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| Zehn Jahre verbrachte Gary Hamilton unschuldig in einem Arbeitslager. Sein früherer Freund Acombar hatte ihm einen Mord angehängt, um sich Hamiltons wertvolle Berggrube unter den Nagel reißen zu können. Nach seiner Freilassung denkt Hamilton nur noch an Rache. Schon bald stehen sich die Todfeinde gegenüber. |
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| Format | 1.85:1 (anamorph) |
| Norm | PAL |
| Der anamorphe Transfer zeigt sich solide, aber nicht überragend in seiner Gesamtheit. Das mag mitunter daran liegen, dass wir es mit einem über 30 Jahre alten Italo-Western zu tun haben, aber auch in diesem Bereich sind wir in den letzten Monaten mehrfach mit vielen aufwendig restaurierten Transfers verwöhnt worden. In die Reihe kann sich "Satan der Rache" leider nicht einreihen. Zwar überzeugt der Kontrast selbst in den dunklen Momenten und verschluckt keinerlei Details in Nachaufnahmen, lässt gewisse Szenen aber sehr steil erscheinen und überstrahlt zudem. Die Farbgebung erscheint sehr intensiv und kräftig, stellenweise aber auch unnatürlich, was vor allem in den Gesichtern auffällt. Zudem erscheint die Schärfe nur als durchschnittlich bis ausreichend und lässt selbst in Nahaufnahmen einen detailliertes Bild vermissen. Dies liegt unter anderem an den stehenden Rauschmustern, welche den Transfer körniger wirken lassen und zudem die oben schon bemängelte Detailarmut erzeugen. Defekte und Verschmutzungen sind in Form von weißen Punkten auszumachen, welche stets zu sehen sind, aber nie wirklich störende Ausmaße annehmen. Leider, und das stellt eigentlich das größte Manko des Transfers dar, liegt uns der Film nicht in seinem Originalformat von 2,35:1 vor, sondern lediglich 1,85:1. | |
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| Formate | Dolby Digital 2.0 (Mono) |
| Sprache | Deutsch, Italienisch |
| Untertitel | Deutsch |
| Der deutsche Ton bietet eine gute Dialogwiedergabe, ohne dabei durch gröbere Störungen aufzufallen. Der italienische Soundtrack bietet jedoch einen lauteren Soundtrack, unterscheidet sich aber sprachlich nicht sonderlich von der deutschen Synchronisation. Beide Tonspuren liefern hin und wieder leichte Kratzen oder Verzerrungen, was bei dem Alter aber nicht sonderlich negativ auffällt. Da "Satan der Rache" damals nur gekürzt in Deutschland auf Video erschien, liegen die unsynchronisierten Stellen im italienischen Original mit deutschen Untertiteln vor. Dieser lässt sich auf Wunsch auch komplett hinzuschalten oder aber komplett abschalten. | |
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| Extras |
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| Neben den obligatorischen Filmtrailern der e-m-s, einem 4seitigen Booklet mit Hintergrundinformationen und zwei Bio-/Filmografien von Klaus Kinski und Antonio Margheriti, bietet das Zusatzmaterial noch den deutschen Kinotrailer und einen umfangreiche Bildergalerie, welche in den Kategorien Poster, Werbematerial und Diverses aufgeteilt wurde. | |
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| Selten wurde ein Western so zwiegespalten bei den Fans und den Kritikern aufgenommen wie Antonio Margheritis "Satan der Rache", in dem Klaus Kinski einen rüden Racheengel mit Herz darstellt. Zugegeben eine ungewöhnliche Rolle für Kinski und wohl die einzige Rolle, in der er einen "Helden" spielen darf, wobei gerade der Schluss deutlich zeigt, dass Heldentum nicht durch blinde Gewalt erlangt werden kann und man sich als Zuschauer mit Sicherheit von Gary Hamiltons Racheakt distanzieren möchte. Über dem gesamten Werk Margheritis liegt eine düstere und beklemmende Atmosphäre, wie man sie zuvor noch nie in einem Western zu spüren vermochte. Hier zeigt uns der Regisseur sein Geschick, eine nicht sehr originelle Geschichte mit der nötigen Raffinesse umzusetzen, inszenierte somit den ersten "Horror-Western" und kombiniert beide Genres zu einem Racheepos, der Seinesgleichen sucht. Mag "Satan der Rache" für die Fans unantastbar sein, so muss man jedoch erwähnen, dass uns hier nicht viel Neues geboten wird, sondern Margheriti sich reichlich an Klischees bedient. Jedoch stand beim Horror visierten Regisseur augenscheinlich nicht die Geschichte im Vordergrund, sondern der schmutzige, gar düstere Look, mit dem er Hamiltons brutalen Rachefeldzug untermauern wollte. Dabei überzeugen vor allem die einfallsreichen Kameraarbeiten und die liebevollen Kulissen, sowie interessante optische Effekte, welche den Film aus der Flut anderer Italo-Western hervorstechen lassen. Mit aller Wahrscheinlichkeit ist "Satan der Rache" kein Meisterwerk, aber ein Unikat auf seinem Gebiet und in allen Belangen der Wendepunkt in Kinskis Western-Karriere. Ein düstere Geschichte um Rache und Gerechtigkeit, mit einem grandiosen Kinski, der danach noch dreimal mit Antonio Margheritis in "Dracula im Schloss des Schreckens" (1971), "Geheimcode Wildgänse" (1984) und "Kommando Leopard" (1985) zusammenarbeitete. Die DVD wird mit einem ansprechenden Schuber ausgeliefert und dürfte jedem Italo-Western- oder aber Kinksi Fan ans Herz gelegt sein. Die Diskrepanzen im Bereich Bild, sowie das falsche Bildformat sind zwar ärgerlich, aber zu verschmerzen. Eine bessere Alternative scheint es zur Zeit nicht zu geben. |
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![]() | Druckbare Version |
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