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Russland 2004
Originaltitel:Moscow Heat
Länge:88:55 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Jeff Celentano
Buch:Robert Madrid, Alexander Nevsky
Kamera:John B. Aronson
Musik:Richard John Baker
Darsteller:Michael York, Alexander Nevsky, Richard Tyson, Robert Madrid, Alexander Izotov, Adrian Paul, Mariya Golubkina, Joanna Pacula, Andrew Divoff, Aleksandr Belyavsky, Sergei Gorobchenko
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Ein amerikanischer Diplomat und ein Detective des NYPD verfolgen einen gefährlichen Waffenhändler bis nach Moskau. Auf der Jagd wird der Polizist schwer verwundet, während der Diplomat in eine Falle gerät und im Gefängnis landet. Als die beiden aus dem Land verwiesen werden sollen, erhalten sie plötzlich unerwartete Hilfe von einem russischen Polizei-Captain, der mit dem Verbrecher ebenfalls noch eine Rechnung offen hat. Gemeinsam versuchen sie nun, ein internationales Geschäft mit Nuklearraketen zu verhindern.

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Die Farbgebung dieses anamorphen Transfers wirkt stellenweise etwas blass und farblos, in anderen Einstellungen wieder natürlich und satt, überwiegend aber grünstichig. So wechselhaft erscheint auch der Kontrast, dessen schwacher Schwarzwert nur bedingt überzeugen kann. Zudem scheint dieser überwiegend zu dunkel und lässt nötige Details vermissen. Ebenfalls nur durchschnittlich ist die Schärfe, welche überwiegend als weich und stellenweise unscharf bezeichnet werden kann. Selbst Nahaufnahmen wirken nur bedingt scharf, zudem erscheint das Bild überwiegend schwammig. Desweiteren ist ein leichtes Bildrauschen zu bemängeln und die Kompressionen offenbaren etwas Blockrauschen im Hintergrund, sowie leichtes Nachziehen. Ebenfalls ungewöhnlich für einen Film aus dem Jahre 2004 sind die recht häufig auftretende Kratzer und Defekte. Insgesamt also recht entäuschend und gerade mal ausreichend.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1 (Deu), Dolby Digital 2.0 (En)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Unspektakulärer 5.1 Upmix, welcher sehr frontlastig und kaum räumlich wirkt. Die Rears werden lediglich für die Musik und die Umgebungsgeräusche eingesetzt. Direktionale Effekte darf man hierbei aber nicht erwarten und selbst in den Actionszenen wirkt das gesamte Klangbild recht verhalten, ohne Dynamik und Kraft. Hier hätte man auf eine 5.1-Spur komplett verzichten können, denn außer einem dezenten Basseinsatz bietet uns der 5.1 Mix keinerlei Vorteile. Die englische Synchronisation liegt in Dolby Digital 2.0 vor und klingt etwas lauter und kräftiger als die deutsche Spur, wirkt dafür aber in den Dialogen unnatürlich spitz und verzerrt im Hochtonbereich etwas zu stark. Deutsche Untertitel gibt es nur für die Russisch gesprochenen Stellen.
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Extras
Extras
  • Originaltrailer (2:01 Min.)
  • Trailershow:
    • Evil (2:00 Min.)
    • Demontown 2 (1:40 Min.)
    • The Machinist (0:51 Min.)
    • Mord in der Ruge Morgue (1:22 Min.)
    • Radio West (1:44 Min.)
    • Long Dark Kiss (1:16 Min.)
    • Moonshine Highway (1:49 Min.)
    • Feuer (1:39 Min.)
 Mehr als ein Trailer und eine Trailershow gibt es nicht.
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Fazit
Ein russischer Actionfilm mit Adrian Paul in der Hauptrolle? Schön wär es gewesen, doch leider stirbt der "Highlander"-Star nach gut 15 Minuten und von nun an heißt es: Langeweile. "Moscow Heat" ist ein typischer 08/15-Actionfilm mit einer vorhersehbaren Geschichte, wenig Spannung und leider vielen schlechten Actionszenen. Allein schon der Anfang, welcher in einer Bauruine spielt, erscheint unbeholfen inszeniert und baut zu keinem Zeitpunkt Spannung auf. Die Actionsequnzen sind langweilig und wirken billig. Die Kameraeinstellungen wirken ebenfalls in vielen Momenten unprofessionell und unpassend und somit schleicht der Film 90 Minuten so vor sich hin, bis er in einem ebenso schlecht fotografierten Showdown sein verdientes Ende findet. Nach dem Tod von Adrian Paul erscheinen die anderen Charaktere einfach nur uninteresant und ohne Aussagekraft. Weder Michael York ("Austin Powers", "Flucht ins 23. Jahrhundert") als Rache suchender Vater überzeugt durch sein lahmes Schauspiel, noch Richard Tyson (Interner Link"Black Hawk Down", "Kingpin") als russischer Bösewicht und über Alexander Nevsky (Hauptrolle, Drehbuch und Produktion) legen wir den Mantel des Schweigens, denn einige Leute sollten trotz vieler Muckies nicht unbedingt ins Filmgeschäft gehen. Bleibt noch zu erwähnen das Interner Link"Wishmaster"-Star Andrew Divoff hier eine kleine Rolle bekam, welcher aber ebenfalls zu kurz ist, um zu überzeugen.

Eine russische Antwort auf Interner Link"Red Heat" ist "Moscow Heat" mit Sicherheit nicht, er kommt nicht einmal ansatzweise an den genialen Buddy-Movie der späten 80er Jahre heran. "Moscow Heat" ist lahm und stellenweise langweilig, unspektakulär und bei weiten nicht mehr als billige B-Ware aus Ost-Europa. Die DVD bietet keine nennenswerte Extras und weder Ton noch Bild können überzeugen. Hier sollte man lieber zu besseren Alternativen greifen.



Bilder der DVD




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