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USA 2004
Originaltitel:Corpses
Länge:85:04 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Rolfe Kanefsky
Buch:Rolfe Kanefsky
Kamera:Rick L.A. Lamb (als Rick Lamb), Andrew Parke (als
Musik:Collin Simon
SFX:Jeff Colbert
Darsteller:Jeff Fahey, Tiffany Shepis, Robert Donovan, Melinda Bonini, Chris Kaniffe, Chad Henderson, Andy Norsworthy, Thomas Crnkovich, Darryl Roberts, Eva Derrick, Loriele New, Katy Wicker, Bart Noggle, Justin DeNino, Tyler Jolley, Tim Trobec, Jim Whipple, Jude Lanston, Louie Hampton, Hannes Phinney, Ernesto Cornejo, Tobias Heduschke, Arik Treston, Reaux Prescott
Vertrieb:Adrena Film/MC One
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Bestattungsunternehmer Fred entdeckt ein Serum, das Tote für eine Stunde zu neuem Leben erweckt. Schon bald steht eine blutdurstige Zombie-Armee bereit, die nicht nur für Raubüberfälle und generelle Zerstörung einsetzbar ist, sondern auch durch Morde den maroden Bestattungsbetrieb sanieren kann.

Bild
Format1.66:1 (Letterbox)
NormPAL
 Obgleich es sich bei "Corpses" um eine Low-Budget-Produktion handelt, sollte man für einen aktuellen Film ein wenig mehr erwarten dürfen. So weiß die Bildqualität im Letterbox-Format auch nur bedingt zu gefallen. Neben einer ordentliche Farbgebung ist es nur noch der Kontrast, der produktionsbedingt als ordentlich deklariert werden kann. Teilweise zu dunkel gewählt, verschluckt er in einigen Szenen Details. Die Schärfe ist ebenfalls nur als befriedigend anzusehen und wirkt überwiegend weich und unscharf. Nahaufnahmen erscheinen hierbei etwas schärfer, es wirkt aber anhand schwacher Kantenschärfe kaum plastisch und zudem stören bei Kamerschwenks Nachzieheffekte das Sehvergnügen. Bildrauschen ist kaum auszumachen, was auf den Einsatz von Rauschfiltern zurückzuführen ist. Dafür gibt es dann desöfteren stehende Rauschmuster und auch die Kompressionen arbeiten nicht sauber genug und offenbaren leichtes Blockrauschen im Hintergrund. Für einen Film wie "Corpses" noch ok, aber man hätte deutlich mehr rausholen können, vor allem in Bereich Schärfe.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Splitted Upmix), Dolby Digital 2.0
SpracheEnglisch, Deutsch
UntertitelDeutsch
 Der deutsche Ton ist eine Katastrophe. Ein 5.1 splitted Mix, in dem die Dialoge mit aus den Rears kommen? Wer braucht den bitte soetwas? Die ganze Abmischung wirkt dadurch absolut unatürlich, dumpf und alles andere als räumlich. Eine Stereospur hätte gereicht. Der englisch 2.0 Track klingt sehr leise in den Dialogen und zudem recht dumpf. Dafür lassen sich optionale Untertitel hinzuschalten.
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Extras
Extras
  • Making of (13:30 Min.)
  • Trailer:
    • Deutsch (1:38 Min.)
    • Englisch (1:38 Min.)
 Neben dem Originaltrailer in deutsch und englisch, gibt es nur noch ein knapp 14minütiges Making of. Diese ist dann aber auch recht informativ und interessant ausgefallen. Neben Einblicke hinter die Kulissen, kommen auch einige Cast & Crew-Mitglieder zu Wort. Optional kann man hier deutsche Untertitel hinzuschalten. Die auf der DVD und im Menü angegebende Bildergalerie ist nicht vorhanden. Beim Klick auf den Button startet der Trailer.
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Fazit
Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor? Genau! Interner Link"Re-Animator" lässt grüßen, nur das "Corpses" Herbert West-Klon ein Leichenbestatter ist und seine Toten aus anderen Motiven ins Leben zurückruft. Doch auch hier muss ein grünes Serum als Reanimationshilfe dienen, was allerdings nur für eine Stunde anhält, aber man kann ja nachspritzen.
"Corpses" geht ziemlich innovationslos ab und kann als großer Zombie-Klau bezeichnet werden, ist aber dank einiger naiver, dafür aber blutiger Special Effects recht unterhalsam ausgefallen. Das Ganze bewegt sich zwar auf Low-Budget-Niveau, wirkt stellenweise etwas langatmig und dürfte mit Sicherheit alles andere als massentauglich sein. Hin und wieder gibt es aber einige wirklich tolle Szenen, wie zum Beispiel die drogenabhängige Zombienutte, welche ein kleines Highlight im Film darstellt und auch Jeff Fahey als Polizist kann überzeugen, obgleich er erst zum Ende hin so richtig Gas geben darf. "Corpses" ist eine kleine Independent-Produktion, will dabei auch gar nicht mehr sein und man merkt, dass alle Beteiligten eine Menge Spaß bei den Dreharbeiten hatten und so kann man sich dem Treiben ruhigen Gewissens knapp 85 Minuten hingeben. Ein wenig Fun, eine hier und dort abgekupferte Story und einige für eine FSK16 wirklich harte Splatterszenen machen "Corpses" aus. Leider ist die technische Umsetzung der DVD wirklich alles andere als gut. Dafür ist das Making of nett und der Film trotz einer Freigabe ab 16 Jahren völlig ungeschnitten. Wer sinnfreien Horror-Klamauk mag, kann hier mal reinschauen, aber bitte vor dem Kauf einmal ausleihen.



Bilder der DVD




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