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CAN, ROM, UK 2004
Originaltitel:Nature Unleashed: Fire
Länge:86:52 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Allan A. Goldstein
Buch:Allan A. Goldstein, Michael Hurst
Kamera:Barry Gravelle
Musik:Jacqueline Loran
SFX:Adrian Popescu, Elliot Worman
Darsteller:Bryan Genesse, Josh Cohen, Melanie Lewis, Anastasia Griffith, Ross McCall, Ray Charleson
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Duluth National Park, Minnesota. Vier Freunde unternehmen eine Motocross-Tour durch die Wälder. Als sich bei einem waghalsigen Manöver einer ein Bein bricht, ist der Spaß jedoch zu Ende. Der per Handy gerufene Rettungshubschrauber kann in dem unwegsamen Gelände nicht landen. Der erfahrene Ranger Jake Langford (Bryan Genesse) seilt zu der Gruppe ab. Zur gleichen Zeit legt ein Wahnsinniger zwei große Brände und die Feuerwand rast unaufhaltsam auf die Fünf zu. Gefangen in einem Hexenkessel aus Hitze und Feuer scheint es keinen Ausweg zu geben ...

Bild
Format1.78:1 (anamorph)
NormPAL
 Der Film ist frisch, das anamorphe Bild (natürlich gemattet) ist es auch. Kein einziger Kratzer, kaum nennenswertes Rauschen und eine starke Farbpracht. Auch der Detailgrad ist ansprechend, wobei hier noch Verbesserungsmöglichkeiten bestehen, denn in einigen Szenen sind Feinheiten nicht optimal herausgearbeitet. Der Kontrast ist selten gefordert, mitunter hat das Bild aber einen leicht milchigen Touch. Das ist aber nicht unbedingt auf jedem Gerät bemerkbar, eine kleine Kontrastnachregelung schafft da schnell Abhilfe. Einige Szenen fallen in der Qualität stark ab. Hier handelt es sich um Archivmaterial von Waldbränden, die teilweise wie Nachrichtensendungen aussehen. Sieht man von diesen Schwierigkeiten ab, ist das Bild für einen B-Movie bis kurz vor Schluss hervorragend und die Kompression ist trotz feuriger Bilder, die die Technik im Allgemeinen immer recht schnell aus der Puste bringen, unproblematisch. Dann aber sind noch 20 Minuten düstere Bilder im Minensystem angesagt und die fallen in Kontrast und Schärfe wieder etwas ab, weswegen es am Ende nur zu 4 Punkten reicht.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu, En), DTS 5.1 (Deu)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Die Aktivität des Tones macht sich vor allem im Frontbereich bemerkbar, wo es zu schönen Bewegungen zwischen den Lautsprechern kommt. Im hinteren Bereich gibt es nur vereinzelt oder etwas schwächelnd Signale, die Unterstützung wird aber als solche wahrgenommen. Manchmal fauchen die Brände ein wenig, Explosionen donnern großspurig aus allen Lautsprechern, die Musik macht ordentlich dampf und die Actionszenen sind insgesamt auch gut umgesetzt. Man merkt nur manchmal ein wenig, dass den Toningenieuren die Fähigkeit fehlte, um auch richtig Bewegung reinzubringen. Deutscher und englischer Ton sind gleichwertig im klaren Klang, wobei die deutschen Dialoge noch etwas stärker durchdringen als im Original.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer engl. (1:39 Min.)
  • Originaltrailer dt. (1:39 Min.)
  • Ein Blick hinter die Kulissen (14:03 Min.)
  • Weitere DVDs:
    • Naturgewalten: Tornado (1:18 Min.)
    • Naturgewalten: Volcano (1:57 Min.)
    • Naturgewalten: Erdbeben (1:44 Min.)
    • Naturgewalten: Lawinen (1:29 Min.)
    • Old Men In New Cars (2:00 Min.)
    • The Machinist (0:55 Min.)
    • Cowgirl (2:15 Min.)
    • Evil (2:00 Min.)
 Die DVD hat nicht wirkliche viele Extras zu bieten und das Einzige ist auch noch in Englisch, das kurze Making Of mit Interviews und Setaufnahmen ist aber durch Zutun der guten Stimmung am Set amüsant geworden. Weiterhin gibt es Trailer zu bestaunen.
 +-----

Fazit
Teenies, die mit ihren Crossrollern durch den Wald pflügen, ein Ranger, ebenfalls durch und durch geübter Biker, der aussieht wie ein Schwergewichtschampion und natürlich ein Irrer, der im großen Waldgebiet rundherum Brände legt, weil ihm irgendwas überhaupt nicht gefällt - soll's das schon gewesen sein? Selten dämlich ist sicherlich anderes, aber sonderlich klug, gar einfallsreich ist die Feuer-Episode aus der Naturgewalten-Serie mal nicht. Die Geschichte funktioniert grad so, solange man nicht drüber nachdenkt, doch dann werden uns wieder ein paar Dinge hingetrickst, ohne die man den Film nach gut 20 Minuten vergessen könnte. Gut sind die Motocross-Szenen (sogar mit einem sehr guten Stunt!), schlecht dagegen die Feuer-CGIs. Es ist klar, dass man für einen Film nicht gleich einen ganzen Wald abfackeln kann, aber die Flammeneffekte erfüllen ihren Zweck nur sehr, sehr dürftig. Trotzdem sorgt der Feuerkessel für Bibbern bei den vorlauten Helmträgern, unter denen sich einer aufführt wie ein bockiges Hortkind. Der bekommt erstmal ne Abreibung vom Mucki-Ranger, um später mit seinem heißen Ofen zu "verschmelzen". Recht so, brennen sollen sie alle, denn die Inszenierung ist käsig und nicht besser als deutscher TV-Müll. Kaum Spannung, kaum genug Geld, um mal richtig draufzuhalten, ständig werden gute Szenen vermasselt, weil man Unzulänglichkeiten der Sets vertuschen muss. Es rockt einfach nicht, wenn die Kamera nur den näheren Radius der Akteure observiert.
Auch an der Logik hapert's gewaltig, wie man mehrmals feststellen muss. Nicht weiter schlimm, doch "Feuer" ist zutiefst durchschaubar. Beispiel? Fragt euch einfach mal nach 10 Minuten Film, wer denn als griesgrämiger Zündelheinz für die ganze Chose verantwortlich ist. Kommt mehr als einer in Frage? Und warum sieht man nie Löscharbeiten? Zum Ende jubeln alle, selbst die Feuerwehrleute, obwohl wahrscheinlich noch mehrere Hektar Wald lichterloh kokeln. Und auch mit Übersichtlichkeit ist es nicht weit her. So rasen die Jungs und Mädels von einer Flammenwand zur nächsten (und manchmal sogar hindurch), doch wer sich grad wo befindet, kann keiner genau sagen. Und weil die magere Story nicht reicht, geht's in den letzten 20 Minuten unter Tage, wo man Schutz vor der Feuersbrunst sucht, aber letztlich der gleiche Schlamassel bevorsteht: In der Mine befindet sich u.a. leicht entzündliches Methangas ... und natürlich der Bösewicht, der schon zuvor sichtlich Feuer gefangen hatte, von der Flamme geküsst wurde und damit als abgeschrieben galt. Ne ne ne, wenn diese Nu Image-Produktion ein Schnitzel wäre, wäre sie "blutig" und so mag ich das überhaupt nicht. Die deutsche DVD ist wie die anderen der Reihe "Naturgewalten" ausgestattet mit gutem Bild und Ton, aber besitzt nur ein englischsprachiges Making Of.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Naturgewalten: Tornado - Tödlicher Sog
Naturgewalten: Erdbeben
Naturgewalten: Volcano - Hölle auf Erden
Naturgewalten: Lawinen - Der weiße Tod
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