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JP 1998
Originaltitel:Eko eko azaraku III
Alternativtitel:Misa the Dark Angel
Länge:94:58 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Katsuhito Ueno
Buch:Sôtarô Hayashi, Kengo Kaji, Shinichi Koga, Kyoichi Nanatsuki
Kamera:Masahiro Nishikubo
Musik:Daisuke Suzuki
Darsteller:Hinako Saeki, Ayaka Nanami, Bang-ho Cho, Yuki Hagiwara, Hitomi Miwa, Ayumi Takahashi, Yûko Takimura, Erena Yamamoto, Sakae Umezu
Vertrieb:I-On
Norm:PAL
Regionalcode:0



Inhalt
Die junge Dämonenjägerin Misa erhofft sich auf ihrer neuen Schule ein bisschen mehr Frieden als in der Vergangenheit. Doch erneut muss sie feststellen, dass sich die dunklen Mächte der Hölle unter die Jugend gemischt haben. Ein Theaterstück mit okkultem Inhalt sorgt für die Öffnung einer Parallelwelt und eine Horde Untoter macht sich auf, um Misas neue Klassenkameraden zu dezimieren. Eigentlich ein leichtes Spiel für die Geisterjägerin, doch diesmal haben ihr die Dämonen eine hinterhältige Falle gestellt ...

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Auf der Serie scheint ein Fluch zu liegen, zumindest was die Umsetzung der deutschen DVDs bisher betrifft. Mit Ghosting muss man nach wie vor rechnen - ein Manko, das für sich allein noch nicht weiter tragisch wäre. Aber wieder vermute ich, dass hier eine bereits digital vor"verschandel"te Version der Ursprung allen Übels ist. Die, wenn im Vergleich zur Vorgänger-DVD auch zurückgegangenen Kompressionsartefakte und kräftiger Nachzieheffekt sprechen schon mal gegen die anamorphe Abtastung, die gleichzeitig rauschfrei, detailarm und heftig nachgezogen, also unnatürlich überplastisch aussieht. Dazu kommen noch wabernde Details (siehe das immer wieder hervortretende Kachelmuster im Obduktionssaal), ein dürftiger Kontrast mit Überstrahlungen und ein unbefriedigender Schwarzwert. Gegen Ende hin hat man deswegen kaum noch Übersicht über das Geschehen, weil man oft nicht genug erkennen kann. Was ich aber als besonders negativ empfinde, ist die seltsame Farbgebung im bläulichen Gewand, als ob man ein abgeregnetes Plakat betrachten würde. Ziemlich bescheidene zwei Punkte, denn der zweite Filmteil, zu großen Teilen im Dunklen, geht schon Richtung einem Punkt.
 ++----

Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Dt.), Dolby Digital 2.0 (Jap.)
SpracheDeutsch, Japanisch
UntertitelDeutsch
 Die deutsche Synchro läuft wieder unter dem Motto "brauchbar, aber nicht wirklich wertvoll". Es ist natürlich schwer, die vielen jungen Darstellerinnen angemessen im Tonstudio zu besetzen, besonders wenn es sich um klischeehaft vorbelastete Horror-Synchros handelt. So driften auch hierbei die Stimmen wieder etwas ins Nervige ab. Die Surround-Fähigkeiten des deutschen Dolby Digital 5.1-Tons sind vernachlässigbar, beschränken sich auf leichten Widerhall und nutzen auch den Subwoofer nur wenig. Der Klang an sich ist von moderater Qualität, könnte also sowohl direkter als auch heller sein, genügt aber den Anforderungen einer guten Verständlichkeit und kaum bemerkbaren Verzerrungen.
 +++---

Extras
Extras
  • Making Of (8:29 Min.)
  • Filmpremiere (6:19 Min.)
  • Promotion Trailer (2:13 Min.)
  • Trailer "Eko Eko Azarak: The Wizard Of Darkness" (1:59 Min.)
  • Trailer "Eko Eko Azarak: Birth Of The Wizard" (1:29 Min.)
  • Trailer "Eko Eko Azarak: The Dark Angel" (2:06 Min.)
  • Trailershow:
    • Black Angel (1:07 Min.)
    • Black Angel 2 (1:14 Min.)
    • Casshern (2:03 Min.)
    • Freeze Me (2:02 Min.)
    • Ghost (1:40 Min.)
    • New Blood (2:04 Min.)
    • No Blood No Tears (1:56 Min.)
    • Save The Green Planet (2:18 Min.)
    • Scarlet Letter (2:23 Min.)
    • Sympathy For Mr. Vengeance (1:56 Min.)
    • The Happiness Of The Katakursis (2:10 Min.)
    • The Long Lunch (3:48 Min.)
    • Undead (2:30 Min.)
    • Zebraman (1:37 Min.)
 Das Bonusmaterial ist diesmal etwas überschaubarer, besteht vor allem aus vielleicht schon bekannten Trailern. Sonderlich viel wert scheint es mir auch nicht, denn eine Eindeutschung für die zwei Features gibt es nicht. Beim Making Of, einem direkten Einblick ans Set, ist das weniger schlimm, hier wird kaum etwas besprochen, die Filmpremiere wird aber ziemlich schnell langweilig, wenn man kein Wort von dem versteht, was die Darsteller vorn auf der Bühne kundgeben.
 +-----

Fazit
Dritte Runde für die junge Zauberin, also war es wohl Zeit, die Idee des mittlerweile doch sehr schlichten ersten Teils aufzupolieren. Um es noch etwas mehr zu variieren, bekommt die Protagonistin ein neues Gesicht, welches aber so mechanisch starr schauspielert, dass kaum Freude aufkommt. Der erste Teil der Geschichte zieht sich etwas hin, Misa lernt ihre Klassenkameradinnen kennen, tritt in einen Theaterzirkel ein und muss ihre Kräfte erst einmal verbergen, was auch für den Zuschauer eine Durststrecke ist. Zumindest der Prolog zeigt sich herb und später gibt es eine schön makabre Szene, in der Misas Onkel, ein leidenschaftlicher Pathologe, eine starre Hand einer seiner Patienten als Buchstütze umfunktioniert. Erst beim Eintreffen im "Theater-Lager" beginnt sich die Geschichte zuzuspitzen - wird auch langsam mal Zeit! Einige atmosphärische Momente wie das nächtliche Durchstreifen des Waldes stellen die Vorgänger klar in den Schatten und auch Misas Zombie-Abwehr (bucklig schleichende Geschöpfe mit gefährlichem Hunger) bringt fetzige Szenen zu Tage, die ganze zwei Mal die beliebte Blutfontäne exerzieren. Schade, davon sollte es mehr geben. Hinter dem nächtlichen Terror steckt natürlich eine satanische Sekte, die 7 junge Opfer bringen muss, um ihr selbst geschaffenes Wesen zu vermenschlichen. Dass die Sieben während ihres Todes mit ihren Urängsten konfrontiert werden, geht für den Zuschauer ein wenig unter, wird aber unterstrichen mit einem kaum beschreibbar schlechten Gewaber aus dünnem Synthesizer und ebenso unnatürlich Bombast-Orchester. Letztlich geht es wieder darum, dass Misa mit ihren Kräften dieses Übel abzuwenden versucht, doch die Geschichte wendet sich später ein wenig, weil sich der Fokus von ihrem Charakter entfernt. Wieder ist lustiges Vorbilderraten angesagt, denn "The Dark Angel" kopiert sich munter durch Altbewährtes, z.B. einer Imitation einer Interner Link"Tanz der Teufel"-Szene, in der man erfährt wie die kleinen Bäumchen entstehen, ebenso wie die untoten Kuttenträger aus Interner Link"Die Rückkehr der Zombies" stammen könnten. Die Musik ist sehr ärgerlich, der Film letztlich aber doch unterhaltsam, weil in der zweiten Hälfte genügend spannende, dem Okkulten anhaftende Momente gesät sind, die den Rückgang an Erzählrasanz ausbalancieren können.
Die DVD kann man beim besten Willen nicht gutheißen. Gerade das Bild hält doch stark vom ungetrübten Filmgenuss ab. Wer auf Teufel komm raus den Film sehen muss, sollte abwarten, bis die DVD im Bereich von 10 Euro rumschwirrt. Ansonsten ist Abwarten angesagt, bis vielleicht mal eine bessere DVD, wahrscheinlich im Export, erscheint.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Eko Eko Azarak: Wizard Of Darkness
Eko Eko Azarak 2 - Birth Of The Wizard
Eko Eko Azarak 4 - Awakening
News"Eko Eko Azarak"-Reihe demnächst von I-On
IMDb.com OFDb.de



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