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D 2003
Originaltitel:Space Wolf
Länge:71:06 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:Timo Rose
Buch:Timo Rose
Kamera:Timo Rose
Musik:Kamil Majewski
SFX:Olaf Ittenbach
Darsteller:Anja Gebel, Andreas Pape, Thomas Kercmar, Andre Reissig, Rober Kletschka, Stefan Schipke, Yvette Moreaux, Timo Rose, Olaf Ittenbach, Bela B.
Vertrieb:SOI Film
Norm:PAL
Regionalcode:0



Inhalt
Eine Gruppe von schwer erziehbaren Jugendlichen wird unter der Obhut des Erziehers Rainer zu einem Anti-Aggressions-Training beordert. Dies soll den Jugendlichen helfen sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren und ein besseres Miteinander gewährleisten. Man fährt also für ein Wochenende in die Wälder, um die Fähigkeiten eines jeden zu testen, da aber alle ihre Probleme haben, sei es mit Alkohol und Drogen oder Kleptomanie und Exhibitionismus, sind Konflikte vorprogrammiert. Zudem versucht Rainers rechte Hand Marc Unruhe in die Gruppe zu bringen, um alle gegeneinander auszuspielen. Als wäre dies nicht genug, landet auch noch eine außerirdische Lebensform in Gestalt eines riesigen Wolfes inmitten des Camps und richtet unter den Jugendlichen ein Blutbad an. Niemand scheint der Bestie gewachsen zu sein, und so scheint es auch kein Entkommen zu geben ...

Bild
Format1.85:1 (Letterbox)
NormPAL
 Das Bild der DVD kann man als befriedigend beurteilen. An zwei kurzen Stellen tauchen kleinere Digitalfehler in Form von Klötzchenbildung auf. Die Farben wirken natürlich, werden bei Nachtaufnahmen aber deutlich blasser, dafür arbeitet der Kontrast stets recht ordentlich. Die Schärfe erscheint recht wechselhaft und lässt ebenfalls in den Nachtaufnahmen stark nach und auch Rauschen (aufgrund mangelnder Ausleuchtung) und leichte Nachzieheffekte machen sich bemerkbar. Man soll sich aber auch vor Augen halten, dass es sich um einen Amateurfilm handelt und für solchen ist die Bildqualität in Ordnung, wobei die Kompressionen sich leider durch stärkere Blockbildung negativ zu erkennen geben.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (SOI-Surround)
SpracheDeutsch
UntertitelEnglisch
 Der Ton kommt im gut verständlichen Stereo daher und wird nur gelegentlich von kleinen Aussetzern und einem leichten Rauschen gestört. Dies sollte aber nicht auf die Goldwaage gelegt werden. Leider kommt kein wirklicher Surround-Effekt auf (und was soll bitte das SOI Surround?), lediglich der Score darf dezent aus den hinteren Boxen hallen.
 ++----

Extras
Extras
  • Musikvideo "Im Zeichen des Freaks" von Ferris MC (3:39 Min.)
  • Deleted Scenes (3:21 Min.)
  • 2 Trailer zum Film (2:30 Min.)
  • Trailer zu Sound of Fear (1:48 Min.)
  • Slideshow (31 Bilder)
 Tja, an Bonusmaterial finden wir hier nicht wirklich viel, aber wie heißt es so schön: Besser als nichts. Es verwundert nur, dass man mit den Extras so sparsam umgeht, dabei müsste es doch deutlich mehr geben, vor allem an "Hinter den Kulissen"-Material. Aber das wollte man sich wohl für eine eventuelle Deluxe Edition aufheben ...
So müssen erst einmal eine "Bildergalerie", "geschnittene Szenen", "zwei Trailer", sowie der Trailer zum immer noch unveröffentlichten "Sound of Fear" reichen. Dazu gibt es noch das Musikvideo "Im Zeichen des Freaks" von Ferris MC, was hier zumindest in unzensierter Version vorliegt. Man sollte aber noch erwähnen, dass die "Bildergalerie", sowie die "Deleted Scenes" als Hidden Feature zu suchen sind. Fraglich, was der Blödsinn soll.

Bleibt noch zu sagen, dass die Erstauflage deutlich mehr Extras bieten soll, nur leider haben wir diese Auflage selbst damals nicht zu Gesicht bekommen ...
 +-----

Fazit
Mit "Space Wolf" kann Timo Rose nicht ganz die Erwartungen, die er mit der Interner Link"Mutation"-Serie geschaffen hat, erfüllen. Zwar ist "Space Wolf" bei weitem kein schlechter Film, hat aber wieder vereinzelt das Problem, mit welchem die meisten Amateurfilme zu kämpfen haben. Zum einen ist es der Drehort, der leider zu 90% eine Wald- und Wiesenproduktion ist, und zum anderen die Darsteller, welche teilweise unpassend besetzt sind. An dieser Stelle muss ich mal die Darstellung des Erziehers Rainer durch Thomas Kercmar hervorheben, da man ihm diese Rolle sofort abkauft. Auch die Rolle des Tequilla kann gefallen, der für den einen oder anderen Lacher gut ist. Der Rest der Truppe um die schwer erziehbaren Jugendlichen macht seine Arbeit solide bis schlecht, wobei die Rollen von Robert Kletschka und Stefan Schipke absolut fehlbesetzt sind bzw. man sich fragt, was diese Personen eigentlich darstellen sollen und ob sie irgendeine Funktion haben, die den Film weiterbringen könnte? Nun, die Funktion ist dann auch nach knapp 40 Minuten geklärt, nämlich dann, wenn beide ins Gras beißen. Wo wir auch schon beim nächsten Punkt wären, die Effekte. Hier hat sich Rose Hilfe aus Bayern geholt und zwar von niemand anderem als von Olaf Ittenbach (Interner Link"Beyond the Limits", Interner Link"Burning Moon") der eine gewohnt gute Arbeit abliefert. Zudem bekam er noch eine kleine Rolle innerhalb des Films als Betrunkener, kann in dieser allerdings leider nicht überzeugen. Als Special Guest Star spielt auch noch kurz Bela B. mit, der aber überhaupt nicht in diesen Film passt, laut diversen Aussagen gar nicht mal von seinem Glück wusste in diesem Film mitzuwirken ...

Als Gesamtpaket betrachtet haben wir es hier mit einer soliden deutschen Amateurproduktion zu tun, die kurzweilige Unterhaltung bietet kann. Für Timo Rose gesehen aber kein Schritt nach vorne, sondern ein kleiner Schritt zurück. Die DVD wirkt ebenfalls recht lieblos dahingeschustert, in Anbetracht der Tatsache, dass für die Umsetzung der Regisseur selbst verantwortlich war, recht traurig. Hier wäre in allen Belangen mehr möglich gewesen.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Space Wolf (2. Auflage)
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