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| Nordamerika um 1870: Die Schlacht zwischen Siedlern und Apachen hat ihren Höhepunkt erreicht. Tom Jeffords (James Stewart), ein ehemaliger Fährtensucher der US-Armee, setzt sich in einem fast aussichtslosen Kampf für eine friedliche Lösung des Konfliktes ein. Ihn verbindet eine tiefe Freundschaft mit Cochise (Jeff Chandler), dem Häuptling der Apachen, und er verliebt sich in das wunderschöne Apachenmädchen Sonseeahray (Debra Paget). |
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| Format | 1.33:1 (Vollbild) |
| Norm | PAL |
| Das originale Vollbild-Format erstrahlt in prächtigen Farben, die ein wenig weg vom Natürlichen, hin zum bräunlich satten Farbton gehen, den man sicherlich von vielen Western aus den 50er und 60er Jahren kennt. Das somit etwas verfälschte Farbbild gefällt mir sogar sehr gut, da der Himmel wunderschön blau aussieht und die Wüste sich mit deutlichen Tönen von Braun und Grün abwechselt. Der Schwarzwert ist tadellos und der Kontrast lässt in dunklen Szenen auch nicht nach, so dass man einem nächtlichen Ritt durch die Wüste immer noch gut folgen kann. Die Schärfe unterlegt keiner Schwankungen und ist für einen über ein viertel Jahrhundert bestehendes Werk sehr gut. Natürlich mag man noch heutigen Verhältnissen urteilen, dass es etwas weich ist, ich denke aber, dass selbst in Bewegungen keine Details untergehen. Da macht der Film umso mehr Spaß, denn oftmals bekommt man ja nur unscharfe oder verwaschene Bilder zu sehen. Hier sind es vergleichsweise wenige Defekte, manchmal auch ein leichtes Aufblitzen und ein geringes Rauschen, das minimal eingedämmt wurde, die die Vorlage als schon etwas betagt verraten. Aber trotzdem: Ein sehr überzeugender Transfer. | |
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| Formate | Dolby Digital 2.0 Mono |
| Sprache | Deutsch, Englisch |
| Untertitel | Deutsch für nicht synchronisierte Szenen |
| Eine Texttafel vor Filmbeginn weist darauf hin, dass eine Szene wegen dem Fehlen in der deutschen Fassung im englischen Originalton eingefügt und Deutsch untertitelt wurde. Die Szene ist nur etwa 30 Sekunden kurz, es stört also niemanden. Beiden Tonversionen sind von Mono auf zwei Lautsprecher gelegt worden und tragen leichtes Hintergrundrauschen. Die deutsche Spur ist sauberer, denn beim englischen Ton machen sich in den Hintergrundgeräuschen jede Menge leichtes Rascheln und Rauschen bemerkbar. Dafür sind hier die Dialoge wesentlich klarer und angenehmer im Klang. Die deutsche Synchro ist sehr spitz, krächzend und übersteuert, hier wie da sind aber wenige Verzerrungen zu hören und der Score ist weitestgehend sauber, wenn auch etwas gedrückt. Leider stehen keine kompletten deutschen Untertitel zur Verfügung, um dem Film im englischen Ton folgen zu können. | |
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| Extras |
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| Menugestaltung und Aufmachung der DVD sind wieder einmal hervorragend, Bonusmaterial war aber verständlicherweise nicht mehr allzu viel zu diesem Film aufzutreiben. Da ist es schön, dass wieder ein 4seitiges Booklet beiliegt mit weiterführenden Gedanken zum Film von Richard Oehmann. Auch die Bildergalerie ist weitaus interessanter als das, was man sonst so geboten bekommt. Neben schönen Originalmotiven und Aushangmaterial wurde auch das Presseheft mit abgebildet, sogar so, dass man die Texte mitlesen kann. Auch der eigenwillige deutsche Trailer ist eine Sichtung wert. | |
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| Indianer, die als vollwertige Charaktere dargestellt werden, gab es im klassischen US-Western eher selten. Meist war ihnen die Rolle des Unruhestifters und versierten Kriegers zuteil, der irgendwann im Massenauflauf vor die Flinte eines Weißen lief und theatralisch ins Gras biss. Anders hier, wo sich unser kühner Recke bemüht, den ersten Schritt der Völkerverständigung einzuleiten - die er an späterer Stelle durch die Vermählung mit der Apachenschönheit Sonseeahray auf symbolische Stufe stellt - und die verfeindeten Parteien des Wilden Westens anzunähern. Die indianische Riege unter Führung des großen Häuptlings Cochise gibt sich zwar anfangs sehr misstrauisch, aber verhandlungsbereit. Es wird viel stilisiert an allen Stellen des Filmes, die Annährungsversuche sind für mich als Zuschauer aber ebenso aufregend wie für Jeff Chandler und sein eisern blickender Gegenüber, einer Art Pierre Brice-Lookalike, da sie als gleichwertig intelligente und großmütige Männer charakterisiert werden, die rassistische Denkweisen ihre Völker ablegen und ihre Kulturen gegenseitig würdigen. Auch der spätere Waffenstillstand wird zur haarigen Angelegenheit erklärt, weil auf beiden Seiten Verräter am Werk sind, die den Plan durch Unruhen und Kämpfe vereiteln möchten. "Der gebrochene Pfeil" erfüllt im Grunde jede Sekunde die Ansprüche an romantische Wildwest-Abenteuer, wohl auf die damaligen Publikumswünsche zugeschnitten, weswegen der spätere Spaghetti-Western da wesentlich facettenreicher und roher ausfällt. Es ist aber falsch anzunehmen, die Geschichte würde ohne Höhepunkte und buttersanft ablaufen. Gleich zu Beginn überrascht der Ausblick auf abendliche Konturen von Apachenopfern am Galgen, zwischenzeitlich sind wir Gast eines Indianerüberfalls auf einen Wagentreck, beidseitig mit hohen Verlusten behaftet (auch wenn wir das nicht explizit mit ansehen) und der Gebrauch der Schießeisen ist doch selbstverständlich. Trotzdem: "Der gebrochene Pfeil" ist ein ehrlich erzählter Western der alten Schule, dessen Hintergründe durchaus auf politische Ereignisse seiner Entstehungszeit übertragen werden können, wie es das Booklet tut, aber nicht müssen. Daves' Werk funktioniert auch ohne dies gut, vielleicht, weil James Stewart als ehrbarer Cowboy so perfekt in die Rolle passt. Die Koch-DVD ist wieder mal auf hohem technischen Niveau, wobei natürlich das Alter des Filmes auch eine Rolle spielt und der Ton deswegen nicht so toll ausfällt. Die DVD selbst hat zwar nur wenige Extras, zumindest aber wieder ein Booklet mit Linernotes. |
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![]() | Druckbare Version |
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![]() | Schlacht am Apachen-Pass, Die (Classic Western Collection) |
![]() | Koch Media bringt 8 neue Titel im August |
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