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IT 1979
Originaltitel:Suor Omicidi
Alternativtitel:Killer Nun, The
aka. Killer Nun
Länge:81:35 Minuten (gekürzt)
Freigabe:Keine Jugendfreigabe
Regie:Giulio Berruti
Buch:Alberto Tarallo, Giulio Berruti
Kamera:Antonio Maccoppi
Musik:Allessandro Allessandroni
Darsteller:Anita Ekberg, Joe Dallesandro, Paola Morra, Alida Valli, Daniele Dublino, Massimo Serato
Vertrieb:Koch Media
Norm:PAL
Regionalcode:0



Inhalt
In einem Sanatorium, das von den frommen Schwestern bewirtschaftet wird, ereignen sich eine Reihe geheimnisvoller Todesfälle. Bald steht fest, dass es einen rücksichtslosen Mörder oder eine Mörderin geben muss, die viele unschuldige Patienten ins Jenseits befördern! Der Verdacht fällt auf die Oberschwestern (Anita Ekberg), doch wer ist der wahre Schuldige?

Bild
Format1.78:1 (Letterbox)
NormPAL
 25 Jahre sind an diesem Nunploitation-Klassiker nicht spurlos vorbei gezogen, zwar gibt sich der Kontrast und die Farbgebung angenehm natürlich, die Schärfe hingegen wirkt etwas unausgewogen. Die Detailschärfe kann sich im Groben zwar sehen lassen und gerade Nahaufnahmen von Gesichtern wirken recht scharf, jedoch überstrahlen die Konturen hier recht stark und das ständig andauernde Rauschen sorgt für einige Bewegungsunschärfen im Bild. Die Kompressionen leisten eine durchweg gute Arbeit und fallen nur selten durch etwas Blockrauschen auf. Leider wurde die DVD nicht anamorph abgetastet.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Zum Ton kann man nicht viel negatives sagen. Beide Spuren sind gut verständlich und Rauschen fällt kaum wirklich störend auf. Verzerrungen halten sich ebenfalls in Grenzen. Die englische Tonspur hört sich klarer an und wirkt dynamischer, jedoch hört man das Rauschen hier auch wesentlich lauter als bei der deutschen Synchronfassung.
 ++----

Extras
Extras
  • Original Score von Allessandro Allessandroni
  • Original-Trailer (2:35 Min.)
  • Geschnittene Szenen (3:36 Min.)
  • Fotogalerie (25 Bilder)
  • Trailershow:
    • Ipcress (1:02 Min.)
    • Die 2 (2:21 Min.)
    • Oliver Twist (2:10 Min.)
    • Heisse Katze (2:50 Min.)
    • Circus der Vampire (2:14 Min.)
    • Draculas Hexenjagd (2:19 Min.)
 Wer nicht gerne mit seiner Fernbedienung herumspielt und kein Interesse am Originalton hat, wird den "Score" von Allessandro Allessandroni, der hier als seperate Audiospur auf die DVD gepresst wurde wohl nie finden, da dieser nicht im Menü vermerkt wurde und daher nur über die Tonauswahl an der Fernbedienung zu finden ist. Der Rest des Bonusmaterials besteht aus dem "Originaltrailer", eine "Bildergalerie" und einige Minuten an "geschnittenen Szenen", die in dem Film leider fehlen. Der Grund, weshalb diese Szenen nicht im Film zu sehen sind, ist kaum nachzuvollziehen, da unseres Wissens nach ein vollständiges Master existiert. Es hätte aber auch gereicht, die Szenen optional in den Film einzubauen. Das Bild ist zwar etwas schlechter, aber da die DVD sowieso nicht anamorph abgetastet wurde, wäre das gar nicht mal so tragisch gewesen. Zum Schluss gibt es noch die obligatorische Koch Media-Trailershow und ein informatives Booklet von Uwe Huber.
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Fazit
Dramaturgisch und technisch weit von den anderen Gernevertretern wie z.B. Interner Link"Flavia" oder Interner Link"Die Nonnen von Clichy" entfernt, bietet "Geständnis einer Nonne" selbst für Freunde härterer Töne nicht viel. Die sexuelle Komponente ist verhältnismäßig harmlos und zurückhaltend ausgefallen, ebenso die Morde, die zwar in einigen Szenen doch recht hart daher kommen, insgesamt jedoch recht biederer Natur sind. Wo andere Regisseure versuchen durch die Verknüpfung der Nonnen-Thematik mit Gewalt und Sex zu provozieren und dies auch im größten Teil schafften, kann sich "Geständnis einer Nonne" leider nicht in der Nische des "provokanten" Films einfinden. Für einen "Nunploitation"-Film zu seicht und für ein Drama nicht reif genug, so schlendert er immer wieder von einer Ecke in die andere ohne wirklich überzeugen zu können.
Die DVD bietet ein solides Bild, welches eine bessere Detail- und Kantenschärfe hätte vertragen können. Der Monoton ist vollkommen ok und als Bonus gibt es zwar nicht viel, aber dafür den tollen Score von Allessandro Allessandroni, dessen Wurzel eigentlich im Italo-Western liegen.
Leider liegt uns hier nicht die völlig ungeschnittene Fassung vor und auch wenn die fehlenden Szenen als Bonus enthalten sind, ist es schade, dass man die kurzen Einstellungen nicht im Film findet. Für hartgesonnene Nunploitation Fans ist "Geständnis einer Nonne" noch empfehlenswert, alle anderen sollte vorher einmal Probeschauen.



Bilder der DVD




Druckbare Version
NewsKoch Media-DVDs im Februar
Geständnis einer Nonne
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