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USA 1989
Originaltitel:Cyborg
Alternativtitel:Masters of the Universe II: The Cyborg
Länge:82:35 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:SPIO/JK-Gutachten (strafrechtlich unbedenklich)
Regie:Albert Pyun
Buch:Kitty Chalmers
Kamera:Philip Alan Waters
Musik:Kevin Bassinson
SFX:William Dawson
Darsteller:Jean-Claude Van Damme, Deborah Richter, Vincent Klyn, Alex Daniels, Dayle Haddon, Ralf Moeller, Terrie Batson, Jackson 'Rock' Pinckney, Janice Graser, Haley Peterson, Robert Pentz, Sharon K. Tew, Chuck Allen, Stefanos Miltsakakis, Kristina Sebastian, Thomas Barley, Dale Frye, Jophery C. Brown (als Jophery Brown), Jim Creech
Vertrieb:MGM
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Amerika im 21. Jahrhundert: Nach einem Öko-Overkill und der nuklearen Katastrophe herrschen Hunger, Mord und Anarchie. Eine tödliche Seuche bedroht die letzten Überlebenden. In dieser Welt des Chaos führt Fender Tremolo ein grausames Regiment. Mit Plündereien und mordenden Banden, den "Fleischpiraten", terrorisiert er das Land. Fieberhaft versuchen einige Wissenschaftler ein Serum gegen die schreckliche Seuche zu finden. Ein Cyborg - ein menschlicher Computer - soll die Rettung bringen und die zivilisierte Ordnung wieder herstellen. Tremolo, der seine Macht gefährdet sieht, bingt den Cyborg in seine Gewalt. Es gibt nur einen, der es mit ihm aufnehmen will: Gibson Rickenbacker. Ein junger Mann mit nahezu übermenschlichen Kräften, der noch eine alte Rechnung zu begleichen hat ...

Bild
Format1,85:1 (Letterbox)
NormPAL
 Kontrast und Farbgebung sind bis auf kleine Ausnahmen wirklich gut geworden. Die Schärfe kann ebenfalls überzeugen, wird jedoch durch ein durchgehendes Bildrauschen etwas getrübt, welches in einigen Szenen sehr penetrant ausgefallen ist. Detail- und Kantenschärfe sind insgesamt recht gut geworden, dafür sorgen die Kompressionen im Hintergrund für ein leichtes Blockrauschen und gelegentlich auftretende Artefaktebildung. Weiterhin stört die Bewegungsunschärfe in einigen Kamerschwenks, und Defekte und Verschmutzungen sind hier auch oft auszumachen. Schade ist auch, dass uns der Film nicht in einer anamorphen Abtastung vorliegt. Dennoch ist die Produktion für das Alter recht ordentlich, man hätte jedoch deutlich mehr rausholen können.
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Ton
FormateDolby Digital 1.0 (dt.), Dolby Surround (engl.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch
 Der Ton liegt uns in der deutschen Fassung in Mono vor und bietet eine gute Dialogwiedergabe ohne große Fehler und selbst Rauschen hält sich in Grenzen. Der englische Originalton klingt deutlich dynamischer und kräftiger als die deutsche Variante und liegt uns hier sogar in Dolby Surround vor. Das gesamte Klangbild erstrahlt natürlich und nicht mehr so zurürckhaltend und dumpf wie in der deutschen Fassung. Lediglich leichte Verzerrungen im Dialogbereich trüben den Hörgenuss etwas, dennoch ein guter Surround-Sound, der den deutschen Monoton in jedem Punkt aussticht. Dafür bietet die deutsche Synchronisation ein unvergessliches Erlebnis, allein wegen der Synchronstimme vom Hühnen Vincent Klyn. Optional gibt es noch deutsche und englische Untertitel.
 ++----

Extras
Extras-
 Nicht mal ein Trailer wurde uns spendiert. Traurig sowas.
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Fazit
Man merkt deutlich, dass Albert Pyun hier nur eine Auftragsarbeit abgeliefert haben muss, denn weder Drehbuch noch Schnitt taugen hier so richtig was. So waren die alte deutsche Video- und TV-Fassung bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt, darf man sich auch bei der unzensierten Fassung wundern, dass viele Kampfszenen sowas von plump geschnitten wirken, als hätte Interner Link"Evil Ed" selbst Hand angelegt. Dies kann man aber eher auf die Unfähigkeit Pyuns als Regisseur zurückführen, denn die Existenz einer "unrated"-Version wurde bisher immer dementiert. Man sollte dem Regisseur solcher Trash-Granaten wie "The Sword and the Sorcerer", "Captain America" und der Interner Link"Nemesis"-Reihe aber zu gute halten, dass er neben dem ersten "Nemesis"-Film hier seine beste Arbeit abliefert. Das gesamte Setting lässt eine wohlige Endzeitstimmung aufkommen, der man sich nicht entziehen kann. Richtig langweilig wird es nie, was daran liegt, dass es genug Kämpfe gibt und die dünne und kaum vorhandene Story immer voran getrieben wird.
"Cyborg" ist ein Kind der späten 80er Jahre und ein atmosphärischer Klassiker unter den Endzeitfilmen, der trotz aller Schwächen im Skript und Schnitt einfach Spaß macht.

Technisch bietet man uns nicht viel, außer eine solide, aber nicht anamorphe Bildqualität, die für MGM-Verhältnisse hätte deutlich besser ausfallen dürfen. Dies liegt wohl daran, dass "Cyborg" zum Backprogramm gehört und ein Titel ist, den man irgendwann mal im Paket eingekauft hat und als Nice Price auswerten wollte. Extras vermissen wir wie immer bei den Back-Katalog-Titeln, dafür ist der Film aber das erste Mal offiziell ungeschnitten in Deutschland erhältlich. Jedoch könnte man langsam mal die Indizierung aufheben lassen.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Slinger (Platinum Clut Edition # 04)
News"Cyborg": Pyuns Directors Cut kommt!
Cyborg
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