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USA 2005
Originaltitel:Sleepover Nightmare
Länge:80:19 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:keine Jugendfreigabe
Regie:Boon Collins
Buch:Boon Collins
Kamera:Jarred Land, Andreas Poulsson, David Bercovici-Art
Musik:Ross Vannelli
SFX:-
Darsteller:Hayley Sales, Chad E. Rook, Kristine Cofsky, Richard Olak, Ward McMahon, Will Millar, Ace Hicks, Ashleigh Harrington, Jonas Shandel, Benjamin R. Hanson, Graham Wright, Jolene White, Nicholas Buchart, Rick Alexander, Mike Antonakos
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Shannon feiert in dem Ferienhaus ihrer Eltern eine wilde Sommerparty, nicht ahnend, dass ein entflohener Psychopath in der Gegend herumschleicht. Mehr und mehr Opfer fallen dem brutalen Killer in die Hände und aus der ausgelassenen Party wird ein blutiger Alptraum.

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Höhenflüge erreicht die DVD technisch nicht, dafür war das Ausgangsmaterial schon etwas zu sehr eingeschränkt, bestand möglicherweise sogar aus einer US-DVD. Man bekommt teilweise Szenen zu Gesicht, die auf Amateur-Produktion schließen lassen. Damit ist weniger Videomaterial als rauschiges Signal gemeint, sondern das fast durchgängig detailarme Aussehen dieser DVD. Wenige Szenen sind richtig unscharf, nämlich, wenn von Seiten der Kamera mal digital herangezoomt wird, aber auch im Durchschnitt scheint das Bild zu glatt. Die Konturen heben sich nicht gut ab, verwischen sogar ein wenig und durch etwas Ghosting sind Bewegungen unstetig. Manche Szenen sind mit halbwegs natürlichen Farben gesegnet, andere wiederum mit rosafarbenen Gesichtern oder ausgegrauten Szenerien, fast immer meint man aber, dass die Farblichkeit zu grell eingestellt ist. Der Kontrast überstrahlt das Bild, hellt es auf und stellt den Himmel einheitlich grau dar. Diese Aufhellung macht sich gleich zu Beginn bemerkbar, denn die Nachtszenen sind dort deutlich zu milchig. Rauschen sieht man bis auf einige hartnäckig befallene Szenen wie die dunklen Momente eher weniger, die Kompression zeichnet aber Artefakte auf dem gesamten Bild ab. Dazu gehören auch die farbigen Moiré-Muster, die fast jede feingliedrige Struktur des Bildes befallen, sei es nun ein Maschendrahtzaun oder nur eine Halskette. Insgesamt also höchst durchschnittlich und eben gerade so für 3 Punkte geeignet.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Mit dem deutschen Ton wird man zufrieden sein, wenn man nicht gerade ein effektreiches Erlebnis erwartet. Trotz Dolby Digital 5.1-Modus ist das Surround-Vermögen eher zurückhaltend, obwohl sich immer wieder vorsichtig dort etwas tut, insbesondere durch den Score. Der deutsche Ton kann sich gegenüber der englischsprachigen Originalversion sogar durchsetzen, weil die gute Synchro das dumpfe Sprachbild des Originals übertrifft. Auch der Bass wird dank des Scores gut eingesetzt, ist aber nicht vergleichbar mit den dynamischen, breitwandigen Sound-Wänden von richtigen Action-Filmen. Unreinheiten bleiben gänzlich aus, man hat sogar stellenweise das Gefühl, dass der Klang richtig aktiv und durchsetzungsstark wird. Hier fast 4 Punkte.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:41 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Tales From The Darkside (2:03 Min.)
    • Razorback (2:24 Min.)
    • Midnight Mass (1:23 Min.)
    • Beyond Re-Animator (1:49 Min.)
 Zwar ist ein ordentliches Hauptmenu enthalten, aber kein relevantes Bonusmaterial abgesehen von Trailern.
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Fazit
Die Meinung zu "Sleepover Nightmare" wird sich wohl wieder daran festmachen, ob man insgesamt etwas fürs Slasher-Genre übrig hat oder ob einem die bekannteren Vertreter des Teenie-Metzeltums völlig ausreichen. Bei Letzterem darf man den Film gleich wieder aus den Händen legen, schließlich handelt es sich "nur" um eine C-Produktion und die Geschichte wurde auch schon zum Erbrechen durchgegangen, ist stellenweise sogar haarsträubend arrangiert. Aber schließlich muss man die Unfähigkeit der Charaktere etwas unterstützen, wenn ihnen schon kein sonderlich gruseliger Killer hinterher läuft. Die Motivation dieses ist übrigens eine der Stellen, bei der der Verstand des Drehbuchautors völlig ausgesetzt hat. Der Landstreichertyp im Hippie-Outfit mit Hang zu sadistischen Morden, die bis zu einem gewissen Grad sogar Splatter-Bedürfnisse erfüllen (Heckselei mit dem Außenborder!) und trotzdem als billige Puppen/CGIs zu erkennen sind, spricht nicht, scheint immer am richtigen Ort zu sein und ist natürlich der gesamten Sippschaft haushoch überlegen. Das ganze Teenie-Geseier bekommt gerade noch die Kurve, weswegen man "Sleepover Nightmare" nicht wirklich abgrundtief schlecht finden muss und auch die Regie-Arbeit in Kombination mit dem für diese Standards doch gelungenen Score gehören zu den besseren Leistungen unter den "Kleinen". Auch die Idee, dem etwas extrovertierten Loser-Typen später das Ruder zu übergeben, also einen der wenigen sympathischen Jungs unter dem feiernden Jungvolk (natürlich folgt auf jede Sünde die angemessene Bestrafung) punktet beim Zuschauer, der sich trotzdem etwas im taghellen, nur selten stimmigen Ambiente langweilt. So ist die gesamte Hatz nur eine unter Tausenden. Das Schlimme daran ist vielleicht, dass die Aufmachung des Covers einen etwas größeren Vertreter der Zunft vermuten lässt, letztlich macht "Sleepover Nightmare", dessen Anklänge an die großen Erfolge der 80er Jahre unübersehbar sind, aber eben genau die gleichen Fehler wie schon unzählige Filme vor ihm: Es gibt nichts Neues, es gibt keine Story, die Morde sind so la-la und die Bikini-Schnaken sind auch nur deswegen sehenswert, weil sie halbwegs natürlich aussehen und nicht irgendwelchen Laufsteg-Verbrechen nachempfunden wurden. Trotzdem tendiert der Wiedererkennungs- bzw. Wiederschauwert gegen Null und da das Angebot an guten Horrorfilmen ja nicht gerade gering ist, würde ich dann doch zu was anderem als dem hier greifen, obwohl ich bemerken muss, dass mir schon Schlimmeres untergekommen ist als das hier.
Mit der deutschen DVD bekommt man ein paar Trailer geboten, das Bild ist nicht gerade ein Glanzstück und der Ton hört sich eigentlich schon ordentlich an. Trotzdem, gerade die Ausstattung wird die Attraktivität des Titels nicht erhöhen, zumal ja Features wie Audiokommentar und Interviews existieren.



Bilder der DVD




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