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USA 2005
Originaltitel:Crash Landing
Länge:84:56 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Jim Wynorski (als Jay Andrews)
Buch:Paul A. Birkett, William Langlois, Jim Wynorski
Kamera:Andrea V. Rossotto
Musik:Neal Acree
SFX:Torrence Hall, Mike Tristano
Darsteller:Antonio Sabato Jr, Michale Paré, Brandon Barash, John Beck, Robert Clotworthy, John J. Dalesandro, Brianne Davis, Heather Dawn, Kevin Dobson, Glori-Anne Gilbert, Adam Grimes, Haley Joel, Ivan Kraljevic, Jennifer Lutheran, Sabrina Machado, Sandra McCoy
Vertrieb:Bronson / Koch Media
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Vorläufig auf Bewährung fliegt der Air-Force-Heißsporn John Masters weil er mal wieder seine Kompetenzen überschritten hat. Nun soll er alles wieder gutmachen, indem er den Babysitter spielt für Rochelle Davis, ihres Zeichens verwöhnte Tochter eines mächtigen Rüstungsindustriellen und mit ihrer Saufclique auf den Weg in die Ferien nach Australien. Masters ist skeptisch, wird aber schon bald dringend gebraucht, als eine Bande schwer bewaffneter Terrorsöldner den Privatflieger in ihre Gewalt bringt.

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer ist so solide wie wechselhaft und enttarnt sich nur allzu schnell selbst als das, was der Film nun einmal ist: Ein billiger Actionfilm. Dies fällt zum einen an dem stark wechselnden Rauschfaktor auf, der sich je nach Ausleuchtung der Räume vor allem in dunklen Szenarien deutlich im Hintergrund zu erkennen gibt. Zudem wirken die Farben teilweise recht blass und unnatürlich, dann wieder kräftig und satt. Ebenfalls der Kontrast, der überwiegend gerade noch gute Werte erlangt, wirkt zu hart und lässt vor allem zu Beginn helle Flächen überstrahlen. Die Schärfe, in den Close Ups noch recht angenehm wirkend, schwächelt in den Totalen deutlich und wirkt bei weitem nicht so scharf und detailliert wie man es hätte erwarten können. Dabei sollte man aber sagen, dass die Kantenschärfe wirklich gut gelungen ist und die gesamten Werte über dem üblichen Durchschnitt liegen. Sich also über ein unscharfes Bild zu mockieren, wäre falsch, stattdessen stört viel eher ein dezentes Nachziehen und leichtes Blockrauschen im Hintergrund den Sehgenuss. Defekte und Verschmutzungen haben wir aber nicht zu befürchten.
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Ton
FormateDTS 5.1 (dt.), Dolby Digital 5.1, Dolby Surround (dt.), Stereo (engl.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Bei einem Actionfilm wie "Crash Landing" hätte man ruhig mehr Druck und direktionale Effekte erwarten können. Doch leider spielt sich das Geschehen überwiegend im Frontbereich ab und lediglich einige Umgebungsgeräusche und der Score kommen aus den Rears. Dies klingt dann aber wenig dynamisch und sehr gedämpft, ein Mittendringefühl will hierbei nie wirklich aufkommen. Der englische 5.1 Track klingt eine Spur natürlicher, hält sich im Effektbereich aber ebenfalls stark zurück. Die beiliegenden Dolby Surround-Spuren der englischen und deutschen Fassung brauchen wir hierbei ebenso wenig wie eine deutsche DTS 5.1-Spur, welche lediglich etwas lauter wirkt. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten, die Tonspuren selber lassen sich nur über das Tonmenü auswählen.
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Extras
Extras
  • Original Trailer [deutsch/englisch] (1:46 Min.)
  • Bildergalerie (20 Bilder)
  • Bio-/Filmografien:
    • Jim Wynorski [Regie]
    • John J. Dalesandro
    • Antonio Sabato Jr.
    • Michale Paré
  • Trailershow:
    • Wake of Death (1:01 Min.)
    • Pursued (2:25 Min.)
    • Jennifer's Shadow (1:03 Min.)
    • Parasite (1:11 Min.)
    • Freeze Frame (2:09 Min.)
    • Lost (2:19 Min.)
 Neben einer Trailershow, einer Bildergalerie und dem Originaltrailer werden uns nur noch einige Bio- und Filmografien geboten.
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Fazit
Ach ne, wie innovativ: eine Flugzeugentführung! Diesmal aus Federn des B-Film-Veteranen Jim Wynorski ("Vampirella" [1996], Interner Link"Raptor" [2001]) , welcher hier unter einen seiner über 13 Pseudonyme drehte und gleichzeitig am Drehbuch werkelte. Mit B-Movie und TV-Star Antonio Sabato Jr. ("Melrose Place" [1995], "Hyper Sonic" [2002] ) und Michale Paré (Interner Link"Das Philadelphia Experiment" [1984], "Moon 44" [1990] ) in einer Nebenrolle. Eigentlich sollte das reichen, denn Hand aufs Herz: Es gibt so viele schlechte Filme zu dem Thema, aber auch so viele gute oder zumindest gut funktionierende und "Crash Landing" gehört definitiv zu der ersten Kategorie, ist zwar nicht die totale Katastrophe geworden, zumal es Jim Wynorski alias Jay Andrews schafft mit einem geringen Budget zumindest ordentliche Kulissen und Special Effects zu kreieren, aber leider bleibt die Action etwas im Hintergrund und die handvoll Terroristen scheinen für Helden kein besonders großes Problem darzustellen.
Hinzu kommt noch, dass sämtliche Charaktere, ob Gut oder Böse, Geisel oder Held, einem gehörig am Arsch vorbei gehen und gerade die arroganten Kiddies wünscht man sich mehr als einmal zur Hölle. Michale Paré in seiner Rolle als Captain Williams ist leider mehr oder weniger eine kleine Komparsenrolle und in seinem Können total unterfordert. Hier hätte ich ihn lieber an der Stelle von Antonio Sabato Jr. in der Luft gesehen, anstelle ihn insgesamt 5 Minuten im Film dröge Dialoge von sich geben zu lassen.
Aber ich wollte es eigentlich kurz machen: "Crash Landing" ist solide inszeniert, bietet aber viel zu seichte Action, einen langweiligen Plot ohne Höhepunkte und die 85 Minuten ziehen sich teilweise wie Kaugummi (Die Attentatszenen zu Beginn stammen zudem aus der Konserve). Von Langeweile kann man zwar auch nicht sprechen, aber hier gibt es so viele bessere Alternativen, die man sich immer und immer wieder anschauen kann und da braucht man sich wirklich nicht mit einem Film aufhalten, der nicht einmal mit sinnloser Gewalt, obercooler Action oder gar trashigen Momenten aufwarten kann. Viel mehr ist "Crash Landing" wertfreie Sonntagsnachmittagsunterhaltung, nicht mehr und auch nicht weniger. Für Videotheken-Junkies bestimmt interessant, aber ich Blicke lieber zurück in die 80er bzw. 90er Jahre. Dort wusste man noch wie ein Actionreißer auszusehen hatten ...



Bilder der DVD




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