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| Eine 100 Jahre alte Mordserie wird zum Film, der Film zu grausiger Realität. Für ihr großes Comeback schlüpft Hollywoodstar Rebecca Fairbanks (Liz Hurley) in die Rolle der Männer mordenden Sexbombe und verstrickt sich tief in ein Netz aus Lust, Leidenschaft und Verbrechen. Denn als sich auf dem Set die grausamen Morde aus dem frühen 20. Jahrhundert wiederholen, stellt sich nur eine Frage: Ist die Schauspielerin zu sehr in ihrer Rolle aufgegangen oder ist der Geist der grausamen Killerin zurückgekehrt? |
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| Format | 1.77:1 (anamorph) |
| Norm | PAL |
| Es war zu erwarten, dass das anamorphe Bild dem Auge eine Freude sein wird. Aber nur das. Fangen wir mit den guten Sachen an: Die Farben und der Kontrast sind hervorragend ausgeprägt, wobei je nach Zeitebene der Kontrast ein etwas träumerisches Bild mit erdigeren Farben entstehen lassen kann und dann wieder ein sehr lebendiger, frischer Look angewandt wird. Die Schärfe ist durch leichte Nachbesserung, die man leider auch ein wenig erkennen kann, gut, im Detail erscheint sie aber minimal schwächer als an den Konturen. Zu den kleineren Schwächen zählt auch, dass einige Kanten etwas herausflickern und gelegentlich Rauschen auffällt, das sich im Detail mit Blockrauschen mischt. Es bleibt aber immer sichtbar, dass ein gewisser Aufwand betrieben wurde, um ein möglichst ansprechendes, detailreiches und frisches Bild zu schaffen. | |
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| Formate | Dolby Digital 5.1 |
| Sprache | Deutsch, Englisch |
| Untertitel | Deutsch |
| Gelegentlich merkt man dem Film an, dass der Surround-Ton angebracht ist, auch wenn große Teile des Filmes dialoglastig sind. Aber grad der Score trägt dazu bei, dass sich eine gewisse Dynamik und Raumklang entfalten können. Der englische Ton geht hier noch einen Schritt weiter, bezieht die hinteren Lautsprecher deutlich aktiver und lauter mit ein. So hört man hier innerhalb der Filmstadt z.B. sehr schön, wie sich ein Reiter von links hinten nähert, während der deutsche Ton sich da zurückhält, verstärkt das Stereosignal ausnutzt und nur leicht die Rear Speaker ansteuert. Der Originalton ist daher erste Wahl, zu dem man deutsche Untertitel hinzuschalten kann, aber beide besitzen einen guten Klang, der mal leise, mal kraftvoll, aber auch mit einem angenehmen Tiefton ertönt. | |
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| Extras |
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| Die DVD bietet hier zuerst drei kurze Interviewsegmente und ein Blick zum Drehort, der von einem Kommentar begleitet wird. Die zwei Feuerszenen des Filmes werden detailliert in ihrer Entstehung gezeigt. Alle diese Featurettes sind englischsprachig, besitzen aber deutsche Untertitel. Das Menu ist übrigens im Stile der Film-im-Film-Geschichte gehalten und zeigt mehrere Szenen aus dem Film. | |
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| - "Sie sieht toll aus!" - "Ja, aber sie kann nichts." (Filmzitat über Rebecca Fairbanks) "Method acting" dürfte jedem Filmfan ein Begriff sein und bezeichnet die Hingabe eines Schauspielers, seine Rolle intensiv zu leben, um sie so besser nachvollziehen und spielen zu können. "Method" selbst bietet uns die übliche Film-im-Film-Handlung an, kann mit einem tollen Cast aufwarten und auch einigen spannenden und recht unerwarteten Stellen. Elizabeth Hurley, für die rein äußerlich die Zeit völlig stehen zu scheinen bleibt, versetzt sich so sehr in die Rolle einer Serienmörderin des frühen 20. Jahrhunderts, dass für sie die Realität zu verschwimmen scheint. Das tut sie an einigen Stellen auch für den Zuschauer, denn der nahtlose Übergang zwischen eigentlicher Handlung und untergeordneter Ebene erfolgt fließend und geschickt. So ist es auch nicht schlimm, dass ein großer Teil der Spielzeit den Subplot zeigt, der sich in schön rustikalem Set auf einem Gehöft abspielt. Denn hier wird Hurleys Rolle der eiskalten, berechnenden schwarzen Witwe hervorragend von ihr umgesetzt und mit garstigen Morden garniert, die den Film die Bezeichnung "Thriller" verdient machen. In der "Realität", die sich parallel zur "Filmwelt" entwickelt, geht ein wenig die Spannung abhanden und man konzentriert sich auf Beziehungsdramen, das Techtelmechtel zwischen Rebecca und Jake und Rebeccas neurotischer Bindung zu ihrer Rolle, denn Rebecca scheint mit zunehmender Hingabe zur Rolle immer mehr unter dem bösen Einfluss der echten Serientäterin zu stehen, die ihr als Geist erscheint. Hier wird das Starleben, wenn auch etwas oberflächlich, von der etwas weniger glamourösen Seite gezeigt, wie beispielsweise Rebecca unter der Vormundschaft ihrer Mutter, gleichzeitig ihre Agentin, zu Leiden hat und die Fesseln des Ruhms verflucht. Der Schluss ist nicht ganz glatt gelungen, bis dahin hab ich mich aber gut mit "Method" unterhalten, besser als bei vielen anderen Produktionen, auch wenn hier nichts Sonderliches geboten wird. Das soll aber nicht stören, schließlich ist es gut umgesetzt. Nebenbei: Der Vergleich zu "Basic Instinct" ist völliger Quatsch, auch wenn Miss Hurley genauso heiß wie in "Teuflisch" auftritt, was ihrer aufreizenden Garderobe zu verdanken ist.Zwar gibt es weder hervorragendes Bild noch Ton, die DVD ist aber überzeugend und mit ein paar kurzen Extras verschönert. Thriller-Fans sollten mal reinschauen. |
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