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IT 1989
Originaltitel:Casa del sortilegio, La
Alternativtitel:Ghost House 4 - Haus der Hexen
aka. House of the Witchcraft
Länge:86:00 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Umberto Lenzi
Buch:Daniele Stroppa, Gianfranco Clerici, Umberto Lenzi
Kamera:Giancarlo Ferrando
Musik:Claudio Simonetti (als Claude King)
SFX:Giuseppe Ferranti
Darsteller:Andy J. Forrest, Sonia Petrovna, Susanna Martinková, Marina Giulia Cavalli, Paul Müller, Maria Stella Musy, Alberto Frasca, Maria Cumani Quasimodo
Vertrieb:Cult Cinema International
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Luke Palmer wird seit Monaten von schrecklichen Alpträumen geplagt. Seine Schwägerin Elsa, eine Psychiaterin, ist ratlos. Zusammen mit seiner Frau verbringt er einen Kurzurlaub in einem abgelegenen Landhaus. Mit Entsetzen muss Luke feststellen, dass dies der Ort aus seinen Alpträumen ist. Schon in der ersten Nacht beobachtet er einen Mord. Liegt hier der Schlüssel seiner Probleme? Was ist an den Gerüchten dran, das hier einst eine Hexe gelebt haben soll?

Bild
Format1.85:1 (Letterbox)
NormPAL
 Der Letterbox Transfer dieser auf 16mm gedrehten TV-Produktion überzeugt durch seinen ausgewogenen Kontrast und seine gute Kantenschärfe. Die Schärfe wird etwas durch das stets vorhandene Bildrauschen beinträchtigt und auch dezente stehende Rauschmuster beinträchtigen die Detailschärfe etwas, womit das Ergebnis leider nie auf einem wirklich guten Niveau angelangt, sondern maximal als befriedigend eingestuft werden kann. Auch die Farben sind stellenweise etwas blass und der Schwarzwert tendiert ins Gräuliche. Zudem offenbaren die Kompressionen leichtes Blockrauschen im Hintergrund, dafür sind Defekte und Verschmutzungen nur in Maßen zu bemängeln. Für eine TV-Produktion aus den späten 80ern vollkommen okay.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Stereo)
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Die deutsche Synchronisation erfreut sich einer guten Sprachverständlichkeit und auch Musik und Nebengeräusche erzeugen ein angenehmes Klangbild, welches insgesamt eine Spur zu dumpf und zurückhaltend klingt. Leider müssen wir auf die englische Synchro bzw. den italenischen O-Ton verzichten.
 ++----

Extras
Extras
  • Trailer (1:32 Min.)
  • Bildergalerie (10 Bilder)
 Neben dem obligatorichen Pappschuber, der die Verpackung etwas aufwerten soll, finden wir lediglich einen Trailer und eine Bildergalerie als Bonus.
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Fazit
Die Titelschmiede Deutschland hat einmal mehr zugeschlagen und CCI veröffentlicht Umberto Lenzis Hexenhaus-Geschichte unter dem Namen "Totentanz der Hexen 2". Dieser hat natürlich nichts mit Ulli Lommels "Meisterwerk" zu tun und wirkt im Gegensatz zu diesem wie eine Offenbarung der Filmkunst. Den meisten dürfte dieser Film bereits unter dem Titel "Ghost House 4 - Haus der Hexen" bekannt sein und wurde im letzten Jahr als Hartbox von X-Rated in deutscher Erstveröffentlichung herausgebracht. Soweit sind die DVDs dann auch identisch, außer dass die X-Rated noch einen Trailershow bot, sowie die englische Tonspur. Desweiteren erschien ein Re-Pack des Titels von Eyeless Entertainment, welcher die selben Rohlinge beinhaltete wie bei der Hartboxen-Variante.
Aber kommen wir nun zum Film, mit dem sich Umberto Lenzi nicht gerade mit Ruhm bekleckerte und sich auch der Spannungsaufbau in Grenzen hält. Lediglich die Kulissen und die Ausleuchtung selbiger erzeugen etwas Atmosphäre. Der Rest darf gerade mal als solide betitelt werden, denn weder die Darsteller noch der Score können bei diesem Streifen in irgendeiner Form als herausragend bezeichnet werden. Zudem versucht Lenzi auf Teufel-komm-raus den Zuschauer an der Nase herumzuführen und stellt Lukes Frau als potenzielle Hexe dar. Da dies allerdings nur allzu plump ist, sollte einem schnell klar sein, dass das Böse ganz woanders zu finden ist. Doch bis schließlich die nicht sonderlich überraschende Auflösung stattfindet (welche aber dennoch das Highlight im Film darstellt), schlendert der Film so vor sich hin und versucht verzweifelt das Publikum zum Gruseln zubringen. Doch leider gelingt dies nicht und selbst in den Morden hält sich Lenzi stark zurück und so erscheint alles recht unblutig und zahm. Ein paar abgetrennte Köpfe und Messerstiche in den Rücken schocken schon lange niemanden mehr und lediglich das Auftauchen der alten Hexen lässt ein wenig Stimmung aufkommen. Ansonsten wirkt alles sehr glatt und viel zu sauber fürs italienische Fernsehen produziert. Das konnten die Italiener aber schon einmal besser ...

Die DVD bietet keine nennenswerten Extras und das Fehlen des Originaltones bzw. der englischen Synchronisation macht das ganze nicht sonderlich attraktiver. Dafür kann sich die Bildqualität aber durchaus sehen lassen. Besitzer der Hartboxen-Varianten brauchen einen Neukauf jedoch nicht in Erwägung ziehen.



Bilder der DVD




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