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USA 1999
Originaltitel:Clubland
Länge:90:48 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Mary Lambert
Buch:Glen Ballard
Kamera:John L. Demps Jr.
Musik:Glen Ballard
Darsteller:Jimmy Tuckett, Brad Hunt, Rodney Eastman, Buddy Quaid, Scot James, Phil Buckman, Lori Petty, Heather Stephens, Lisa Robin Kelly, Jon Sklaroff, Eddie Baytos, Toby Huss, Terence Trent D'Arby, Steven Tyler, Grant Heslov, Susie Spear, Alexis Arquette
Vertrieb:Epix
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Unschuldig träumen Newcomer Jimmy Tuckett und seine Band vom großen Erfolg. Die Jungs wollen die Clubszene von L.A. rocken. Der Einstieg gelingt unvermutet spielerisch. Doch der steile Pfad führt vorbei an zwielichtigen Clubbesitzern, raffgierigen Produzenten und drogenabhängigen Groupies - zu einem Punkt, in dem alles in schonungsloser Gewalt eskaliert ...

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Das Vollbild (nicht wie überall angegeben 1.85:1formatiges Widescreen) ist gelegentlich mal ganz angenehm in der Schärfe, dann wieder etwas unterernährt im Detailbereich, nie aber wirklich unscharf. Leichtes Kantenflimmern ist stellenweise erkennbar, der Gesamteindruck wird aber vor allem durch das etwas dunkle Erscheinungsbild geprägt, wodurch Schatten schnell ins Tiefschwarze übergehen, weil der Kontrast recht hart ausfällt. Die Farben sind aber jederzeit schön knallig, Kratzer sind nur selten zu sehen und die Kompression arbeitet auch ganz gut, in einigen Aufnahmen von Bandauftritten aber leicht überfordert in Form von Blockbildung. Unter Vorbehalt kann man hier noch 4 Punkte vergeben, aber es tendiert stark zum Schlechteren hin.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Deu, Eng), Dolby Digital 5.1 (Deu)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch
 Für einen Film, in dem es hauptsächlich um Musik geht und auch ein paar Gigs abgerissen werden, ist der deutsche Ton 'ne ganze Ecke erbärmlich. Statt knackiger Live-Atmosphäre gibt es nur dumpfes, lebloses Geräusch, das weder in der Dolby Surround noch in der 5.1-Variante was zu bieten hat. Selbst Dialoge werden von einem dumpfen Rauschen begleitet, klingen sehr gedrängt und sind selbst bei drittklassigen Söldnerfilmen aus den 80ern deutlich klarer. Seltsam, fast als ob man die Höhen herausgefiltert hat, auch die Bässe sind nur bis zu einem gewissen Grad gelungen. Eine Bassgitarre sollte schon etwas deutlicher aus dem Sound herausdringen. Im Vergleich zum 5.1-Ton besitzt die Surround-Spur wenigstens noch etwas Direktheit, bei beiden ist aber nix mit Raumklang, von Effekten ganz zu schweigen, nur die Musik kann hier leicht durchdringen, verbessert den Eindruck durch ihren gelegentlichen Einsatz aber nicht. Insgesamt also weit unter Wert verkauft. Der englische Ton ist ebenso etwas unkenntlich in den Dialogen und schwach im Musikanteil, unterscheidet sich also kaum vom Deutschen. Hier lassen sich gelbfarbige Untertitel sowohl in Deutsch als auch in Englisch hinzuschalten.
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Extras
Extras
  • Trailer:
    • Deutsch 5.1 (1:46 Min.)
    • Deutsch 2.0 (1:46 Min.)
    • Englisch 2.0 (1:46 Min.)
  • Alternative Artworks (4 Seiten)
  • Filmführer L.A.
 Den Trailer in drei verschiedenen Tonvarianten anzubieten, ist nicht unbedingt interessant, dafür aber umso mehr die von einer Übersicht aus einzeln anwählbaren Alternativartworks. Als wirkliches tolles Extra stellt sich der "Filmführer L.A." heraus, ein Auszug aus dem Buch "Los Angeles im Spielfilm". Nach einer kurzen Einleitung kann man auf einer Stadtkarte berühmte Schauplätze anwählen und sich darüber informieren, welche bekannten Filme hier bereits entstanden.
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Fazit
Sex, Drugs & Rock'n'Roll sind der Einblick in die Wege des Musikbusiness. Ebenso wie man sich das vorstellt, läuft der Film ab. Sprich: Man verfolgt den seichten Aufstieg der Band, ihr Ringen um Anerkennung und Auftrittsmöglichkeiten, später wilde Parties, wo sich die Jungs aufführen dürfen wie die Großen des Business und zuletzt der drohende Eklat, denn jedes der Bandmitglieder hat mit kleineren bis schier unlöslichen Problemen zu kämpfen. Der Sänger versucht sich schließlich auf Solopfaden, eine Affäre mit der niedlichen Sophie (Heather Stephens, umwerfend!) führt zu Streitigkeiten unter einigen der Jungs und letztlich wird die Verbindung des Drummers zum Drogenbusiness zur haarigen Angelegenheit, die sich schließlich in Richtung Thriller entwickelt. Was mich immer wieder nervt, ist das schlaksige, obercoole Gehabe der gesamten Band und ihres Umfelds ("Okay, Alter?!"), das klischeehaft wirkt und der aus gängigen Schemen nichts Einfallsreiches oder Fesselndes bieten kann. Die Geschichte birgt so nicht wirklich viele Details, an die man sich später erinnern wird, was letztlich auch ein Verdienst der Darsteller ist. Zwar sind die Rollen durchaus sympathisch angelegt, aber mit höchstens mittelmäßigen Darstellern besetzt, wodurch "Clubland" letztlich wie Puppentheater erscheint. Der einzig bemerkenswerte Auftritt wird übrigens in einer Nebenrolle vorgeführt: von "Tank Girl" Lori Petty als extrovertierte, drogensüchtige Frontfrau, die sich richtig schön gehen lässt und das Image der Band, die zwar nicht songtechnisch aber imageträchtig die Grunge-Ecke bedienen könnte, durch ihre rotzige Art schön auf den Boden der Tatsachen bringt. Dagegen kann Aerosmith-Fronter Steven Tyler nur etwa eine halbe Minute als Erfolgsproduzent leblos im Bild rumstehen, was in etwa so wirkt, als ob man wegen der Bekanntheit des Stars mal eben seine Wachspuppe ins Bild schiebt. Eine durchschnittliche Chose also, für die ich mich überhaupt nicht erwärmen kann.
Der Ton ist für einen Musikfilm ungebührlich, das Bild schon etwas besser. Das Bonusmaterial rettet die Scheibe mit einem guten Einblick in die Filmstadt Los Angeles, auch wenn es nur Texttafeln sind.



Bilder der DVD




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