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USA 2004
Originaltitel:Elvis has left the Building
Länge:86:41 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 6 Jahre
Regie:Joel Zwick
Buch:Mitchell Ganem, Adam-Michael Garber
Kamera:Paul Elliott
Musik:David Kitay, Elvis Presely
SFX:Geoffrey C. Martin
Darsteller:Sean Astin, Richard Barela, Kim Basinger, Jeff Bates, Peter Comstock, John Corbett, Dan Cravens, Billy Ray Cyrus, Angie Dickinson, Jenny Gabrielle, Shani Glance, David House, Richard Kind, David Leisure, Phill Lewis, Philip Charles MacKenzie, Preston Marsh, Geoffrey C. Martin, Richard McClarkin, Gil McKinney, Madison McReynolds, Pat Morita, Wayne Newton, Annie Potts, Robyn Reede, Denise Richards, Arron Shiver, Mike Starr, Karen Thompson, Jocelyn Towne, Tom Hanks
Vertrieb:Ascot Elite/MC One
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Harmony (Kim Basinger) liebt zwei Dinge mehr als alles andere auf dieser Welt: Die Farbe Rosa, die sie als Vertreterin der Make Up-Linie "Pink Lady" zum Beruf gemacht hat, sowie Elvis Presley, zu dem sie seit Geburt eine sehr spezielle Verbindung hat. Doch Lippenstift in Verbindung mit dem King of Rock’n Roll kann tödlich sein, sogar sehr! Dies spüren mehrere Elvis-Imitatoren, deren Wege sich mit Harmony kreuzen und dann sofort "die Kurve kratzen" und zwar für alle Ewigkeit ...
Verfolgt vom FBI und in Begleitung von Miles (John Corbett), dem potentiellen Mann ihrer Träume, schleudert Harmony zielsicher zwischen Liebe und Leichen nach Las Vegas ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Passend zu Basingers Rolle dominiert hier natürlich die Farbe Pink, welcher aber leider in einigen Szenen recht stark überstrahlt. Der Rest der Farbgebung wirkt aber durchweg natürlich und überzeugt mit satten und kräftigen Farben. Der Kontrast ist ebenfalls überdurchschnittlich gut und hat so seine Probleme mit dunklen Szenen, in denen er einige Details verschluckt. Helle Flächen neigen dann aber wieder etwas zu Überstrahlung. Dafür wird uns ein sattes Schwarz geboten und der Transfer wirkt nahezu rauschfrei. Dies scheint aber auf den Einsatz von Filtern zurückzuführen zu sein, welche zu Lasten der Schärfe gehen und hin und wieder stehende Rauschmuster übrig lassen. Zwar wirkt das Bild überwiegend plastisch und angenehm scharf, doch von knackig kann hier nicht die Rede sein. Dafür ist der Transfer einfach zu weich und lässt die nötige Detailschärfe vermissen, was vor allem in den Totalen zu bemängeln ist. Zudem neigen die Kanten zu leichtem Flimmern und hin und wieder treten Doppelkonturen auf. Dafür arbeiten die Kompressionen recht sauber im Hintergrund, Blockrauschen fällt kaum auf und auch Kratzer und Defekte sind kaum der Rede wert. Nachzieheffekte sind ebenfalls selten anzufinden und die Rückblicke auf die 50er Jahre wurden extra stark verfremdet, fließen von daher nicht in die Bewertung ein.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Der deutsche Dolby Digital 5.1 Track überzeugt durch eine gute Musikwiedergabe und einem ständig im Einsatz befindlichen Rückkanal, welcher permanent für Umgebungsgeräusche genutzt wird. Hin und wieder verirren sich auch vereinzelte Effekte in die Abmischung und lassen etwas Räumlichkeit aufkommen, denn gerade die vermisst man hier etwas. Obgleich der Score und die Umgebungsgeräuschen gut aufgeteilt wurden, kommen die Rears viel zu dezent zum Einsatz, was zur Folge hat, dass der Frontkanal dominierend wirkt. Selbst der Subwoofer bleibt überwiegend außen vor und erzielt ein eher ernüchterndes Ergebnis. Der englische Track unterscheidet sich kaum von der deutschen Fassung, klingt in der Front sogar etwas leiser, wirkt insgesamt aber etwas natürlicher. Die beiden DD 2.0 Surround-Spuren hätte man sich sparen können. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten.
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Extras
Extras
DVD 1: Hauptfilm
  • Original-Trailer (1:31 Min.)
  • Trailershow:
    • Poolhall Junkies (2:05 Min.)
    • Ein Mann für geheime Stunden (2:24 Min.)
    • InterMission (2:09 Min.)
    • Party Monster (1:55 Min.)
    • Smashing Machine (2:12 Min.)
DVD 2: Extras
  • Featurette (5:03 Min.)
  • Interviews:
    • Anie Potts (1:56 Min.)
    • Sean Astin (2:15 Min.)
    • Angie Dickinson (1:18 Min.)
    • Mike Starr (1:53 Min.)
    • Phill Lewis (1:45 Min.)
    • Gil McKinney (1:41 Min.)
    • Richard Kind (0:53 Min.)
    • John Corbett (3:40 Min.)
  • Slideshow (49 Bilder)
  • Behind the scenes (9:18 Min.)
 Etwas enttäuschend für eine Special Edition sind die Extras ausgefallen. Auf der ersten Disc finden wir neben dem Hauptfilm lediglich noch eine Trailershow und den Original-Trailer zum Film. Auf der Bonus-DVD befindet sich ein rund 5minütiges Featurette, welches ein Mix aus Standbildern, Musik und kurzen Statements darstellt. Zu Beginn rein werbelastig, sind es vor allem den Albereien von Sean Astin und dem Regisseur Joel Zwick zu verdanken, dass dieses Featurette trotzdem ansehnlich ausgefallen ist. Und somit vermittelt man uns zumindest eine Tatsache: Man hatte bei den Dreharbeiten eine Menge Spaß. Weiter geht es mit 8 kurzen Interviews einiger Darsteller. Komischerweise fehlt hier ein Interview von Kim Basinger. Weiter geht es mit einer Slideshow und ein knapp 10minütges Behind the Scenes-Feature, welches nette Einblicke in die Dreharbeiten gewährt. Insgesamt alles ein bisschen zu wenig und hätte durchaus auf die Hauptfilm-DVD gepasst. Optional gibt es für alles Featurettes und Interviews deutsche Untertitel.
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Fazit
"Wenn dieser Anstieg gleich bleibt, wird im Jahre 2012 jeder vierte Mensch auf diesem Planeten ein Elvis-Imitator sein." - Zitat Intro

Jetzt mal unter uns. Dass Elvis Presley ein toller Musiker mit einigen wirklich grandiosen Musikstücken war, wird wohl selbst der größte Elvis-Hasser einsehen müssen. Was viele so aufregt, dürfte aber der immense Hype sein, der seit Jahrzehnten um den King betrieben wird. Mit über 50.000 Elvis-Imitatoren könnte man schon eine eigene Stadt gründen oder hunderte Irrenanstalten ausstatten, denn es scheint, als hätte die meisten dieser Leute den letzten Schuss nicht mehr gehört. So kommt uns Kim Basinger ("9 ½ Wochen", Interner Link"Batman") als Pink-Lady gerade gelegen, auch wenn sie nur indirekt für den Tod der King-Klone verantwortlich sein dürfte. Regisseur Joel Zwick ("My Big Fat Greek Wedding", 2002) inszeniert mit "Elvis has left the Building" eine kleine unscheinbare Komödie, einen Seitenhieb auf den American Way of Life und rechnet auf seine Weise mit der Vielzahl prolethischer Elvis-Imitatoren ab, ohne dabei aber Fans der Rock´n´Roll-Legende auf die Füße zu treten. Ganz im Gegenteil: Der Tod einiger Elvis-Imitatoren wird vielmehr als Segen für die Menschheit dargestellt, ein Gefallen, den Kim Basinger alias Harmony dem King of Rock´n´Roll schuldig war.
Aus der Situation heraus passieren die schier unglaublichsten Dinge, aber immer dann wenn Harmony mit ihrem grellen Outfit und ihrem pink Cadillac auftaucht. So überschüttet sich ein Elvis im Suff mit Whiskey, schläft ein und verliert seine Zigarette. Ein anderer wird von einem Werbeschild erschlagen und der Nächste stirbt durch Harmonys Lippenstift, mit dem er versuchte den Kühler seines Autos zu flicken. Harmony gibt sich dafür natürlich die Schuld und als sie dann noch den Mann ihrer Träume kennenlernt, scheint das Chaos perfekt. Joel Zwick rast mit Vollgas auf das Finale hinzu, indem die Pink-Lady scheinbar unbeabsichtigt Tausende von Elivs-Imitatoren in den Tod schickt. Doch bevor es soweit ist, werden wir durch 90 Minuten Filmspaß geschickt, der mit zahlreichen Gaststars wie z.B. Tom Hanks, Wayne Newton, Denise Richards und Pat Morita aufwartet und mit John Corbett ("My Big Fat Greek Wedding" und Interner Link"Sex and the City") als Harmonys Traummann ein bekanntes und zudem sympathisches Gesicht darbietet. "Elvis has left the Building" ist mit Sicherheit kein Comedy-Meilenstein, dafür ist er schlussendlich zu ruhig und nicht anarchisch genug, dennoch absolut unterhaltsam, durchweg witzig und Kim Basinger beweißt, dass sie es noch immer kann. Was sie kann? Ja hübsch aussehen natürlich, was den sonst?
Die DVD ist technisch gesehen völlig in Ordnung und erscheint in einem hübschen aufklappbaren Media Book. Lediglich die Extras hätte etwas üppiger ausfallen dürfen. Fans sowie Hasser des Kings werden hier mit Sicherheit auf ihre Kosten kommen.



Bilder der DVD




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