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USA, CAN 2004
Originaltitel:Pursued
Länge:91:28 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Kristoffer Tabori
Buch:Maggie April
Kamera:Mike Southon
Musik:Joey Newman
Darsteller:Christian Slater, Gil Bellows, Estella Warren, Michael Clarke Duncan, Conchita Campbell, Kevin McNulty, Tyler Labine, Sarah Strange, Chelah Horsdal, Saul Rubinek, Scott Hylands, Camille Mitchell
Vertrieb:Koch Media
Norm:PAL
Regionalcode:0



Inhalt
Sein Job könnte ihn den Kopf kosten: Vincent Palmer (Christian Slater) wirbt als professioneller Headhunter Topkräfte für Großkonzerne ab. Gegen siebenstellige Beträge - und ohne jede Skrupel. Sein neuestes Opfer ist der Biochemiker Ben Keats (Gil Bellows), der sich weder mit Geld noch Macht ködern lässt. Also schleicht sich Vincent als "guter Onkel" und Freund in Bens Familie ein und beginnt ein hinterhältiges Spiel. Schließlich bedroht er Bens Frau Madeleine (Estella Warren) und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Keats muss den Eindringling mit dessen eigenen Waffen schlagen ... denn diese Agentur für Arbeit ist mörderisch!

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Zum Anfang wird eine professionelle Detailschärfe geboten, denn bei Nahaufnahmen kann man die Details auf Gesichtern bis in die letzte Pore verfolgen. Es passiert aber mehr als nur einmal, dass besonders der Hintergrund verschwimmt. Ansonsten bewegt sich das Bild auf TV-Niveau, also sind die Farben etwas gedämpft und könnten heller und freundlicher sein, sind aber ebenso wie der Kontrast natürlich. Es gibt ein wenig wechselhaftes Bildrauschen niedriger Intensität und auch stehendes Rauschen kann man bei aufmerksamen Hinschauen beobachten.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Zuerst zum englischen Ton. Den hätte Koch gern weglassen können, denn zum einen ist er verdammt leise, aber auch ein wenig dumpf. Kurzum: Es macht nicht wirklich Sinn, hierauf umzuschalten, denn statt Dolby Digital 5.1 entwickelt er eher eine Dynamik wie ein schwacher Stereoton oder gar nur eine Monovariante davon, ist also schlaff und ausdruckslos. Der deutsche Ton, der übrigens eine gute Synchro bekommen hat, ist da wesentlich klarer und lauter und entpuppt sich als makelloser Stereoton. Sehr viel mehr ist es aber auch hier nicht, denn von der Bassbox und den hinteren Lautsprechern wird kaum Gebrauch gemacht. Leise säuselt es aus den Rears, Effekte hört man dabei aber nicht. Ansonsten gibt es aber nichts zu beanstanden, die Akustik und Sprachqualität bewegen sich in guten Bereichen.
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Extras
Extras
  • Interview mit Christian Slater (3:14 Min.)
  • Interview mit Estella Warren (3:30 Min.)
 Das Bonusmaterial brennt ein wenig auf Sparflamme. Nicht, weil es nichts gäbe, sondern weil die zwei Interviewten (im Originalton mit deutschen Untertiteln) wenig zu sagen haben, was uns irgendwie interessiert. Zumindest gibt es ganz kurze Einblicke ans Set und die Möglichkeit, Slater und Warren einmal "live" zu erleben.
 +-----

Fazit
Nett, den sympathischen Christian Slater mal wieder in Action zu sehen. In der Rolle des forschen, hartnäckigen Kopfgeldjägers, der mit unkonventionellen Methoden Spitzenkräfte der Wirtschaft abwirbt, darf er sich richtig als fieses, aber doch charmantes Arschloch ausleben. Der große Durchbruch wird der Film aber nicht werden, dazu riecht alles etwas zu sehr nach TV-Umsetzung. Besser als den Durchschnittstrailer fand ich den Film allemal, aber auch nur, weil Slater sich immer wieder neue Gemeinheiten ausdenkt, um über die Familie seiner Zielperson an diese heranzukommen, sie zu verleugnen und böse Spielchen zu treiben. "Ally McBeal"-Star Gil Bellows verkennt zu Beginn immer wieder das wahre Gesicht des Headhunters, glaubt immer wieder, dass sich alles auf normaler Basis klären ließe und versucht sich dem galant aufdringlichen Widersacher sogar auf freundschaftlicher Basis zu nähern, um die Sache ein für allemal zu beenden, erkennt aber bald, dass ihm kein anderer Weg bleibt als seinen Widersacher mit gleichen Mitteln die Stirn zu bieten. Slaters Vincent Palmer hat natürlich alles unter Kontrolle, ist der typische Spitzel mit Informanten an jeder Ecke und Abhörvorrichtungen an jeder Ecke, was mitunter etwas unglaubwürdig wird, denn es geht zu perfekt ab. Da hat der Junge wirklich alles im Griff und lässt sein Computer ungeschützt zu Hause laufen oder sitzt mit aufgeblendeten Scheinwerfern in seinem Auto, wo ihn natürlich jeder bestens sehen kann usw. Das alles sorgt zwar nicht für Action und für die nötige Spannung, weil Palmer zu umgänglich erscheint und der Film keineswegs versucht in die Thriller-Richtung zu inszenieren, ist aber nicht ganz uninteressant, nicht zuletzt wegen Slaters cooler Art. Leider sind einige Rollen irgendwie fehlbesetzt. Michael Clarke Duncan als schwer kranker Investor und Freund der Familie ist mit seiner wuchtigen, fast 2 Meter hohen Gestalt eine Spur zu sportlich, um den Hirntumorpatienten im Endstadium zu mimen und Estella Warren ist höchstens schön anzuschauen, wirkt sonst aber ziemlich lustlos. Naja, "Pursued" gehört auch nicht wirklich ins große Kino, wer aber gern die filmische Laufbahn (oder besser: Buckelpiste) Slaters verfolgt, weiß, dass ein Film mit ihm eigentlich immer aufgewertet wird.



Bilder der DVD




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