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USA 2003
Originaltitel:Attack of the Virgin Mummies
Länge:71:00 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:not rated
Regie:Daryl Carstensen, Andrew Schrom
Buch:Daryl Carstensen
Kamera:Leo Barnes, Daryl Carstensen
Musik:Daryl Carstensen, Michael Haboush
Darsteller:Violet Blue, Michael Haboush, Ross Marshall, Jed Rowen, Hanna Harper, Nikki Love, Pamela Christie, Peter Gullerud, David Reiner, Pat Flharity, Margaret Opolsal, Julie Night, Daryl Carstensen
Vertrieb:A55 Films
Norm:NTSC
Regionalcode:1



Inhalt
Drei jungfräuliche Töchter des ägyptischen Königs wurden einst von einem Wahnsinnigen ermordet. Dieses Ungetüm ist nun zurück im 21. Jahrhundert unserer Welt als unaufhaltsame Mumie, die auf brutalste Weise alles und jeden zerstört, der sich ihr in den Weg stellt. Sie kann nur von den drei jungfräulichen Mädchen aufgehalten werden, die durch einen Zauberspruch in einem anderen Körper ebenfalls zurück gefunden haben. Sie sollen die teuflische, entartete Mumie ein für allemal stoppen.

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormNTSC
 Das Letterbox-Bild kann mit einer natürlichen und sauberen Farbgebung aufwarten und auch der Kontrast kann über weite Strecken überzeugen. Produktionsbedingt fällt dieser aber in dunklen Sequenzen etwas ab und verschluckt hin und wieder einige Details, genauso wie er helle Flächen etwas zu grell erscheinen lässt. Die Schärfe befindet sich ebenfalls auf einem noch angenehmen Niveau, wobei wir nie ein besonders detailliertes Bild erwarten dürfen und der Transfer immer eine Spur zu weich erscheint. Dafür wirkt die Kantenschärfe aber recht ausgewogen und Bildrauschen ist selbst in dunklen Szenen nicht auszumachen. Dafür fallen die Kompressionen aber hin und wieder in den Keller und offenbaren etwas Blockrauschen und Artefaktebildung. Zudem zieht das Bild in Kameraschwenks etwas nach und man hat hin und wieder das Gefühl als wäre das Kameraobjektiv verschmutzt gewesen. Für eine Amateurfilm-Produktion wie "Attack of the Virgin Mummies" können wir mit dem Gebotenen aber durchaus zufrieden sein.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Upmix)
SpracheEnglisch
Untertitel-
 Der große Nachteil bei diesem Dolby Digital 2.0 Upmix sind die Stimmen, welche auch aus den Rears hallen, wobei der Einsatz von Musik und Umgebungsgeräuschen für etwas Räumlichkeit sorgt und recht angenehm auffällt. Dennoch dominiert hier die Front, welche uns eine klare und gut verständliche Dialogwiedergabe bietet. Auch Geräusche und Musik wirken sehr ordentlich, was man bei einer Amateurfilmproduktion nur selten findet. Hin und wieder fallen leichte Verzerrungen in den Stimmen auf, dies stört aber nicht sonderlich.
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Extras
Extras
  • Photo Gallery (21 Bilder)
  • Pamela Christi's Gallery (14 Bilder)
  • Bloopers part 1 (7:29 Min.)
  • Bloopers part 2 (5:42 Min.)
  • Music Video (2:50 Min.)
  • Web Site
 Neben zwei Bildergalerien, bei denen sich eine komplett der Darstellerin Pamela Christie widmet, sowie einem Musikvideo zum Film und einem Web-Link, finden wir noch zwei "Bloopers", welche hier besser bekannt sein dürften als Outtakes. Beide gehen zusammen knapp 13 Minuten und geben nebenbei einen kleinen Einblick hinter die Kulissen des Filmes. Hieraus hätte man lieber ein Making of schneiden und das Ganze auf 30 bis 40 Minuten aufpumpen sollen, denn das hier Gezeigte ist deutlich interessanter als der Film selbst.
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Fazit
Auf den ersten Blick wird man bei "Attack of the Virgin Mummies" wahrscheinlich eine frivolen Sexklamotte und im besten Fall einen trashigen Hardcore-Porno erwarten. Doch leider trifft beides nicht auf diese dermaßen langweilige Amateurfilm-Produktion zu und das obgleich die ersten Sekunden des Filmes uns wirklich umhauen. So sehen wir eine wirklich attraktive Darstellerin, die völlig nackt gegen eine Mumie kämpft. Schnell geschnitten, mit wirklich schönen Ansichten aufwartend, soll diese Sequenz uns schon einmal auf das Finale anstimmen und in der Tat: Der Kampf zwischen den drei wirklich heißen Mädels und der bösen Mumie, ist klasse fotografiert und inszeniert und macht einfach nur Spaß. Nicht nur, dass man dem Zuschauer drei wohlgeformte Darstellerinnen präsentiert, sowie eine trashige Mumie, sondern man zitiert nebenbei noch ganz frei "Drei Engel für Charlie", wenn die drei Damen vom Nil der Mumie ordentlich contra geben.
Aber leider war es das auch und die restlichen 60 Minuten sind an Langeweile kaum zu überbieten. Nach dem kurzen Intro, sieht man unsere drei Heldinnen sich ganz ungeniert an einem See in Ägypten vergnügen, bevor drei Ägypter ankommen und mit ihren Paarungsversuchen beginnen. Leider scheitert das Ganze schon an der Location, denn hier kommt weder ein altägyptischer Flair auf, noch wirken die Darsteller in irgendeiner Weise mit diesem Land verbunden. Können uns die Defizite bei den weiblichen Geschöpfen am ehesten egal sein, so sind die drei Männer nur noch für Schenkelklopfer gut. Hier wurde nicht einmal der Versuch gestartet, etwas ordentliches zu casten und es scheint so, als hätten die drei nur drauf hingearbeitet mal ein paar Titten in die Hand zu bekommen. Und genau das ist dann auch eins der großen Probleme, denn mehr als ein paar Titten und nackte Ärsche gibt es hier nicht zu sehen. Der Anfang zieht sich über zwanzig Minuten hin und so darf der kleine Dicke mit Halbglatze in einer mehr als diletantischen Darstellung foltern, würgt, von den Frauen abgewiesen, alle drei Mädels nieder und wickelt sie schlussendlich mit Toilettenpapier ein. Dabei sollte es uns kaum stören, dass die Mädels nicht einmal versucht haben sich zu wehren. Wie sagt man so schön: Das X markiert die Stelle. Stehen bleiben und einfach nur gut aussehen. Einige hundert Jahre später werden ihre Leichname in Holzkisten durch die Botanik gekarrt. Darunter auch der Sarg des kahlköpfigen Mörders, der nach seiner Tat von seinen Brüdern ebenfalls umgebracht wurde, die wohl sauer waren, dass sie nicht zum Schuss kamen. Der Rest ist dann eigentlich schon Geschichte: Die beiden Brüder wurden wiedergeboren und betreiben einen Nachtclub, die drei jungfräulichen Mumien erwachen zu neuem Leben und sehen natürlich unverändert sexy aus, um ihre erotischen Rundungen in der Show zu präsentieren und die böse Mumie kehrt zurück um einigen Leuten ordentlich den Arsch zu versohlen.
Das alles arbeitet dann langsam auf den finalen Kampf zu, ohne auch nur einen "Höhepunkt" zu zeigen und langweilt das Publikum mit schlechten Dialogen und viel schlechteren Darstellern. Die Intention hinter diesem Film wird wohl niemand verstehen, denn hätte man zumindest ein paar Hardcore-Sequenzen eingebaut, hätte "Attack of the Virgin Mummies" noch so gerade eben seine Berechtigung gehabt, aber so wird uns nur ein lahmer Amateurfilm aus den USA präsentiert, der drei nette Mädels und eine wirklich gute Sequenz zu bieten hat. Doch leider ist das zu wenig um das Publikum 71 Minuten bei der Latte zu halten, die man hierbei sowieso nicht bekommt. Da gibt es deutlich besseres und kaum was schlechteres ...



Bilder der DVD




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