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UK 1989
Originaltitel:Dealers
Alternativtitel:Big Busine$$
aka. Big Business
Länge:87:34 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 12 Jahre
Regie:Colin Bucksey
Buch:Andrew MacLear
Kamera:Peter Sinclair
Musik:Richard Hartley
Darsteller:Paul McGann, Rebecca De Mornay, Derrick O'Connor, John Castle, Paul Guilfoyle, Rosalind Bennett, Adrian Dunbar, Nicholas Hewetson, Sara Sugarman, Douglas Hodge, Annabel Brooks, Simon Slater
Vertrieb:Epix
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Die Börse - ein Hochgeschwindigkeits-Business, in dem Freundschaft und Rücksicht Schimpfwörter sind. Nachdem sich ein Kollege wegen misslungener Transaktionen umgebracht hat, sieht Danny Pascoe (Paul McGann) seine Chance: Der geniale Luftikus will die Devisengeschäfte seiner Bank übernehmen. Stattdessen setzt man ihm Anna Schumann (Rebecca De Mornay) vor die Nase, eine knallharte Kalkuliererin und überdies die Geliebte des Direktors. Wider Erwarten freundet Danny sich mit Anna an. Ein weiterer Todesfall lässt ihn jedoch immer stärker an seinem Job zweifeln. Danny beschließt den Deal seines Lebens abzuschließen - oder unterzugehen ...

Bild
Format1.85:1 (Letterbox)
NormPAL
 "Dealers" besitzt in dunklen Szenen ein seltsames Aussehen, vielleicht weil die Farben nicht besonders stark aussehen und das Bild mechanisch kalt wirkt. In helleren Aufnahmen bessert sich das aber auf ein normales Level. Bei der Schärfe macht die DVD keinen guten Eindruck mehr, das Geschehen ist nur dank einer Nachschärfung halbwegs angenehm, aber im Detail eher etwas unscharf. "Dealers" ist wohl weder ein Toptitel, noch hat er eine besonders hochwertige Vorlage gehabt, eben so, als ob er von einem störungsfreien, auflösungstechnisch eher mäßigen Analogband gezogen worden wäre. Bewegungsunschärfen sind keine vorhanden, ein leichtes Rauschen zieht sich aber immer wieder durch die Szenen und Blockrauschen ist ebenso zu erblicken, auch wenn es nicht sonderlich stört.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch
 Der deutsche Ton klingt ein wenig seltsam? Tut er, nämlich deutlich im Vergleich mit dem wesentlich leiseren englischen Ton. Hier sind die Dialoge zwar nicht ganz so klar, aber grad bei der Musik merkt man, dass die deutsche Spur übersteuert. Zu viel Bass, zu laut und zu dumpf, da muss man die Lautstärke schon ein wenig zurückregeln, dass es nicht mehr auffällt. Außerdem ist leichtes Rauschen im Stereogemisch zu hören, aber das mengt sich geschickt unter die Dialoge und ist daher nicht so sehr präsent. Der Geräuschpegel ist auch beim O-Ton angenehmer. 3 Punkte mit Müh und Not, schließlich ist der Film noch nicht so alt. Gelungen sind wieder einmal die deutschen Untertitel, die sich auch an hörgeschädigte Personen richten.
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Extras
Extras
  • Yuppies (5 Seiten)
  • Trailer:
    • Clubland (1:46 Min.)
    • Baby (1:18 Min.)
    • Der Teufel von Rudow (2:02 Min.)
    • Die letzte Nacht der Titanic (2:16 Min.)
    • Der Tango der Rashevskis (1:36 Min.)
    • Elefantenherz (1:23 Min.)
    • UFO (1:38 Min.)
    • Thunderbirds (1:19 Min.)
    • Cubbyhouse (1:45 Min.)
 Wer etwas mehr über die "Yuppies" und ihre Folgeerscheinungen erfahren möchte, der bekommt ausführliche Infos darüber im Bonusbereich der DVD. Das soll es dann aber schon Themen relevanten Extras gewesen sein, denn der Rest sind Trailer.
 +-----

Fazit
Woran liegt's, dass ich mich mit "Dealers" nicht recht anfreunden kann? Vielleicht am Thema an sich, das ich als überheblich und teils auch widerlich einstufe und das gern in solcherlei klischeetriefenden Stoffen umgesetzt wird? Oder vielleicht an der Vorhersehbarkeit der Geschichte? Sein wir doch mal ehrlich, das Thema läuft doch immer aufs Selbe hinaus und sollte mit Stones "Wall Street" zur Genüge behandelt worden sein. Dort war Nervenkitzel zu spüren, die Egozentriker waren durchaus als solche erkennbar, nicht zuletzt ein Verdienst des großartigen Martin Sheen, hatten einen Background vorzuweisen, der hier völlig verloren geht, und Wendungen waren eingebaut, die die Spannung auf hohem Niveau hielten. Hier schaltet man in allen Belangen ein Stück zurück, bewegt sich filmisch nur knapp über TV-Ebene (wohlgemerkt der frühen 90er, das ich in der Hinsicht noch etwas mehr schätze), die Hauptdarsteller werden allzu schnell ein Stück zu sympathisch und der große Knall lässt auf sich warten. Paul McGann und Rebecca De Mornay geben nach anfänglicher Zickigkeit beiderseits dann doch ein ganz gutes Duo ab, sowohl inhaltlich als auch als Darsteller, wie vieles im Skript kommt aber auch diese Beziehung eine Spur zu harmonisch und zu glatt in die Gänge. Auch ist keiner der Hauptdarsteller so gut, dass gegen Ende eine Bindung zum Zuschauer bestehen würde. Das läuft dann ziemlich sachte ab, vielleicht auch, weil man nicht wirklich mitfiebern kann. Vielleicht sollte ich mich dahingehend ein wenig mehr mit der Materie befassen, schließlich ist es doch nur Geld, nicht einmal das der Protagonisten und sollten die aufgrund des bevorstehenden finanziellen Desasters tatsächlich ihre Jobs verlieren, so bietet sich ihnen doch an jeder Ecke die nächste Karriere-Chance.
Die DVD ist kein Schmuckstück in Sachen Bild und Ton, genügt aber zum Anschauen. Wer der Sparte "Börsenthriller" etwas mehr abgewinnen kann, der wage doch mal einen Blick drauf.



Bilder der DVD




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