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UK 1974
Originaltitel:Gold
Alternativtitel:Great Gold Conspiracy, The
Länge:119:03 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Peter R. Hunt
Buch:Stanley Price, Wilbur Smith
Kamera:Ousama Rawi
Musik:Elmer Bernstein
SFX:Cliff Richardson, Bill Warrington
Darsteller:Roger Moore, Susannah York, Ray Milland, Bradford Dillman, John Gielgud, Simon Sabela, Tony Beckley, Bernard Horsfall, Marc Smith, John Hussey, Norman Coombes, George Jackson, Michael McGovern, André Maranne, John Bay, Paul Hansard, Bill Brewer, Alan S. Craig, Carl Duering, Paul Hafela, John Kingley, Gideon Kolb, Lloyd Lilford, Ralph Norvel, Albert Raphael, Nadim Sawalha, Garth Tuckett, Patsy Kensit
Vertrieb:MC One
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Um durch Goldverknappung großen Profit zu machen, planen skrupellose Spekulanten eine südafrikanische Goldmine zu vernichten. Ingenieur Rod Slater, dem man eine attraktive Position verspricht, merkt zunächst nicht, daß er nur als Werkzeug für diesen rücksichtslosen Plan fungiert.

Bild
Format2.35:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer überzeugt zu allererst durch seine satten und kräftigen Farben und auch der Schwarzwert weiß zu gefallen. Jedoch ist der Kontrast deutlich zu hart gewählt und verschluckt nur allzu oft nötige Details in dunklen Szenen und Farbübergängen, so dass z.B. ein schwarzer Anzug und ein dunkler Hintergrund ineinander übergehen. Die Schärfe ist dafür aber recht angenehm ausgefallen und bietet selbst in Halbtotalen eine recht ordentliche Leistung, wobei andere Aufnahmen unter dem teilweise extremen Bildrauschen zu leiden haben, welches konstant vorhanden ist und dem Bild leider sehr stark zusetzt. Die Konturen arbeiten derweilen aber sauber und auch wenn es hin und wieder eine deutlichere Anzahl an Defekte zu beanstanden lässt, bleiben die Verschmutzungen aber im Rahmen. Die Kompression verläuft recht unauffällig und lässt dabei nur selten Blockbildung aufkommen und auch Nachzieheffekte konnten wir nicht bemerken. Für ein 30 Jahre alten Film eine noch ordentliche Leistung und mit einem etwas ausgeglicheren Kontrast wäre die Punkteverteilung auch etwas besser ausgefallen.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono), Dolby Digital 2.0 (Stereo) [engl.]
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Der deutsche Monoton bietet eine ordentlich Sprachwiedergabe und weder Rauschen noch anderweitige Störungen zerren an den Gehörgängen. Die englische Monospur klingt etwas natürlicher, unterscheidet sich ansonsten aber nicht sonderlich von der deutschen Synchronisation. Auf deutsche Untertitel müssen wir leider verzichten
 ++----

Extras
Extras
  • Bildergalerie (20 Bilder)
  • Biografien:
    • Peter R.Hunt
    • Roger Moore
    • Susannah York
    • Ray Milland
  • Trailershow:
    • The Cooler (2:05 Min.)
    • Sass (2:10 Min.)
    • The Musekteer (2:07 Min.)
    • Nirgendwo in Afrika (3:06 Min.)
    • Die Innere Sicherheit (1:09 Min.)
    • Bella Martha (1:41 Min.)
    • Money for Mercy (2:02 Min.)
    • Grabgeflüster (2:04 Min.)
    • Cypher (2:00 Min.)
    • Ten Minutes Older (3:48 Min.)
    • The Blues (5:46 Min.)
    • Good Advice (2:06 Min.)
 Die Extras beschränken sich wie immer auf eine McOne-Programmvorschau, "Biografien" und eine "Bildergalerie". Einen Trailer zum Film gibt es leider nicht.
 +-----

Fazit
Nachdem Peter R. Hunt bereits 1969 in Interner Link"Im Geheimdienst ihrer Majestät" sein Regiedebüt feierte und Roger Moore in "Leben und sterben lassen" seinen Bond-Einstand gab, arbeiteten beide bereits in der TV-Kultserie Interner Link"Die Zwei" zusammen. Noch bevor Roger Moores zweiter Ausflug als Geheimagent 007 in "Der Mann mit dem Goldenen Colt" in die Kinos kam, inszenierte Hunt mit Moore in der Hauptrolle "Gold" - ein Thriller über das afrikanische Goldminen-Geschäft, welches alles andere als ein "goldiges" Buisness zu sein scheint. Hunts Inszenierung erinnert dabei stark eine James Bond-Produktion, was nicht zuletzt an dem Oscar nominierten Song von Elmer Bernstein zu Beginn des Filmes lag, der eindeutig eine Hommage an 007 darstellen sollte. Zwar spielt Roger Moore keinen Geheimagent im Auftrage ihrer Majestät, aber sein Darstellung ist charmant genug, um die Frauen zu bezirzen und ins Bett zu bekommen. Ja, wie man es dreht und wendet, "Gold" scheint auf Roger Moore und seinen Bond-Charakter zugeschnitten zu sein. Ebenfalls die exotischen Drehorte, die tollen Settings, sowie die guten Spezialeffekte könnten mit einer etwas abgeänderten Geschichte für einen 007-Film dienlich sein. Dabei hätte es bei "Gold" gar nicht einer so starken Ähnlichkeit bedurft, er würde auch ohne Roger Moore funktionieren. Die Inszenierung ist durchweg ruhig, aber dennoch spannend und auch die weiteren Darsteller wie z.B. Sir John Gielud, Susannah York oder Ray Miland passen an der Seite von Roger Moore perfekt in das Geschehen.

Die Classic Edition von Mc One bietet erneut eine solide Bild- und Tonqualität, wobei man hier wirklich auf den extrem harten Kontrast hinweisen muss, welcher den Sehgenuss genauso mindert wie das starke Bildrauschen. Extras werden leider keine geboten, was Fans aber nicht davon abhalten sollte in "Gold" zumindest einmal rein zu schauen.



Bilder der DVD




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