UK 1965
Originaltitel:Dr. Terrors house of horror
Alternativtitel:Blood Suckers, The
Länge:94:18 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Freddy Francis
Buch:Milton Subotsky
Kamera:Alan Hume
Musik:Elisabeth Lutyens
SFX:Ted Samuels
Darsteller:Christopher Lee, Peter Cushing, Donald Sutherland, Max Adrian, Bernard Lee, Ann Bell, Jennifer Jayne
Vertrieb:Koch Media
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Fünf Reisende begegnen in einem Zug einem unheimlichen Fremden namens Dr. Schreck (Peter Cushing). Dieser lässt sie mit Hilfe seiner Tarot-Karten einen Blick in ihre Zukunft werfen - die für alle tödlich enden wird! Die Horror-Legenden Christopher Lee und Peter Cushing, bekannt als Graf Dracula und sein Gegenspieler Dr. Van Helsing aus zahlreichen Produktionen der "Hammer"-Studios, treffen in diesem schaurig-schönen Horrorfilm-Klassiker von Freddie Francis erneut zusammen.

Bild
Format2,35:1 (anamorph)
NormPAL
 Vom anamorphen Transfer dieser DVD kann man voll und ganz zufrieden sein. Neben einer hervorragenden Farbgebung und einem wirklich guten Kontrast, ist sogar die Schärfe durchgehend auf einem hohen Niveau und leistet sich keine Ausrutscher. Die Kompressionen sind ebenfalls gelungen und weisen eine hohe durchschnittliche Bitrate auf. Blockrauschen oder Artefaktebildung können so gut wie gar nicht ausgemacht werden. Ebenfalls Defekte, Verschmutzungen oder Nachzieheffekte treten nur sehr selten auf. Für ein Film aus dem Jahre 64 wirklich spitze und deshalb vergeben wir 5 Punkte.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel
 Hier liegt uns nicht nur die alte deutsche Kinosynchro vor, sondern auch die in den 90ern fürs Fernsehen erstellte Synchronfassung mit neuen Sprechern. Mir persöhnlich gefällt die neue besser, was wohl daran liegt, dass man hier die gewohnten Sprecher organisiert hat. Beide Spuren erklingen sehr verständlich und sauber, lediglich die alte Synchro rauscht etwas und ab und an bemerkt man leichtes Knister, was aber nicht sonderlich tragisch ist. Die englische Tonspur liegt ebenfalls in Mono vor, klingt jedoch etwas dumpfer als die deutsche Spur, dafür wirkt die englische Spur insgesamt etwas natürlicher. Deutsche Untertitel gibt es leider nicht.
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Extras
Extras
  • Trailer (deutsch)
  • Trailer (italienisch)
  • Fotogalerie
  • Alter Anfang (Multi Angle)
  • Alter Abspann (Multi Angle)
  • Audiokommentar des Regisseurs
  • Alternative Tonspur
  • Trailershow
 Das Zusatzmaterial ist im Grunde recht mager ausgefallen, aber wenig ist immer noch besser als gar nichts. So gibt es neben dem deutschen und italienischen "Trailer" noch eine "Bildergalerie" und eine Koch-Media "Trailershow". Als Schmankerl für die Fans liegt uns der Vor-und Abspann des Films als Multi-Angle-Funktion vor und so können wir einmal den alten deutschen, sowie den Original Vor- und Abspann bewundern. Als Highlight dürfte hier aber der "Audiokommentar" des Regisseurs durchgehen, der aber leider nicht deutsch untertitelt wurde.
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Fazit
"Die Todeskarten des Dr. Schreck" ist sicherlich kein Meisterwerk, bietet uns jedoch fünf solide und recht unterhaltsame Folgen mit einer spannenden Rahmenhandlung. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der mysteriöse Dr. Schreck gespielt von Peter Cushing, welcher in einem Zug fünf Fahrgäste die Karten legt und jeder der Fünf ein eigenes grausames Schicksal in der Zukunft zuteil wird, welches sie nur durch eins entrinnen können: Ihrem Tod!
Die fünf Episoden - wie oben schon geschrieben - sind recht unterhaltsam, bieten jedoch nicht viel Neues und sind weit entfernt von Genreklassikern wie z. B "Die Blumen des Bösen" oder Interner Link"Die drei Gesichter der Furcht". Dafür fehlt es hier deutlich an Spannung und Atmosphäre, dennoch werden die Folgen nie langweilig und der Film lebt durch die darstellerische Leistung der Protagonisten. Vorneweg Christopher Lee als mürrischer Kunstkritiker und Donald Sutherland als Arzt, der einen Vampir heiratet. Auch wenn "Die Todeskarten des Dr. Schreck" eher zu den schwächeren Filmen seiner Gattung gehört, ist gerade die Rahmenhandlung so zu sagen das Herzstück des Films; genau das, was die meiste Spannung erzeugt und den Zuschauer bis zur letzten Minute im Dunkeln tappen lässt. Das Cushing und Lee hierbei wieder einmal ihr Bestes geben, muss glaube ich gar nicht mehr erwähnt werden, denn beide sind Profis. Die anderen spielen ihre Rollen routiniert und passen sich dem Geschehen soweit es geht an, ohne dabei wirklich zu überragend - mit Ausnahme von Donald Sutherland.

Koch Media liefert uns hier eine wirklich klasse Veröffentlichung, die nicht nur durch eine hervorragende Bildqualität, sondern auch durch eine überdurchschnittliche Ausstattung überzeugen kann. Neben zwei deutschen Synchronspuren gibt es einen Audiokommentar des Regisseurs und ein paar weitere Extras. Für einen recht betagten Film wie "Die Todeskarten des Dr. Schreck" ist dies mehr als nur genug. Dazu kommt noch ein informatives Booklet und ein wirklich schönes Coverdesign. Horror-Classic-Sammlerherz, was willst du mehr?!






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