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CAN 1980
Originaltitel:Changeling, The
Alternativtitel:Enfant du diable, L'
aka. Josephs Revenge
Länge:102:02 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Peter Medak
Buch:Russell Hunter, William Gray, Diana Maddox
Kamera:John Coquillon
Musik:Rick Wilkins
SFX:Michael Clifford
Darsteller:George C. Scott, Trish Van Devere, Melvyn Douglas, Jean Marsh, John Colicos, Barry Morse, Madeleine Sherwood, Helen Burns, Frances Hyland, Ruth Springford, Eric Christmas, Roberta Maxwell, Bernard Behrens
Vertrieb:Kinowelt
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Schweißgebadet erwacht der Komponist John Russel aus einem Alptraum. Und da ist es wieder, dieses seltsame Geräusch aus einem der oberen Räume. Seit dem schrecklichen Tod seiner Familie lebt er in diesem einsamen Haus, um wieder Ruhe zu finden. Doch diese ist ihm nicht vergönnt: Ständig glaubt er, die Leiche eines kleinen Jungen zu sehen. John zweifelt an seinem Verstand und bei der Durchsuchung des Hauses findet er einen Geheimgang zu einem alten Kinderzimmer. In dem seit Ewigkeiten vergessenen Raum steht ein Rollstuhl und eine Musikbox. John ahnt, dass sich hier etwas Grauenvolles ereignet haben muss. Durch eine Geisterbeschwörerin will er Kontakt aufnehmen. Die unheimliche Seance enthüllt ein fürchterliches Verbrechen, das bisher ungesühnt blieb ...

Bild
Format1.85:1 (anamorph)
NormPAL
 Der anamorphe Transfer überzeugt meist durch eine kräftige und satte Farbengebung und einem hervorragenden Kontrast, sowie einem sehr guten Schwarzwert. Jedoch scheinen einige Szenen etwas verwaschen und blass und zeigen einen milchigen Schleier, was vor allem in Außenaufnahmen zu bemängeln ist. Zudem stört ein recht intensives Bildrauschen den Gesamteindruck und zeigt gerade in den ersten Filmminuten extremes Rauschen. Die Schärfe ist für einen 25 Jahre alten Film als noch gut zu bezeichnen, erscheint in den Nahaufnahmen sogar stellenweise recht detailliert, wirkt in den Halbtotalen dafür aber etwas zu weich und in den Totalen nicht selten unscharf. Hinzu kommt eine leichte Bewegungsunschärfe, welche man anhand von Nahzieheffekten ausmachen kann. Die Kompressionen arbeiten dafür recht ruhig und Blockrauschen fällt nur minimal auf. Ebenso analoge Defekte oder Kratzer, welche überraschend gering ausgefallen sind.
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Ton
FormateDolby Digital 1.0, Dolby Digital 2.0 Stereo (nur Englisch)
SpracheDeutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Portugisisch, Holländisch, Spanisch, Italienisch (alle optional)
 Der deutsche Monton klingt sehr verständlich und zeigt keinerlei störende Defekte. Selbst Verzerrungen halten sich angenehm zurück, was für eine recht gute Dialogwiedergabe sorgt. Dafür muss der englische Stereo Track im Gegensatz zur deutschen Spur deutlich lauter gestellt werden und klingt dabei extrem dumpf und blechern. Auch die Musikabmischung erweist sich als sehr leise und kaum hörbar in ruhigeren Sequenzen. Hier hat die deutsche Tonspur die Nase weit vorne. Optional lassen sich noch sechs Untertitel hinzuschalten, darunter auch deutsch und englisch. Die spanische und italienische Tonspur haben wir nicht getestet, sie klingen aber deutlich besser als der englische Track.
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Extras
Extras
  • Audiokommentar von Regisseur Peter Medak
  • Fotogalerie (38 Bilder)
 Viel wird uns in punkto Bonusmaterial zwar nicht geboten, aber dafür gibt es einen netten Audiokommentar von Peter Marek zu bestaunen. Zwar ohne deutsche Untertitel, erscheint er überweigend interessant, jedoch gibt sich der Regisseur recht wortkarg, weshalb einige Filmminuten einfach unkommentiert bleiben. Weiterhin gibt es noch eine Bildergalerie mit 38 Bildern. Einen Trailer zum Film gibt es leider nicht.
 +-----

Fazit
Peter Medak, der auch jüngeren Genre-Fans seit Interner Link"Species 2" ein Begriff sein dürfte, inszenierte 1980 mit "Das Grauen" einen sehr ruhigen und atmosphärischen Gruselfilm, der vor allem durch seine stimmigen Sets und den schönen Kamerafahrten, sowie den extremen Weitwinkelaufnahmen zu beeindrucken weiß. Dank eines überzeugenden George C. Scotts und der gekonnten Regiearbeit Medaks, hebt sich "Das Grauen" deutlich von Produktionen wie z.B. Interner Link"Das Omen" ab und wirkt zudem viel beklemmender und glaubhafter in seiner Geschichte. Auf übernatürliche Spukereien wird weitgehend verzichtet und man versucht die Geschichte so plausibel wie nur möglich scheinen zu lassen, was Medak in allen Belangen gelungen ist. Neben den tollen Kulissen baut "Das Grauen" einen unheimlich intensiven Spannungsbogen auf und lässt den Zuschauer bis zur letzten Minute mitzittern. "Das Grauen" ist kein gewöhnlicher Horrorfilm, dessen oftmals plakativen Darstellungen den wahren Horror im Kopf schmälern, sondern ein überzeugender und durchweg unterschätzer Genre-Beitrag mit einem etwas enttäuschenden Ende.
Die Kinowelt-DVD ist mit Sicherheit keine schlechte Anschaffung und bietet im Gegensatz zum grottigen englischen Stereotrack eine sauberen deutschen Monoton. Dafür ist das Bild für einen 25 Jahre alten Horrorfilm zwar recht ordentlich, aber durchweg zu weich ausgefallen. Die Extras sind spärlich und der Kommentar hat keine Untertitel. Dennoch eine lohnende Anschaffung für Fans des ruhigeren Horrors.



Bilder der DVD




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