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IT 1990
Originaltitel:Killer Crocodile 2
Alternativtitel:Killer Krokodil II - Die Mörderbestie
aka. Killer Crocodile 2 - Die Killerbestie beißt wieder zu
Länge:82:47 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:Giannetto De Rossi
Buch:Fabrizio De Angelis (als Larry Ludman), Giannetto De Rossi, Dardano Sacchetti
Kamera:Giovanni Bergamini
Musik:Riz Ortolani
SFX:Giannetto De Rossi
Darsteller:Anthony Crenna, Debra Karr, Ennio Girolami, Terry Baer, Héctor Álvarez, Alan Bult, Paul Summers, Tony de Noia, Peter Schreiber, Frank Tood, Neil Maugham, Alan Seigel, Clara Ginenez, Martin Sellers, Joe Scott, Fabrizio De Angelis, Dardano Sacchetti
Vertrieb:X-Rated
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Liza Farrel, eine engagierte Journalistin aus Miami, ist hinter der Story ihres Lebens her. Auf einer Karibik-Insel inmitten eines durch illegal abgeladenen radioaktiven Abfall strahlenverseuchten Gebiets soll ein Ferienzentrum errichtet werden. Obendrein soll durch die Strahlenverseuchung eine neue Mörderbestie entstanden sein. Während skrupellose Gangster versuchen, die Sache zu vertuschen, schlägt das Killerkrokodil zu. Es beginnt ein Kampf zwischen allen Beteiligten!

Bild
Format1.66:1 (Letterbox)
NormPAL
 Hier wurde deutlich mit einem Rauschfilter gearbeitet, was leider zu Lasten der Schärfe geht. Zwar gibt sich der gesamte Transfer sehr rauschfrei, es fehlt aber an jeglicher Art der Schärfe, was das Letterbox-Bild unscharf und verwaschen wirken lässt. Auch in Bewegungen macht sich eine deutliche Unschärfe breit und die Kantenschärfe zeigt deutliches Edge Enhancement anhand unschöner Doppelkonturen und hässlichen Treppenmuster. Der Kontrast zeigt sich solide, neigt in hellen Flächen aber zu deutlichen Überstrahlungen und kränkelt auch im Schwarzwert leider viel zu deutlich. Auch die Farben erscheinen stellenweise recht blass und verwaschen, stellen aber noch das Beste am Bild dar. Die Kompressionen arbeiten recht unauffällig und nur selten lässt sich leichtes Blockrauschen feststellen. Defekte und Verschmutzungen lassen sich hierbei natürlich nicht vermeiden, bleiben aber im erträglichen Rahmen. All diese Mängel machten sich besonders auf unserem Röhrengerät bemerkbar. Unser Rückprojektor, sowie der Beamer zeigten diese Mängel nicht so prägnant. LCD-oder Plasma-Benutzer werden höchstwahrscheinlich genauso wenig Freuden am Bild haben wie beim Betrachten auf einer Braunschen Röhre. Zudem ist uns aufgefallen, dass das Bildformat wahrscheinlich nicht dem Original entspricht und das Bild etwas gematted ausschaut. Zu hundertprozentiger Genauigkeit können wir dies aber nicht bestätigen.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Der deutsche Ton bietet eine recht gute Sprachverständlichkeit, erscheint aber etwas kraftlos, ist dafür aber frei von Rauschen oder anderwertigen Fehlern. Der englische Track klingt recht dumpf und verzerrt in den ohnehin schon recht leisen Dialogen teilweise recht stark, weshalb man getrost auf die gut synchronisierte deutsche Sprachfassung zurückgreifen kann. Deutsche Untertitel gibt es nicht.
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Extras
Extras
  • Bildergalerie zu Teil 1 (37 Bilder)
  • Bildergalerie zu Teil 2 (16 Bilder)
  • Trailer (2:11 Min.)
  • Trailershow:
    • Der Schwanz des Skorpions (1:03 Min.)
    • Eine Jungfrau in den Krallen von Frankenstein (1:51 Min.)
    • Der Fluss der Mörderkrokodile (2:14 Min.)
    • 7 Jungfrauen für den Teufel (2:19 Min.)
    • Donnerfaust & Tiegerkralle (3:10 Min.)
    • Angel of Death 2 (2:05 Min.)
    • Autopsie (1:11 Min.)
    • Black Emanuelle - Revolte im Frauenzuchthaus (1:43 Min.)
    • Killer Crocodile (1:40 Min.)
 Viel haben wir nicht erwartet und viel wird uns hierbei auch nicht geboten. Neben einem Trailer (welcher nach einem selbst produzierten Trailer ausschaut), gibt es noch zwei wirklich schöne und umfangreiche Bildergalerien zum ersten und zweiten Teil der Reihe. Weiterhin findet man hier noch zwei weitere Trailer aus dem Tierhorror-Programm von X-Rated, sowie sieben weitere Trailer aus den aktuellen und kommenden X-Rated-Veröffentlichungen.
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Fazit
Nachdem man uns schon in Fabrizio De Angelis' ("Karate Warrior", "Thunder") Interner Link"Killer Crocodile" zeigte, dass italienische Lederhandtaschen auch nur aus Plastik sind, dauerte es trotz eines recht banalen Abklatsches diverse amerikanischer Produktionen kaum ein Jahr bis die wandelnden Herrenhandtasche in die zweite Runden gehen durfte. Diesmal fungiert De Angelis jedoch nur noch als Produzent und überlies Giannetto De Rossi den Regiestuhl. De Rossi feierte 1989 mit seiner Trashgurke Interner Link"Cyborg, il guerriero d'acciaio" sein Debüt und "Killer Crocodile 2 " sollte ein Jahr später sein zweiter und auch letzter Ausflug als Regisseur sein. Den meisten dürfte der gebürtige Italiener als Special-FX-Künstler aus Filmen wie z.B. Interner Link"Conan der Zerstörer", Interner Link"Rambo 3", Interner Link"Woodoo" oder aber Interner Link"Der Wüstenplanet" bekannt sein. Alles Filme, in denen De Rossi seine FX-Finger mit im Spiel hatte und auch in "Killer Crocodile 1" kümmerte er sich um die soliden Make-up-Effekte und zeichnete sich in der Fortsetzung erneut für die Entwicklung des Riesenkrokodils aus.
"Killer Crocodile 2" beginnt direkt dort, wo Teil 1 endete und zeigt noch einmal die finale Sequenz, in der das Krokodile von einem Außenbootmotor zerfetzt wird. Aber das Mistvieh hat Eier gelegt und so darf sich sein Kind durch 90 Minuten trashige Zelluloid-Gülle fressen. Auch diesmal ist das Krokodil durch Radioaktivität so riesig geworden und sorgt erneut für Angst und Schrecken, beim Zuschauer aber höchstens für Langeweile mit einer Menge unfreiwilligen Humor. Zwar sorgen die Dialoge für einige Lacher, vor allem wenn die Gangster den Giftmüll, auf dem fett "Radioactive" drauf steht, entsorgen und sich leicht bekleidet auch noch auf die Fässer setzen. Die Mörderbestie bleibt genauso unbeweglich wie im ersten Teil, die Musik von Riz Ortolani kopiert ebenfalls nur seinen Vorgänger und die Protagonisten dienen hierbei sowieso nur als Handtaschenfutter und dürften den Zuschauer im Grunde vollkommen egal sein. Dafür gibt es ein par recht blutige Szenen und eine hübsche Debra Karr, der Rest ist recht öde und überwiegend langweilig. Zumindest als Partyfilm weiß "Killer Crocodile 2" genauso zu gefallen wie der erste Teil. Und sind wir einmal ehrlich: Haben wir hierbei etwas anderes erwartet als eine schön trashige Tierhorrorgurke mit reichlichen Logiklöchern, einer Menge platter Figuren und einer wandelnden Handtasche, welche bis aus das Maul an Steifheit kaum zu überbieten ist? Ich glaube nein, weshalb man hierbei trotz einiger Mängel (vor allem in der Bildqualität) eine klare Empfehlung für Tierhorrorfans aussprechen darf.
Die DVD aus dem Hause X-Rated ist natürlich in einer edlen Hartbox erhältlich, trägt die Nummer 41 und wie auch schon bei Teil 1 einen sehr markanten Fehler in der Schreibweise des Titels. So heißt der Film auf dem Cover "Killer Crocodile 2", steht auf dem DVD-Rücken "Killer Crokodile 2". Aber das nur am Rande und trübt auch nur den optischen Eindruck.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Killer Crocodile (Sag ja zum Tierhorror # 2)
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