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USA 1998
Originaltitel:Don't Look Down
Alternativtitel:Schau nie nach unten! Die Angst am Abgrund
Länge:86:25 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Larry Shaw
Buch:Gregory Goodell
Kamera:David Geddes
Musik:J. Peter Robinson
SFX:James G. Fisher, Tim Storvick, Craig Weiss
Darsteller:Megan Ward, Billy Burke, Terry Kinney, Angela Moore, William McDonald, Kate Robbins, Aaron Smolinski, Tara Spencer-Nairn, Zachary Lee, Bob Morrisey, Britt McKillip, Carly McKillip, Maria Herrera
Vertrieb:e-m-s
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Seitdem Carla Engel (Megan Ward) bei einem tragischen Unfall mit ansehen musste, wie ihre jüngere Schwester (Tara Spencer-Nairn) aus großer Höhle in den Tod stürzte, leidet sie unter schrecklicher Höhenangst. Eine Angst, die sie in allen Dingen lähmt und verfolgt. Die Selbsthilfegruppe des erfahrenen Psychologen Dr. Sadowski (Terry Kinney) ist ihre einzige Chance, in ein normales Leben zurück zu kehren. Doch obwohl seine Schock-Konfrontationstherapie erste Erfolge zeigt, häufen sich plötzlich rätselhafte, höhenbedingte Todesfälle in der Gruppe. Carla erkennt zu spät, welches grausame Spiel man mit ihr spielt ...

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Die Farben sind frisch, nur manchmal etwas fahl und kühl, der Kontrast knackig und auch die Schärfe ist durchweg gut, wenn auch nie sehr gut oder gar überragend. Das Vollbild erfüllt somit die Anforderungen, z.B. absolute Fehlerfreiheit und ein geringes, beinahe unmerkliches Rauschen und einer digitalen Umsetzung, die nicht als solche in Erscheinung tritt.
 ++++--

Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Deu, Eng), Dolby Digital 5.1 (Deu)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die deutsche Sprachvariante ist unscheinbar, soll heißen gut verständlich und weitestgehend fehlerfrei, aber auch ohne besondere Höhepunkte, beispielsweise besonderem Raumklang, der sich beim deutschen 5.1-Ton nur gelegentlich und sehr sanft einstellt, dann aber ein Gewinn gegenüber dem englischen Original darstellt. Die gesamte Abmischung, inkl. des Musikeinsatzes, ist gut gelungen und der Bass wird angemessen, aber nicht drückend unterstützt. Der englische Stereoton scheint nicht ganz so sauber wie der Deutsche (es raschelt minimal), aber auch hier besteht kein Grund zur Besorgnis. Es gibt aber keine Untertitel. 3 Punkte mit Tendenz zum Besseren.
 +++---

Extras
Extras
  • Originaltrailer (1:44 Min.)
  • Bio- und Filmografie Wes Craven (6 Seiten)
 Hier darf man nur sehr wenig erforschen, aber zumindest eine Filmo- und Biografie zu Wes Craven ist dabei, auch wenn er hier nur die Rolle des Produzenten übernahm und daher nicht ganz verständlich ist, warum er den Logenplatz innerhalb der Extras einnehmen darf.
 +-----

Fazit
Auch wenn Wes Craven draufsteht und der Titel ziemlich nach "Don't Look In The Basement" klingt, ist es doch kein richtiger Horror, was hier geboten wird, sondern ein Thriller, der mit der Höhenangst spielt. Produziert fürs TV, muss man in vielen Punkten Abstriche machen, z.B. der Geschichte an sich, die im Fernsehen zwar mit dieser Ausführung gut aufgehoben ist, fürs Kino aber definitiv zu dünn ist und zu unspektakulär verfilmt wurde. Die Szenen am Abgrund sind sicherlich bis zu einem gewissen Punkt dramatisch, nicht zuletzt wegen der sich zuspitzenden Musik, die das aufkommende Schwindelgefühl in Noten fasst, rundherum aber macht sich diese nicht besonders aufregende TV-Serien-Ästhetik breit, die glatt und mitunter auch etwas überheblich ausfällt.
Das falsche Spiel mit dem hilflosen Protagonisten-Blondchen (übrigens eine schwache Charakterisierung) hat über die kurze Spielzeit hinweg ihre Reize, spätestens dann, wenn die ersten Unglücksfälle innerhalb der Therapiegruppe auftreten und sich der Wahnsinn immer enger um sie legt. Doch ab diesen Momenten verliert man ein wenig den Kontakt zur Figur, die ständigen Schreckensvisionen, suggeriert als Einbildungen, werden von der Darstellerin nicht verinnerlicht. Einen bleibenden Eindruck wird "Don't Look Down" trotz gutem Schlusspunkt also nicht hinterlassen, dafür sind die Stufen dahin zu abgetreten und ständig rutscht man auf irgendwelchen Klischee-Leichen aus, so dass man kaum glauben mag, dass Craven hieran wirklich aktiv beteiligt war, schließlich hat er solche Situationen oft genug in seinen Werken verarbeitet und intelligent reflektiert. Trotzdem ein angenehmer Thriller, bei dem die Kamera die bedrohlichen Höhen und die damit verbundenen Todesängste der Selbsthilfegruppe sehr trefflich einfängt. Nur erwartet bitte keine cineastisch ausgereifte Dramatik!
Wer Interesse hat, der sollte reinschauen OHNE gleich vom Namen Craven her auf bestes Horrorkino zu hoffen. Das ist "Don't Look Down" bei weitem nicht, weder qualitativ noch inhaltlich, aber das soll nicht von der gut umgesetzten deutschen DVD abhalten, der es einzig an Bonusmaterial fehlt.



Bilder der DVD




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