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USA 1991
Originaltitel:Spirits
Länge:84:02 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Fred Olen Ray
Buch:Jeff Falls, R.U. King
Kamera:Gary Graver
Musik:Tim Landers
Darsteller:Erik Estrada, Oliver Darrow, Brinke Stevens, Carol Lynley, Kaitlin Hopkins, Kathrin Lautner, Michelle Bauer, Sandra Margot, Robert Quarry
Vertrieb:CMV-Laservision
Norm:PAL
Regionalcode:0



Inhalt
Pater Vicci (gespielt von Erik Estrada, bekannt aus der Kultserie "ChiPs") wird von fürchterlichen Alpträumen geplagt, welche sich alle um ein altes Haus drehen, welches in seiner Gemeinde abgerissen werden soll. Das Team um den Parapsychologen Dr. Wicks muss drauf feststellen, dass von diesem Haus eine böse Macht ausgeht, die es zu erforschen gilt. Da spielt das Böse jedoch nicht mit und so passiert es, dass sich das Haus der Seelen bemächtigen und einer der Forscher Nachts von dem Geist der hübschen Mrs. Heron beglückt wirkt, die ihn nach allen Regeln der Kunst verführt und sich dann in einen abscheulichen Dämon verwandelt. Am anderen Tag finden die Mitarbeiter Dr. Wicks im Keller ein Buch des ersten Hausbesitzers Henri Picar. Er war Anhänger des Satanskultes und in diesem Buch werden Hunderte von teuflischen Akten und Ritualen beschrieben. Dr. Wicks gelingt es, mit dem Jenseits und dem teuflischen Picard Kontakt aufzunehmen, der ihnen verheißt, dass sie alle eines grässlichen Todes sterben werden.

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Die Bildqualität, natürlich im Vollbild, ist nicht gerade das, wofür moderne TV-Geräte oder Projektore gebaut werden: Zwar bleibt das Geschehen stets klar erkennbar und es gibt auch nicht zu viele Defekte, aber bereits die Kompression gibt Anlass zu Beschwerden. Blockrauschen ist in jeder Szene zu erkennen, wobei keine größeren Ausfälle wie Totalverpixelungen bei schnellen Szenenübergängen beobachtbar sind. Aber das Master ist nicht mehr im besten Zustand gewesen, ist vielleicht vergleichbar mit einer etwas gealterten TV-Aufnahme, weil beispielsweise starke Farbwerte zu leichtem Auslaufen an Konturen führt. Durch die schwache Schärfe entsteht eine leicht flaue TV-Optik, die zumindest mit annehmbaren Farbwerten aufwarten kann, wenn auch diese in dunklen Szenen etwas auswaschen. Wohlgemerkt annehmbar für eine C-Produktion, denn an die großen Kinoleinwände dachte damals wohl keiner. Dank guter Ausleuchtung wird übrigens der Kontrast nicht bloßgestellt, wobei auch hier große Möglichkeiten offen bleiben, um sich zu verbessern. Durchweg also eine den niedrigen Erwartungen entsprechende Leistung, mit der sich sicherlich keine Preise gewinnen lassen.
 ++----

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Der deutsche Stereoton kommt ohne größere Patzer daher und klingt verhältnismäßig angenehm. Der englische Track klingt etwas dumpfer als die deutsche Spur, ansonsten gibt es keine nennenswerten Unterschiede. Untertitel gibt es leider nicht.
 +++---

Extras
Extras
  • Bildergalerie (2:03 Min.)
  • Trailer:
    • Skinner (1:32 Min.)
    • Blue Sunshine (2:19 Min.)
    • Der Rikschamann (2:47 Min.)
VerpackungKleine Hartbox
 Die Extras beschränken sich auf den "Originaltrailer", einer "CMV-Trailershow", sowie eine kleine "Bildergalerie" Letzteres bietet zumindest mehr als die üblichen Screenshots aus dem Film.
 +-----

Fazit
Wer schafft es wohl am besten in ein paar Tagen und für wenig Geld einen Horrorfilm herunterzukurbeln, der technisch absolut ok ist, aber inhaltlich so ziemlich alles kopiert, was das Geisterfilm-Genre zu bieten hat? Genau, Fred Olen Ray ist jener welcher, der nicht einmal ein Drehbuch braucht, um den Zuschauern einen netten Trashfilm zu spendieren. Filme wie "Biohazard" oder aber der absolut kultige Interner Link"Hollywood Chainsaw Hookers" waren schon Beweis genug, dass der Trashfilmer Nummer Eins in den USA nur eine Kamera, etwas Kunstblut und Frauen braucht, die willig sind ihre Möpse zu zeigen. Auch bei seinem 1992 für schlappe 130.000 Dollar produzierten und in nur 9 Tagen abgedrehten "House On Haunted Hill"-Rip-off verhält es sich nicht anders.
Hier wird aus so ziemlich allem geklaut was Rang und Namen hat und "Spirits", wie er im Original heißt, bietet zwar absolut Null Spannung, dafür aber eine nackte und willige Nonne, von Dämonen besessene Menschen und seichte Make-Up-Effekte. Blut fließt hierbei auch nicht mehr als würde man sich in den Finger pieksen, dafür stimmen einige Dialoge wieder und bieten stellenweise richtige Brüller. Beispiel gefällig? Als die vom Dämon besessene Amy sich auf ihre Hand auf einen Stuhl festnagelt (Woher hat sie bloß Hammer und Nagel?) kommentiert sie dies mit "Ich mache mir die Nägel ...". Und auch der Rest bietet sinnfreie Videokost der Marke Fred Olen Ray und zitiert dabei überdeutlich Klassiker wie z.B. "Haunted Hill", Interner Link"Amityville" oder aber Interner Link"Der Exorzist". Wer es also trashig mag, kommt an "Deadly Spirits" nicht vorbei. Jedoch sollte man keine Spannung oder blutige Schock-Sequenzen erwarten, selbst die Atmosphäre bleibt etwas auf der Strecke und außer ein paar besessene Fratzen oder nymphomanische Nonnen passiert auch nicht allzu viel. Dafür ist das, was passiert, aber genau so platziert, dass "Deadly Spirits" nie wirklich langweilig ist und sich zumindest Fans von Fred Olen Ray gut aufgehoben fühlen.
Die DVD aus dem Hause CMV-Laservision bietet eine der Produktion bedingt solide aber nicht überzeugende Bildqualität. Extras findet man bis auf eine Bildergalerie und 3 Trailer nicht, dafür gibt es optional aber den englische Ton. Die DVD erscheint in der CMV-Trash Collection in einer kleinen Hartbox.



Bilder der DVD




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