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CH 1972
Originaltitel:Blutjunge Verführerinnen 3
Alternativtitel:Blonde mit dem süßen Busen, Die
aka. School Girls 7: The Calendar Girls
Länge:82:18 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Erwin C. Dietrich (als Michael Thomas)
Buch:Erwin C. Dietrich (als Manfred Gregor)
Kamera:Peter Baumgartner
Musik:Walter Baumgartner
Darsteller:Ingrid Steeger, Karin Hofmann, Nadine De Rangot, Chitta Coray, Raphael Britten, Rolf Häubi, Claudia Fielers, Jürg Coray, Carlo Monti, Charles Vetter, Max Crottet, Rena Bergen, Jenny Jones, Margrit Siegel
Vertrieb:Ascot Elite
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:26.09.2005 (Kauf)



Inhalt
Die junge Babsi (Ingrid Steeger) überklettert an einem nebligen Morgen die Mauer des Mädchen-Erziehungsheimes. Als Autostopperin wird sie bald darauf von einem zuvorkommenden Herren mitgenommen. Um den Fahrer aufzumuntern, erzählt sie ihm erotische Geschichten über ihre Freundinnen im Heim:
... Nadine liebt dreckige Motocross-Fahrer und schmiss sich in jedes ungemachte Bett, wenn es nach Mann roch.
... Ingrid war Nacktmodell in einer Malschule und kostete es richtig aus, die lüsternen Blicke der Männer auf ihrem nackten Körper zu fühlen.
... Karin, ein Mädchen vom Lande, freute sich das ganze Jahr auf die Traubenernte im Weinberg, weil da immer einige Studenten mithalfen, die gerne die Liebe auf dem Land genossen.
... Claudia, die hübsche Stewardesse, Chitta, die kleine Zigeunerin, Eva und Margrit, die beiden Schulmädchen, sie alle feilen am Repertoire der Liebesspiele, um neue, noch nicht entdecke Variationen zu erfinden.

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer gibt sich wechselhaft, schlägt sich aber in Anbetracht des Alters recht wacker. Die Farben wirken noch angenehm, stellenweise etwas zu satt und kräftig, dann wieder natürlich bis hin zu etwas ausgewaschen. Der Kontrast ist ebenfalls angenehm ausgefallen und gibt sich keine Blöße. Die Schärfe geht für einen knapp 30 Jahre alten Softsexfilm vollkommen in Ordnung und lässt Nahaufnahmen stellenweise sogar recht detailliert erscheinen. In andere Sequenzen wiederum erscheint das Bild sehr weich und unscharf und hat deutlich mit stehenden Rauschmustern zu kämpfen. Rauschen ist über die gesamte Laufzeit des Filmes zu sehen und auch die Kompressionen arbeiten nicht immer ganz sauber und offenbaren hin und wieder etwas Blockrauschen. Defekte und Verschmutzungen gehören natürlich auch zu den negativen Bestandteilen des Bildes, geben aber den nötigen nostalgischen Flair an und wären wahrscheinlich nur durch eine mehr als aufwendige Restauration zu entfernen gewesen. Die "Schleier"-Bildung in gewissen Szenen, welche von einigen DVD-Kritikern bemängelt wird, resultiert zum einen aus dem Filmmaterial und könnte stellenweise vom Regisseur so gewollt sein. Insgesamt sind wir mit dem Ergebnis zufrieden, wir haben uns das Bild schlechter vorgestellt.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch
Untertitel-
 Am Monoton gibt es eigentlich nicht viel auszusetzen. Die Dialoge sind gut zu verstehen und Verzerrungen oder Kratzer halten sich angenehm zurück. Zwar gibt es leichtes Rauschen, aber dies stört kaum. Zudem klingt der Ton weder dumpf noch blechern und das ist mehr als wir erwartet haben.
 ++----

Extras
Extras-
VerpackungKeepCase
 Keine Extras, nicht einmal ein gescheites Menü. Ganz schwach.
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Fazit
Freunde seichter 70er Jahre Sexploitation-Filmchen aus dem Hause Dietrich dürften Gefallen an "Die Blonde mit dem süßen Po" finden. Gespickt mit dem üblichen Humor wird der softe Matratzensport an allerlei Orten ausgeübt. Egal ob Wiese, Speisekammer, Schlafzimmer oder in der Scheune, die nymphomanisch veranlagten Mädels (wenn das doch bloß kein Film wäre) sind nicht sehr wählerisch und öffnen selbst für den übergewichtigen Förster ihr Scheunentor. Das Ganze läuft nach dem F-Schema ab und die dünne Rahmenhandlung dient nur allein dazu, von einer Sexszene zur nächsten zu hüpfen. Die junge Ingrid Steger darf hierbei auch exzessiv am Geschehen teilnehmen und sogar das Kamasutra rauf und runter poppen. Doch leider fehlt es all dem an Witz und muss sich den unzähligen, ähnlichen und teilweise besseren Produktionen aus dem Hause Dietrich unterordnen.
Die DVD aus dem Hause Ascot Elite ist trotz einer Freigabe ab 16 Jahren völlig ungeschnitten, was bei diesen frivolen Softsex-Späßchen auch kein Wunder ist. Auch wenn Bild- und Tonqualität dem Alter entsprechend solide ausgefallen ist, scheint die Umsetzung einer Ingrid Steeger-Collection in dieser Form mehr als peinlich. Keinerlei Extras und ein Menü, welches im falschen Format vorliegt und auf 4:3-Geräten hochzoomt. Die liebe Ingrid hätte mit Sicherheit etwas mehr Anerkennung verdient als so einen Schnellschuss.



Bilder der DVD




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