Login 18er Bereich
![]() | |
| Schauspielerin Kyoko Harase nimmt das Angebot einer TV-Produktionsfirma an, die versucht, paranormalen Phänomenen auf die Spur zu kommen. In dieser TV-Produktion soll ergründet werden, warum sämtliche Familien, die bisher in einem sogenannten Geisterhaus lebten, entweder auf rätselhafte Weise ums Leben kamen oder spurlos verschwanden. Der Dreh verläuft mehr oder weniger reibungslos, dennoch ist jeder heilfroh, das Gebäude endlich zu verlassen, nichtsahnend, dass sich ein unheimlicher Fluch an die Fersen Kyokos und der Crew geheftet hat ... |
![]() | |
| Format | 1.85:1 (anamorph) |
| Norm | PAL |
| Stilistisch bedingt wurde "Ju-On:The Grudge 2" durch diverse Farbfilter verfremdet und bietet eine überwiegend natürliche, jedoch sehr erdig wirkende Farbgebung. Der Kontrast macht zwar selbst in dunklen Szenen eine gute Figur und behält uns keinerlei Details vor, jedoch wirken einige Szenen recht verschleiert, was aber ein Stilmittel zu sein scheint und nur sporadisch auftritt. Insgesamt ist das Bild zu weich und teilweise unscharf ausgefallen. Hinzu kommt ein stehendes Rauschmuster, welches dem anamorphen Transfer noch einmal deutlich an Schärfe raubt und selbst in Nahaufnahmen kann die Detailschärfe nur bedingt überzeugen. Die Konturen wirken zudem recht schwammig und auch wenn weder Artefakte noch Verschmutzungen zu bemängeln sind, trübt das durchweg körnige Bild, die leichte Bewegungsunschärfe und die mangelnde Detailschärfe den Sehgenuss doch erheblich. Zwar nicht so, dass man von einem schlechten Bild sprechen sollte, aber etwas mehr Schärfe wäre wünschenswert gewesen. | |
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | |
![]() | |
| Formate | Dolby Digital 5.1, DTS 5.1 |
| Sprache | Deutsch, Japanisch |
| Untertitel | Deutsch (Optional) |
| Der vorliegende deutsche Dolby Digital Track bietet neben einer ordentlichen Synchronisation und einer sehr guten Sprachverständlichkeit zwar ein durchweg dynamisches Klangbild, mit leichten Mängeln in den Höhen, dafür aber auch eine viel zu fronstlastige Abmischung. Die Effektlautsprecher werden leider viel zu dezent für die Umgebungsgeräusche genutzt und auch wenn Schockeffekte gut platziert wurden, gibt sich das gesamte Klangbild viel zu frontlastig, was zur Folge hat, dass die Rears etwas untergehen. Der Bass überzeugt in den Schockszenen ebenfalls recht gut, für einen Horrorfilm hätten wir aber Räumlichkeit erwartet. Der DTS-Track wird wie gewohnt nur etwas lauter und bietet ansonsten keinerlei Vorteile. Der japanische Track klingt weniger frontlastig und etwas natürlicher. Die Dialoge sind ebenfalls gut zu verstehen, aber ohne dabei zu verzerren. Insgesamt klingt der Originalton zwar besser, im Effektbereich hat sich aber nicht viel getan. Optional lassen sich deutsche Untertitel hinzuschalten. | |
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | |
![]() | |
| Extras |
|
| Der Originaltrailer und 12 weitere Trailer aus dem Hause e-m-s ist alles was man uns bietet und deutlich zu wenig | |
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | |
![]() | |
| "Lightning strikes twice", wie der Englischsprechende so gern behauptet, aber das heißt noch lange nicht, dass zwei Blitze auch von derselben Güteklasse sein müssen. Inzwischen ist "Ju-On - The Grudge 2" auch bei uns zu haben (zumindest die Kinoauswertungen von Takashi Shimizu) und man kann dem Verlauf des unerbittlichen Todesfluchs weiter folgen. Visuell effektiv wird der Schrecken weitergesponnen und alle nötigen Elemente sind wieder dabei: die kapitelhafte Erzählform, die nicht-chronologische Anordnung einzelner Episoden, die nominelle Hauptfigur, die etwas länger durchhält als andere. Nur: neu ist das jetzt alles nicht mehr! Sicherlich, der Schrecken wirkt bisweilen noch hervorragend (so etwa mit den Todesfällen zu Beginn, in dem ein junges Paar von Haaren erwürgt wird, nachdem sie ihr eigenes Todesklopfen schon Nächte zuvor vernommen haben), aber manches wirkt eben schon ausgenützt. Ständig hüpft im Hintergrund der Geisterjunge durchs Bild, lugt unter Decken oder Tischen hervor und seine Mama sorgt für mörderisches Ableben. Garniert ist das mit dem alten Gag, den Geist sozusagen per Schwangerschaft in der Welt re-inkarnieren zu lassen. Dass etwa eine komplette Kreissaalbesetzung dran glauben muss (in einer in der Phantasie sehr geschmacklosen Geburtsszene), ist zwar fein, aber erzählerisch bringt es den Film nicht weiter, sondern verweist nur blank auf eine mögliche weitere Fortsetzung. Und auch der weibliche Geist, der ja schon im Vorgänger eher eine Kopie von Sadako (aus "Ringu") war, wirkt nicht mehr so terrorverbreitend. Ergo hätte man sich irgendeinen möglichen Fortschritt gewünscht, aber schlussendlich bleibt nur das frisch geborene Geisterkind und die vage Vermutung, dass das Haus inzwischen nicht mehr besessen ist (aber wer weiß das schon...).
Gruselfans können sich trotzdem damit einen feinen Abend machen, aber qualitativ ist die Geisterfilmserie damit langsam am Abebben. Atmosphärisch versteht hier jedoch das Team sein Handwerk.Leider bietet die e-m-s-DVD nur eine bedingt gute Tonqualität und keinerlei Extras. Das Bild von den vielen Farbfiltern und Stilmitteln gezeichnet, kränkelt vor allem im Bereich Schärfe. Für Fans dennoch ein Blick wert, hier hätten wir uns aber ein wenig mehr gewünscht. |
![]() ![]() ![]() ![]() | |
|