ende zu. Die drei Vorgänger haben mir teilweise richtig gut gefallen, was sicherlich schon mancher nicht verstehen wird. Hier gibt es aber so wenig Splatter, Action, Horror, dass man die Serie ohne den unnötigen vierten Teil besser in Erinnerung behalten wird.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Eko Eko Azarak: Wizard Of Darkness
Eko Eko Azarak 2 - Birth Of The Wizard
Eko Eko Azarak III - The Dark Angel
News"Eko Eko Azarak"-Reihe demnächst von I-On
IMDb.com OFDb.de



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