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USA 2005
Originaltitel:Devour
Länge:86:19 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:David Winkler
Buch:Adam Gross, Seth Gross
Kamera:Brian Pearson
Musik:Joseph LoDuca
SFX:Harry Tomsic
Darsteller:Jensen Ackles, Shannyn Sossamon, Martin Cummins, Dominique Swain, William Sadler, Rob Stewart, Jenn Griffin, R. Nelson Brown, Emy Aneke, Teach, Chaz Chamberlain, Patrick Gilmore, Reg Tupper, Bill Adler, Sandra-Jessica Couturier
Vertrieb:Sony Pictures
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Seit Monaten verfolgen Jake Gray beunruhigende Vorahnungen von Mord und Selbstverstümmelung, die er sich nicht erklären kann - bis ihm seine beiden Highschool-Freunde Dakota und Conrad ein geheimnisvolles Computerspiel namens "The Pathway" zeigen. Als das Spiel seine beängstigenden Tagträume in erschreckende Wirklichkeit verwandelt, erwachen Jakes blutrünstige Visionen zum Leben. In der Hoffnung, diesem lebendigen Alptraum zu entkommen, wendet er sich an Marisol, eine verführerische neue Freundin mit einem ausgeprägten Interesse am Okkulten. Doch schon bald sehen die beiden sich noch größeren Schrecken gegenüber, einschließlich des dunklen Geheimnisses von Jakes mysteriöser Familiengeschichte ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer überzeugt nicht nur durch seine satten und kräftigen Farben, sowie einen äußerst gelungenen, obgleich etwas harten Kontrast, sondern zeigt sich auch nahezu frei von Kratzern und Verschmutzungen, wobei auch die Kompressionen sehr unauffällig im Hintergrund arbeiten. Anders hätten wir es bei solch einer aktuellen Produktion aber auch nicht erwartet. Jedoch muss man auch leichte Abstriche in Kauf nehmen, welche sich in Form von dezenten Bildrauschen im Hintergrund bemerkbar machen. Auch die an sich ordentliche Schärfe kränkelt etwas im Detail. So wirken Nahaufnahmen zwar recht scharf, hätten aber etwas plastischer ausfallen können und in den Totalen fällt die Schärfe vor allem in den Bewegungen deutlich ab und zeigt überwiegend in hellen Sequenzen stehende Rauschmuster. Auch die Kantenschärfe ist nicht optimal und neigt zu leichten Doppelkonturen. Insgesamt können wir mit dem Schärfeverhalten aber zufrieden sein, vor allem in dunklen Sequenzen und in Nahaufnahmen erscheint das Bild recht detailliert, lässt aber das letzte Quentchen Brillanz vermissen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch, Französisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Arabisch, Türkisch, Französisch
 Hier hat die deutsche Synchro deutlich die Nase vorn. Klingt die englische Sprachfassung recht dumpf und zurückhaltend in den Dialogen, erscheint die deutsche 5.1-Variante bedeutend klarer und natürlicher, offenbart aber leichte Verzerrungen in den Stimmen. Insgesamt klingt die Abmischung nur bedingt druckvoll und spielt sich überwiegend im Frontbereich ab. Hin und wieder werden die Effektbereiche mit ein paar Schocksequenzen gefüttert und auch der Score darf sich dezent im Rearbereich aufhalten. Dies geschieht aber leider zu wenig und reicht nicht aus, um uns wirklich vom Hocker zu hauen. Räumlichkeit erzeugt hier wenn nur der Score und selbst die Umgebungsgeräusche erscheinen zu dezent um aufzufallen. Besser als der englische Track ist es allemal und für ein Film wie "Devour" vielleicht auch vollkommen ausreichend, aber nicht wirklich gut. Weiterhin gibt es noch eine französische Sprachfassung, welche sich kaum von der Deutschen unterscheidet, sowie diverse zuschaltbare Untertitel.
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Extras
Extras-
 Die B-Liga bekommt bei Sony leider wie immer keine Extras spendiert. Bei solch einer aktuellen Produktion recht traurig. Nicht einmal der Trailer (welcher auf der US-DVD vorhanden ist) oder eine Trailershow findet man auf dieser Scheibe.
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Fazit
Im Grunde darf sich "Devour" nahtlos in die Kette typischer Teen-Horror-Filme einreihen, wobei die Umsetzung gar nicht einmal so schlecht ausgefallen ist, jedoch hapert es hier deutlich an einer guten Story und die finale Auflösung darf mit Recht als Frechheit betitelt werden. Schafft es "Devour" zu Beginn durchweg Spannung aufzubauen und lässt die Zuschauer auf ein monströsen Showdown hoffen, so bleibt die Auflösung weit hinter den ohnehin schon minimalistischen Erwartungen zurück, gibt sich absolut hanebüchen und macht all das zunichte, was der Film zuvor aufgebaut hat. Hierbei hätte man sich nicht nur komplett die Geschichte um den "Schwarzen Pfad" sparen können, auch Jakes Tagtraumsequenzen verlieren schlussendlich ihren Sinn. Hier scheinen die dezenten Schocksequenzen nur als Füllmittel zu dienen, obgleich man aber sagen muss, dass es nie langweilig wird. Es ist einfach der Schluss, der das Vorangegangene kaputt macht. Eigentlich schade, denn weder an den sympathischen Darstellern (z.B. die attraktive Shanny Sossamon aus "Ritter aus Leidenschaft") noch an der routinierten Regiearbeit von David Winkler gibt es groß etwas auszusetzen. So könnte "Devour" trotz seiner Einfachheit als Gruseltipp für dunkle Abende gelten, hätte man nicht auf Teufel komm raus versucht aus ihm einen düsteren Okkult-Thriller zu machen, dessen Standard er letztlich einfach nicht erfüllen kann. Nette Ansätze sind zwar durchaus vorhanden, dabei bleibt es aber dann auch und selbst das Cameo von William Sadler und einige recht netten Make-Up-Effekte können nicht mehr vor der Tatsache hinwegtäuschen, dass "Devour" leider Gottes weder Fisch noch Fleisch geworden ist. Interessant allemal, aber es sollte bei einmal anschauen bleiben, für mehr reicht es dann wohl doch nicht.
Die DVD aus dem Hause Sony Pictures gibt sich grundsolide, bis auf die Tatsache, dass man erneut wieder auf Extras verzichtet hat. Für Allesgucker und Videotheken-Junkies mit Sicherheit einen Blick wert, ins Regal stellen muss man sich "Devour" aber nicht.



Bilder der DVD




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