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UK 1998
Originaltitel:Razor Blade Smile
Länge:97:56 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Jake West
Buch:Jake West
Kamera:Jim Solan
Musik:Richard Wells
SFX:Cinesite
Darsteller:Eileen Daly, Christopher Adamson, Jonathan Coote, Kevin Howarth, David Warbeck, David Warbeck, Isabel Brook, Isabel Brook, Grahame Wood, Jennifer Guy, Jennifer Guy, Mark Caven, Bradley Lavelle, Peter Godwin, Scott Bennett, Paul Marino
Vertrieb:Sunrise
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Vor über 150 Jahren sollte Lilith Silver (Eileen Daly) als das unschuldige Opfer eines schändlichen Pistolenduells sterben. Aber Sir Sethane Blake (Christopher Adamson) bewilligte Lilith das Geschenk und den Fluch des ewigen Lebens als Vampir.
Heute durchwandert Lilith den städtischen Untergrund als Auftragskiller. Ihre Fähigkeiten und ihr ständig gleichbleibender Bedarf an frischem Blut machen sie zu einer unaufhaltsamen und lebensgefährlichen Waffe. Lilith vernichtet nach und nach die Führer einer organisierten Sekte mit Hilfe ihrer übernatürlichen Fähigkeiten. Unterdessen versucht die Polizei beide Seiten zu stoppen, da die Rate an Leichenfunden in der Stadt in letzter Zeit rapide angestiegen ist.

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Das Bild ist fast rauschfrei und die Farbgebung durch verschiedenste Filter meist sehr kräftig, wobei der Kontrast etwas schwächelt und somit ein insgesamt düsteres Bild entsteht. Die Rauschfreiheit erkauft sich die DVD mit einem Rauschfilter, der bei genauerem Hinsehen als leichter Schleier deutlich wird, das Manko der DVD liegt aber nicht hierin oder den wenigen Defekten, sondern in der durchschnittlichen Schärfe. Es fehlt nicht etwa an Details oder nur an klaren Konturen, das Vollbild, welches auf der Packung irrtümlich als Widescreen angegeben ist, ist ganzheitlich zu weich. Die Kompression kommt in anspruchsvollen Szenen, z.B. einigen Animationen mit Feuer oder schnellen Bewegungen, außer Takt und man sieht dort dann Verpixelungen.
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Ton
FormateDolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Über die Qualität der Abmischung kann man eigentlich nichts Negatives sagen, wohl aber über die Eindeutschung. Den Stümpern des Synchronstudios müsste man für ihre Arbeit gratulieren und dann so lange aufs Maul hauen, bis sie es für immer geschlossen halten. Da werden Trinkgeräusche vertont, dass man glaubt, hier hätten Brandt & Co einen neuen Spencer/Hill-Film in Arbeit und die Qualität der Sprecher an sich ist auch auf unterstem Pornoniveau. Die erotische Stimme der Protagonistin ist im Deutschen einer naiven, piepsigen Stimme gewichen. Sowas kann den Zuschauer zornig machen und den Rezensenten erst recht, da er befürchten muss, dass über die Schludrigkeit der Synchro den meisten von euch die eigentlichen Qualitäten des Filmes verborgen bleiben werden. Glücklicherweise ist der Originalton in dieser Hinsicht sehr gelungen und kann auch im Dolby Digital 5.1-Ton mit deutschen Untertiteln anschauen, was man auf jeden Fall nutzen sollte. Der Klang ist für eine kleine Produktion sehr klar und direkt, zumindest im Englischen, im Deutschen sind die Dialoge etwas drückend. Auch der Surroundanteil ist überaus überzeugend, da man sehr viele Informationen an die Rear Speaker weitergibt und dort echte Bewegung erzeugt. Einige Sachen davon hallen etwas, insgesamt aber ein guter Eindruck, der durch das oben angesprochene Hauptproblem aber einen deftigen Abzug in der B-Note bekommt.
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Extras
Extras
  • 4seitiges Booklet
  • Vampirhandbuch (10 Seiten)
  • Sprechproben (1:27 Min.)
  • Making Of (12 Seiten)
  • Biografien:
    • Jack West (2 Seiten)
    • Eileen Daly (3 Seiten)
    • Christopher Adamson (3 Seiten)
    • Jonathan Coote (2 Seiten)
  • Trailer:
    • Razor Blade Smile (0:43 Min.)
    • Jack Frost (1:32 Min.)
    • Vampire Journals (2:28 Min.)
    • Uncle Sam (1:23 Min.)
    • Killer Tongue (1:07 Min.)
 Videomaterial ist bei den Extras rar, das Making Of besteht beispielsweise "nur" aus Textseiten, wobei hier wesentlich mehr abgehandelt wird in manch halbstündiger Dokumentation. Als skurriles Extra stellt sich das Vampirhandbuch heraus, das u.a. mit einigen Mythen des Vampirismus abrechnet und gleich noch ein paar Ratschläge mit auf den Weg geht, wie man denn zum Vampir werden kann. Unter den Sprechproben befinden sich 2 kurze Synchronisationsversuche zweier Sprecherinnen für die Hauptrolle. Auf die wichtigsten Filmmitwirkenden wird mittels Bio- und anschließender Filmografien auch eingegangen.
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Fazit
- "Ich sagte ja, dass sie einen Scheißdreck über Vampire wissen. Aber eigentlich gibt es nur eines, was man wissen muss. Und das ist: Wir sind widersprüchlich." (Lilith)

Alle Vampirfilme schon gesehen? Immer nur die selbe Geschichte? Langweilig? Dann schaut bitte trotzdem mal in "Razor Blade Smile" rein, denn in dieser modernen Variation fließt frisches Blut, gleichzeitig aber wird der Mythos würdevoll behandelt. Sexy Hauptdarstellerin Eileen Daly, zuletzt auffällig geworden in einer aufreizenden Rolle in Interner Link"Cradle Of Fear", ist schon fast zu sexy in ihrem engen Lederdress, um dem staubigen Blutsauger-Genre noch gerecht zu werden, besitzt aber wie auch die anderen Hauptdarsteller genau die richtige geheimnisvolle und gefährliche Ausstrahlung. Doch "Razor Blade Smile", der aus vielen Independent-Produktionen durch seine visuell beeindruckende, fast schon semi-professionelle Verarbeitung positiv hervorsticht, besteht nicht nur aus heißer Erotik, sondern auch aus actionreicher Unterhaltung, denn unserer Undercover-Vamp bestreitet ihren Unterhalt als eiskalter Todesengel, der eine geheimnisvolle Organisation - die Illuminaten, ein sehr interessantes Thema, das in verschiedenster Literatur behandelt wird - auf seiner Abschussliste hat. Die Geschichte an dieser Stelle weiter zu erzählen, würde dem wendungsreichen und mit einem hervorragenden Schluss ausgestatteten Film seinen Reiz rauben, nur so viel sei gesagt: Lilith setzt ihre Fähigkeiten als Vampir häufig ein, geht dabei aber auch ihrer Rolle als sterbliches Wesen nach. Dabei frönt sie ausgiebig dem Nachtleben, muss sich um ihre Verfolger kümmern (u.a. ein Gastauftritt von David Warbeck als Ermittler namens "der Horrofilmmann" *g*) und spielt dabei noch ein düsteres, tödliches Spiel. Mit anderen Worten: Mir gefällt nicht nur die Geschichte, sondern auch die Umsetzung sehr gut, auch wenn einige Details für Freunde anspruchsvoller Kost sicherlich nicht tragbar sind. Aber wen stört's schon, das ist nicht Hollywood, sondern viel charmanter und liebevoller umgesetzt.
Die deutsche DVD ist trotz dem zu weichen Bild und dem Synchro-Reinfall empfehlenswert. Für Letzteres empfiehlt sich einfach die originale Tonspur, Ersteres ist zu verschmerzen. Das Bonusmaterial ist gut aufbereitet, wenn auch nicht vielfältig. Zur Bezeichnung "Special Edition" reicht das alles in allem aber noch bei weitem nicht.



Bilder der DVD




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