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USA 2005
Originaltitel:Vampires: The Turning
Alternativtitel:Vampires 3
aka. Vampires III: Temple of Blood
Länge:79:43 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Marty Weiss
Buch:D.B. Farmer, Andy Hurst
Kamera:Geoffrey Hall
Musik:Tim Jones
SFX:Rob Meyers, Jeremy Oddo
Darsteller:Patrick Bauchau, Nophand Boonyai, Stephanie Chao, Colin Egglesfield, Dom Hetrakul, Meredith Monroe, Don Tai, Roger Yuan
Vertrieb:Sony Pictures
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
800 Jahre lang haben sich die beiden rivalisierenden Vampir-Armeen in den dunklen Schatten von Thailands exotischen Nächten einen erbitterten Kampf auf Leben und Tod geliefert - auf der einen Seite eine Gruppe kaltblütiger Verbündeter des teuflischen Niran, die es genießt, menschliches Blut zu schlürfen. Ihre Gegner sind die treuen Gefolgsleute der schönen Song Neng, die dafür kämpfen, Nirans brutaler Terrorherrschaft endlich ein Ende zu setzen. Plötzlich geraten zwei ahnungslose amerikanische Touristen in diese unheimliche Unterwelt. Amanda, von Niran entführt und zu seiner Blutsklavin gemacht, und ihr Freund Connor, der verzweifelt versucht, ihre Seele zu retten. Angesichts des größten aller Opfer steht Connor in dieser spannenden Martial Arts-Horrorgeschichte vor der Entscheidung: Soll er sich auf den Kampf gegen die Mächte der Finsternis einlassen oder das Risiko eingehen, Amanda für immer zu verlieren?

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Wenig Schärfe und eine durchschnittliche Bitrate von gerade mal 4.83 MB/Sek. zeichnen das anamorphe Bild aus. Überzeugt die Farbgebung durch satte und kräftige Farben, sowie einem hervorragenden Schwarzwert, ist der Kontrast stellenweise etwas zu dunkel geraten, verschluckt aber nur selten nötige Details. Dabei gab man sich beim Bild recht experimentierfreudig und unterlegt den Film mit diversen Farbfiltern. Von einem kühlen Blauton am Ende des Films, bis hin zu erdigen Farben ist alles dabei und wirkt sich dementsprechend auf das Kontrastverhältnis aus. Jedoch ist das alles im Rahmen der Stilmittel akzeptabel und durchaus ansprechend. Jedoch das größte Manko ist wie oben schon erwähnt die Schärfe. Der gesamte Transfer wirkt wieder überwiegend weich und glattgebügelt, aber nie wirklich unscharf. In einigen Szenen (hauptsächlich Nahaufnahmen) ist das Schärfeverhalten auch durchaus als gut anzusehen, aber weder wirkt das Bild plastisch noch sehr detailliert. Bildrauschen fällt hier keins auf, lediglich leichtes Blockrauschen im Hintergrund ist hier auszumachen. Man kann hierbei aber von Glück sprechen, dass trotz der geringen Bitrate, welche in den ersten 7 Minuten unter 1 liegt, aber auch Höchstwerte von über 9 aufweist, das Bild überwiegend frei von Kompressionsartefakten ist. Auch Defekte und Verschmutzungen sind so gut wie nie auszumachen, dies sollte aber von solch einem neuen Transfer zu erwarten sein. Insgesamt, trotz der geringen Bitrate und dem zu weichen Bild, recht angenehm anzusehen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Türkisch
 Im Gegensatz zum Bild hat der Dolby Digital 5.1 Track etwas mehr zu bieten und kann vor allem in der sauberen Musikabmischung überzeugen, welche in der ansonsten etwas frontlastigen Abmischung die nötige Räumlichkeit einbringt. Noch dazu werden die Rears ständig von Umgebungsgeräuschen beansprucht und auch Effekte verirren sich in den passenden Momenten nach hinten. Insgesamt fehlt es der Abmischung aber etwas an Dynamik und hätte gerade in Verbindung mit den Actionszenen wuchtiger ausfallen dürfen. Die Dialoge sind dabei gut zu verstehen und lassen keinen Grund zur Kritik aufkommen. Der englische Track wirkt jedoch nicht nur in den Dialogen natürlicher, sondern erscheint deutlich dynamischer und weiträumiger, sowie lauter als die deutsche Spur. Zudem kommt der Bass mehr zum Tragen und verleiht der Dolby-Spur mehr Kraft. Optional lassen sich deutsche, englische und sogar türkische Untertitel hinzuschalten.
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Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Anacondas (2:04 Min.)
    • Kunstraub (2:14 Min.)
    • Dead Birds (1:59 Min.)
    • Spy Girls (1:25 Min.)
    • Die Vergessenen (2:17 Min.)
    • Wächter über Himmel und Erde (1:04 Min.)
    • Wild Things 3 (1:21 Min.)
 Mehr als eine Trailershow wird uns nicht geboten und nicht einmal der Original-Trailer zum Film ist hier zu finden. Für diese vorzügliche Portion an Extras gibt es dann auch keine Punkte. Einziger Wermutstropfen: Der Trailer zu Interner Link"Anacondas" und "Die Vergessenen" wurde in Dolby Digital 5.1 abgemischt.
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Fazit
Nett! "Vampires: The Turning" hat nicht einmal mehr ansatzweise etwas mit seinen beiden Vorgängern gemeinsam und sogar die Vampirjäger spielen hier eine untergeordnete Rolle. Vielmehr stehen die zwei verfeindeten Vampir-Clans im Mittelpunkt, sowie das Liebespärchen, welche wie immer zur falschen Zeit am falschen Ort ist.
Was uns hier erwartet ist eine einfache Mischung aus Interner Link"The Lost Boys" und eben Carpenters Interner Link"Vampires", mit leichten Ausflügen ins Martial Arts-Genre. Leider bleibt alles recht unspektakulär und gibt sich wenig innovativ. Zwar geht es nach ein paar Minuten schon gut zu Sache, aber es wird uns nichts neues geboten. Schon nach wenigen Minuten weiß man wie es weiter geht und der ewige Kampf zwischen Gut und Böse, Böse gegen Gut, ist nur noch ermüdend mit anzusehen. Obwohl der Hauptdarsteller zwischen den Fronten steht, ist sofort klar mit wem er sich verbündet und auch das Ende ist vorhersehbar. Zudem ist der Film sehr blutleer und Fans des Originals werden kaum auf ihre Kosten kommen. Hätte man wenigstens etwas mehr und besser choreographierte Kampfszenen gehabt, wäre der Mix zwischen Action und seichtem Horror perfekt gewesen, aber so wird uns nichts Halbes und nicht Ganzes geboten und lässt "Vampires: The Turning" recht unausgewogen wirken. Da hilft es auch nicht, dass wir mit Stephanie Chao ("Tomcats", Interner Link"Jack Frost 2") einen wirklich attraktiven Eckzahn im Film haben. Aber wie heißt es so schön: Optik ist nicht alles und so geben sich die Protagonisten auch recht talentfrei und selbst das Schicksal der jungen Amanda ist uns egal. Soll unser "Held" doch lieber mit der hübschen Song Neng anbendeln, welche, auch wenn sie ein Vampir ist, dem Publikum sympathischer ist als die zickige Amerikanerin, welche vor ihrem Kidnapping mit ihrem Freund Schluss macht. Jetzt mal ganz ehrlich: Ich hätte der keiner Träne nachgeweint und auch dem Film braucht man nicht hinterher zu laufen. Zumal es wirklich wichtigere Vampirfilme gibt, die man entdecken sollte und zum anderen die DVD aus dem Hause Sony für knapp 26,99 Euro etwas mager ausgestattet ist. Außer einer Trailershow gibt es kein Bonusmaterial, das farbenprächtige anamorphe Bild ist Sony typisch viel zu weich ausgefallen und der grundsolide Dolby Digital Track scheint das Highlight der DVD zu sein. Somit dürfte "Vampires: The Turning" lediglich für Alleskonsumenten und Videotheken-Junkies brauchbar sein. Gehirnausschalten und sich knapp 80 Minuten von Klischees und obligatorischen Schockmomenten berauschen lassen. Glücklich wird man damit bestimmt nicht, aber bitte: Ihr habt es ja so gewollt!



Bilder der DVD




Druckbare Version
Vampire
John Carpenter's Vampires: Los Muertos
John Carpenters Vampire
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