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| Fünfzehn Jahre sind vergangen, seit ein unheimlicher Fall von Teufelsbesessenheit die Stadt erschütterte. Alles scheint vergessen, bis eine grausam verstümmelte Leiche gefunden wird. Es folgt eine schreckliche Mordserie. Die Mächte des Bösen haben sich verschworen Rache zu nehmen. Alle Hinweise deuten auf den "Gemini-Killer" hin, der jedoch bereits vor fünfzehn Jahren hingerichtet wurde. Das Exorzismus-Ritual entfacht einen Kampf auf Leben und Tod, bei dem sich die Mächte der Finsternis stärker zeigen denn je ... |
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| Format | 1.85:1 (anamorph) |
| Norm | PAL |
| Natürlich wirkende Farben und ein ausgewogener Kontrast, mit leichten Schwächen in dunklen Passagen, sowie einen nicht immer optimalen Schwarzwert, zeichnen diesen anamorphen Transfer aus. Die Vorlage scheint bis auf ein paar Ausnahmen frei von Verschmutzungen und Defekte und lediglich die Schärfe ist nicht durchweg gut ausgefallen. Neben einer guten Grund- und Kantenschärfe, welche hin und wieder zu erkennen geben, dass hier nachgeschärft wurde, erscheint das Bild zwar recht plastisch, lässt aber das letzte Quäntchen Detailschärfe vermissen, obgleich diese in den Nahaufnahmen noch gut bis hin zu sehr gut ausgefallen ist. Trotz des Einsatzes von Rauschfiltern wirken einige Sequenzen etwas zu grobkörnig, dafür arbeiten die Kompressionen bis auf gelegentliches Blockrauschen im Hintergrund sehr sauber. | |
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| Formate | Dolby Digital 5.1 |
| Sprache | Deutsch, Englisch, Spanisch |
| Untertitel | Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Polnisch, Ungarisch, Türkisch, Dänisch, Schwedisch, Finnisch, Norwegisch, Isländisch, Italienisch, Tschechisch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte |
| Die deutsche Tonspur liegt als eine Dolby Digital 5.1 Upmix-Version auf dem Silberling vor und bietet uns eine gut verständliche, aber insgesamt leider etwas zu dumpfe Front. Die passende Räumlichkeit erzeugt der dezente Einsatz von Umgebungsgeräuschen und den Einsatz von Musik in den Rears, welche der Abmischung etwas an Frontlastigkeit nehmen. In Anbetracht des Alters und der Tatsache, dass es sich hier um ein Upmix handelt, werden wir also gut bedient. Wer es dann aber etwas kraftvoller haben will, sollte auf die englische Tonspur wechseln. Hier erscheint das Klangbild nicht nur wesentlich weiträumiger und dynamischer, sondern wartet auch mit einem durchweg kräftigeren Bass auf und der gesamte Frontbereich klingt sehr kräftig und klar. Selbst die spanische Tonspur punktet insgesamt mit einer besseren Dynamik und einer klareren und kräftigeren Abmischung. | |
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| Extras |
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| Leider spendiert man uns hier nur einen Trailer, sowie ein recht langweiliges DVD-Menü. | |
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13 Jahre hatte man nach dem mehr als schlechten "Der Exorzist 2" gewartet, ehe man sich an eine weitere Fortsetzung wagte. Die Vorzeichen für eine gelungenere Fortsetzung waren vorhanden, führte hier doch William Peter Blatty, Autor des Buches auf dem Teil 1 basiert, selbst Regie. Auch hatte er sich für Teil 3 sein eigenes Buch "Legion" als Vorlage genommen. Optisch und technisch ist der Film wahrlich gut gelungen. Blatty gelingt es die Story ohne viele Worte, hauptsächlich durch tiefgründige Bilder und lange Kameraeinstellungen zu erzählen. Auch soundtechnisch beschränkt sich Blatty auf ein Minimum, was aber der Atmosphäre und der düsteren Grundstimmung nur zu gute kommt. So ist dann eine der Szenen mit dem größten Schockpotential auch die Ermordung einer Krankenschwester, die durch minimalen Soundeinsatz und einen ungewöhnlich weit entfernten und statischen Kameraeinsatz wirklich schockierend wirkt. Die Story an sich ist zwar durchaus spannend und besitzt ein großes Potential, aber insbesondere zum Ende hin gelingt es Blatty nicht, den Stil und die ansteigende Spannung zu retten. Zu abgehackt und reißerisch wird das Ende erzählt.Die Schauspieler sind sicherlich eines der großen Mankos dieses Films, Georg C. Scott ist eindeutig zu alt für seine Rolle und wirkt eher müde. Auch der Gemini Killer gespielt von Brad Dourif ist nicht wirklich überzeugend dargestellt. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass der Film, der über 90 Minuten lang bestens ohne Effekte und Blut auskam, in den letzten 10 Minuten alles, was er vorher an Spannung aufgebaut hat, durch eine Effektorgie, unnötig blutige Szenen und einen Monolog, der nur noch einmal aufbereitet, was man eh schon weiß, zunichte macht. Trotzdem bleibt unter dem Strich ein gelungenes Sequel, das aber bei weitem nicht an den ersten Teil heranreicht, aber durchaus sehenswert ist und auch über weite Teile optisch und storytechnisch überzeugen kann. Die überraschend gute Bild- und Tonqualität trüben über das Fehlen der Extras ein wenig. Dennoch eine lohnende Anschaffung, wobei man den Film mit der englischen Tonspur genießen sollte. |
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![]() | Druckbare Version |
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![]() | Exorzist: Der Anfang Exorzist 2 - Der Ketzer |
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