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USA 2003
Originaltitel:Dry Cycle
Alternativtitel:Spin, Shoot & Run
Länge:84:33 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Isaac H. Eaton
Buch:Bill Pruitt
Kamera:Guido Verweyen
Musik:Steven Chesne
Darsteller:Marisa Coughlan, Samuel Ball, Ione Skye, Rex Linn, Christopher Wiehl, Peter Dobson, Patricia Belcher, Andy Berman, Arden Myrin, Hansford Rowe, Holgie Forrester, Gabriel Jarret
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Dave, ein verhinderter Künstler, landet nach einem Streit mit seiner Ehefrau nachts in einem Waschsalon. Er traut seinen Augen nicht, als die schöne Ruby den Laden betritt. An der einen Hand ein Baby, in der anderen eine Knarre, zieht sie ihren Slip aus und steckt ihn in die Waschmaschine. Und das ist erst der Anfang einer unvergesslichen Nacht, in der die beiden einem gar nicht so lustigen Clown begegnen, von der Polizei verfolgt werden und einen schießwütigen Kopfgeldjäger abhängen müssen.

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Wäre die Detailzeichnung nicht so schwach, würde das immerhin anamorph abgetastete Bild einen guten Eindruck hinterlassen. So aber sind sämtliche Objekte trotz guter Erkennbarkeit ziemlich glatt und besitzen kaum Tiefenschärfe. Andererseits sieht man bis auf ein zu vernachlässigendes Maß kaum Rauschen und auch keine Ausfälle der Kompression. Dagegen steht wiederum ein stellenweise hoher Verschmutzungsgrad durch weiße Kratzer, was bei einem 2003er Jahrgang überhaupt nicht auftreten sollte, und ein Kontrast, der für einen nächtlichen Film gerade mal ausreicht. Die Farben sind ok, das reißt die Wertung von 3 Punkten, also eher unterer Durchschnitt, aber auch nicht raus.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Dt.,Engl.), Dolby Digital 5.1 (Deutsch)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die DVD bietet neben den Zweikanalspuren in Englisch oder Deutsch noch einen Dolby Digital 5.1-Modus. Wofür der aber nötig ist, weiß ich nicht so recht, der Effektgehalt geht nämlich gegen Null. An die Direktheit und den Punch der englischen Spur kommt nichts ran, der deutsche Surround-Ton ist sogar ziemlich lasch. Dafür ist die deutsche Synchro deutlicher, also nicht mit bewegungsabhängigen, leicht dumpfen Eigenschaften verbunden. Besonders toller Klang wird weder hier noch da geboten, ein wenig mehr Aktivität und Klarheit hätte Wunder gewirkt, aber es reicht nun mal aus, um den Film in ordentlicher Qualität anschauen zu können. Die Synchro ist übrigens auch von guter Bearbeitung, dafür hat man Untertiteln gespart.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:35 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Cowgirl (2:15 Min.)
    • The Machinist (0:54 Min.)
    • Radio West (1:44 Min.)
    • Lagardere (1:40 Min.)
    • Long Dark Kiss (1:16 Min.)
    • Demontown (1:40 Min.)
 Das Auffälligste hier ist das mit einem Farbkreide-Filter versehene Hauptmenu bestehend aus diversen Filmszenen, was mir persönlich aber weniger zusagt. Als Beilage gibt es den Trailer zum Film und zu 6 weiteren e-m-s-Titeln.
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Fazit
Ist der Titel eine Anspielung auf den kultigen Psychothriller Interner Link"Nightwatch"? Nein, das ist wohl eher eine Finte der deutschen Titelschmiede, denn der original betitelte "Dry Cycle" hat gar nichts mit phantastischem Film zu tun, ist eher in die Riege der Thriller mit leichtem Komödieneinschlag zu setzen. Und leider geht es auch etwas trocken zu. Trotz ansprechender Einleitung und immer mal wieder ein paar guten Sequenzen, von denen die meisten auf die eher ungewöhnlichen Reaktionen der ebenso impulsiven wie hübschen Leihmutter Ruby gehen, fehlt der Durchbruch durch den zu oft gesehenen Einerlei aus mäßiger, schwarzer Komik und bekannten Situationen, die versucht sind durch Dynamik ein wenig an Vorwärtstrieb zu entwickeln. Auch die Inhaltsangabe liest sich weitaus interessanter, als es letztlich innerhalb von "Night Wash" zugeht, daran kann auch der kurze, sogar ziemlich fragwürdige Einsatz eines Clowns nichts ändern. Mitunter versucht man sich sogar daran, Beziehungsprobleme und Existenzsorgen an den Zuschauer zu bringen. Letztlich besteht ein Großteil des knapp 90minütigen Werks nur daraus, dass sich Ruby und ihr hilfsbereiter Pantoffelheld sich zum nächsten Waschsalon durchschlagen (das Baby benötigt dringend trockene, saubere Klamotten) und dabei sowohl die Polizei (in Form eines Streifenwagens !!) und eines Kopfgeldjäger hinter sich her ziehen, sich mal mit ihnen rumschlägt und ein wenig die Pistolen durchs Bild trägt. Ereignislos ist das bei weitem nicht, nur eben etwas zu schal aufbereitet - möglicherweise ein Zugeständnis an den Independent-Film. Wäre wohl weitaus besser fürs TV geeignet, aber auch dort muss er wahrscheinlich um sein Publikum ringen.



Bilder der DVD




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