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IT 1989
Originaltitel:Killer Crocodile
Alternativtitel:Mörder-Alligator, Der
aka. Murder Alligator
aka. Alligator, Der
Länge:88:03 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:Fabrizio De Angelis (als Larry Ludman)
Buch:Fabrizio De Angelis (als Larry Ludman), Dardano Sacchetti (als David Parker jr.)
Kamera:Sergio D'Offizi (als Frederick Hail), Federico Del
Musik:Riz Ortolani
SFX:Giannetto De Rossi
Darsteller:Anthony Crenna, Ennio Girolami, Julian Hampton, Van Johnson, Sherrie Rose, Bill Wohrman
Vertrieb:X-Rated
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Auf einer paradiesischern Insel versetzt ein riesiger, durch hochgiftige Abfälle mutierter Alligator die Bewohner in Angst und Schrecken. Eine Gruppe von Umweltschützern stellen sich der Gefahr und muss bald feststellen, dass sie genauso wie die Eingeborenen der Bestie hilflos ausgeliefert sind.

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Auch wenn das Bild recht verrauscht wirkt, fällt die Qualität deutlich besser aus, was nicht nur daran liegen dürfte, dass X-Rated uns hier einen anamorphen Transfer spendierte und das Bild nicht wie im zweiten Teil durch diverse Filter verschlimmbessert wurde. Die Farben erscheinen kräftig und satt und auch der Kontrast macht bis auf einige Patzer in dunklen Szenen einen soliden Eindruck. Die Schärfe wird durch das starke Rauschen zwar etwas beeinträchtigt, überwiegend erscheint das Bild aber angenehm scharf, ohne aber wirklich detailliert zu wirken. Die Kantenschärfe ist ebenfalls gelungen und auch die Kompressionen arbeiten recht unauffällig. Selbst Defekte und Verschmutzungen halten sich angenehm zurück. Lediglich in Kameraschwenks offenbaren sich unschöne Nahzieheffekte. Trotzdem vergeben wir hier feste drei Punkte, Tendenz steigend.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Akustisch gibt es ebenfalls kaum etwas zu bemängeln und die deutsche Sprachfassung offenbart eine ordentliche Dynamik und eine gut verständliche Dialogwiedergabe, ohne gravierende Störungen durch Rauschen oder ähnlichen. Der englische Track klingt dumpf und zudem sehr leise in den Dialogen. Zudem weisen beiden Spuren eine unterschiedliche Sounduntermalung auf. Dies merkt man z.B. in der 29. Minute als man das schwarze Mädchen tot auffindet. Der englische Track kommt hierbei ganz ohne Score aus, wobei man bei der deutschen Synchro Musik im Hintergrund hört. Bleibt nur noch zu erwähnen, dass die damals geschnittenen Szenen im englischen Original belassen und Deutsch untertitelt wurden. Komplette deutsche Untertitel für die englische Sprachfassung gibt es leider nicht.
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Extras
Extras
  • Japanischer Alternativ-Vorspann (6:08 Min.)
  • Italienischer Vorspann (2:00 Min.)
  • Alter deutscher Vorspann (2.11 Min.)
  • Aushangmaterial und Cover (12 Bilder)
  • Deutscher Trailer (2:56 Min.)
  • Original US-Trailer (1:41 Min.)
  • Trailershow:
    • Der Schwanz des Skorpions (1:03 Min.)
    • Killerbus (2:18 Min.)
    • Der Fluss der Mörderkrokodile (2:14 Min.)
    • Castle Freak (1:41 Min.)
    • Raw Head Rex (1:10 Min.)
 Neben der obligatorsichen X-Rated-"Trailershow" finden wir hier noch einen "alternativen japanische Vorspann", den "US-Kinotrailer", sowie den deutschen "Trailer" zum Film, einen italienischen "VHS-Vorspann", den "alten deutschen Vorspann" und "Bildergalerie" mit Aushangfotos und Coverartworks. Für einen Film wie "Killer Crocodile" scheint die Zusammenstellung gar nicht mal so schlecht.
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Fazit
Herrlich! Fabrizio De Angelis der hier unter dem Pseudonym Larry Loman drehte, versucht es nicht einmal, seinem "Jaws"-Rip-off etwas Eigenständigkeit zu verpassen, sondern kopiert hier ganz unverdrossen ganze Einstellungen aus Spielbergs Klassiker. Auch der Score von Riz Ortolani kopiert sein Vorbild gerne und gut 1:1, was man bei einem Komponisten wie Ortolani kaum nachvollziehen kann. Aber nichtsdestotrotz ist der schön trashige Croco-Spaß bestens geeignet für einen Abend mit Freunden, welche gemeinsam mit einem weder nach Logik noch nach Sinn fragen. Denn weder die Story (Giftmüll) noch die Protagonisten oder ihre Handlungen sind als das Gelbe vom Ei zu bezeichnen und sorgen im Höchstfalle für Lachkrämpfe, was schon bei den Dialogen anfängt und bei der schwimmenden Handtasche aufhört. Das Krokodil, welches aus der Trickkiste von Giannetto De Rossi stammt, ist unbeweglich und wirkt recht billig. Lediglich das Maul lässt sich bewegen und zeigt, dass Schnappi großen Hunger hat. Die Fressszenen sind dann auch verhältnismäßig hart und blutig ausgefallen, beschränken sich aber weitgehend auf das Unter-Wasser-Ziehen mit anschließendem Blutfilm auf der Wasseroberfläche. Einige Sequenzen sind dennoch sehr hart und der Schluss mit dem Außenbootmotor nötigte mich dazu, den gleichnamigen Song der Bochumer Punk-Combo "Die Kassierer" anzuhören. (Anm. d. Red: Da hab ich den Motor angeworfen und hielt ihn an seinen Kopf, den amorphen ... )
Was bleibt also zu sagen? Erwartet nicht zuviel und ihr werdet nicht enttäuscht. Habt Spaß, ergötzt euch an der hübschen Herrenhandtasche, welche für einige Lachkrämpfe sorgt, den selten dämlichen Dialogen und den noch dämlicheren Darstellern, dann werdet ihr trotz vieler unnötiger Längen gut unterhalten. Die DVD aus dem Hause X-Rated bietet eine solide Bild- und Tonqualität und nette Extras, sowie eine hübsche Umverpackung in Form einer Hartbox. Die vorliegende Fassung ist völlig unzensiert und geht gut und gerne 8 Minuten länger als die alte deutsche Videofassung. Fans trashiger Unterhaltung dürfen hier getrost zugreifen.

P.S. Auf dem DVD-Rücken wurde der Filmtitel falsch geschrieben und anstelle von "Killer Crocodile" steht dort "Killer Crokodile".



Bilder der DVD




Druckbare Version
Killer Crocodile 2 - Die Mörderbestie (Sag ja zum Tierhorror # 3)
IMDb.com OFDb.de



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