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UK 1961
Originaltitel:Konga
Alternativtitel:Konga - Erbe von King Kong
aka. Konga - Frankensteins Gorilla
aka. I was a Teenage Gorilla
Länge:86:05 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:John Lemont
Buch:Herman Cohen, Aben Kandel
Kamera:Desmond Dickinson
Musik:Gérard Schurmann
Darsteller:Michael Gough, Margo Johns, Jess Conrad, Claire Gordon, Austin Trevor, Jack Watson, George Pastell, Vanda Godsell, Stanley Morgan, Grace Arnold, Leonard Sachs, Nicholas Bennett, Kim Tracy, Rupert Osborne, Waveney Lee
Vertrieb:e-m-s/Anolis
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Ein Jahr nachdem sein Flugzeug über dem afrikanischen Dschungel abstürzte und er für tot erklärt wurde, kehrt Dr. Decker nach London zurück. Im Dschungel entdeckte Decker eine ungewöhnliche Pflanzenrasse, die ein Sekret absondert, das den Wachstumsprozess extrem steigert. Durch einen unglücklichen Zufall kommt Konga, ein Schimpanse, an das Serum und beginnt in erschreckendem Maße zu wachsen. Dies kommt Dr. Decker gerade recht. In seiner Wut auf seine ignoranten Kollegen benutzt er Konga als Instrument seiner Rache - und schreckt dabei auch vor Mord nicht zurück. Doch schon bald hat Konga eine Größe erreicht, die es selbst Decker unmöglich macht, ihn noch zu kontrollieren. Der turmhohe Affe läuft Amok und legt dabei ganz London in Schutt und Asche...

Bild
Format1.66:1 (Letterbox)
NormPAL
 Rund 45 Jahre hat John Lemonts Riesenaffen Spektakel mittlerweile auf dem Buckel und die Zeit ist nicht spurlos an ihm vorbei gezogen. Neben einem sehr hohen Rauschfaktor, fehlt es dem hier vorliegenden Transfer nicht nur an einer anamorphen Abtastung, sondern auch an einer natürlichen Farbgebung. Stellenweise wirken die Farben recht blass und verwaschen und es lassen sich einige Farb- und Helligkeitsschwankungen beobachten. Der Kontrast kann sich dafür sehen lassen und macht in dunklen Szenen einen ordentlichen Eindruck. Auch die Schärfe kann als recht gut bezeichnet werden und bietet zumindest in Nahaufnahmen eine gute Detailschärfe, wobei die Schärfe in den Totalen aber unter dem starken Bildrauschen zu leiden hat. Die Kompressionen arbeiten recht sauber im Hintergrund, dafür geben sich aber Defekte und Kratzer relativ häufig zu erkennen und tauchen den gesamten Film über in unterschiedlicher Intensivität auf.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0 (Mono)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch (optional)
 Der deutsche Mono-Ton ist gut zu verstehen und kommt ohne nennenswerten Defekte aus. Der englische Track klingt etwas gedrungener und minimal leiser als die deutsche Sprachversion. Optional lassen sich natürlich wieder deutsche Untertitel hinzuschalten.
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Extras
Extras
  • 4seitiges Booklet
  • Trailer - englisch (2:07 Min.)
  • Trailer - deutsch (2:10 Min.)
  • Super 8 - Fassung (7:31 Min.)
  • Deutscher Titel (1:54 Min.)
  • Affenfilmografie (Texttafel)
  • Rank Werberatschlage
  • AB-Film Werberatschlag
  • Filmprogramm
  • Bildergalerie (40 Bilder)
 Das Bonusmaterial bietet uns nicht nur den deutschen und englischen "Trailer", sondern neben dem alten "deutschen Vorspann", noch die "Super8 Fassung" von "Konga", die gerade mal 7 Minuten (!!!) geht und eigentlich wie ein überlanger Trailer mit extremen Spoilern wirkt. Weiter geht es mit einer umfangreichen "Affenfilmografie", einer Galerie vom "Filmprogramm", sowie dem "Rang & AB-Film Werberatschlag". Zum Schluss darf man sich noch von einer umfangreichen Bildergalerie verwöhnen lassen und bekommt wie immer interessante Produktionsnotizen in Form eines 4-seitigen Booklets spendiert. Diesmal verfasst von Ingo Stecker, dem Webmaster von www.monstrula.de.
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Fazit
"Konga" ist erhabender Trash mit billigen Effekten, die selbst in den 60er Jahren für Lacher gesorgt haben.
Von Herman Cohen produziert, entstand 1961 ein feistes Plagiat auf die "King Kong"-Geschichte von 1933. Gewürzt mit unfreiwilliger Komik, einem mad scientist, der in seiner Gartenhütte nebenbei so manches botanisches Ungetüm heranzüchtet, und einen Schimpansen, der über sich hinauswächst und plötzlich zu einem Riesenaffen der Spezies Gorilla mutiert, haut John Lemot hier eine der billigsten Produktionen der 60er Jahren raus. Doch "Konga" ist so trashig, dass es schon wider Spaß macht; leider ist aber immer noch nicht trashig genug, um Kultstatus zu erlangen. Dafür nimmt der Film sich selbst zu ernst, baut keine Spannung auf und bietet eine Affendarstellung, in bester Toho-Manier. Das Affenkostüm wurde im übrigen aus der 1954 entstandenen 3D-Produktion "Der Würger von Coney Island" zweckentfremdet und treibt in diesem Trash-Vehikel sein schauriges Unwesen.
Die Nummer 5 aus der Edition "British Horror Classics" kränkelt an dem viel zu starken Bildrauschen, den Defekten und der Tatsache, dass "Konga" nicht anamorph abgetastet wurde. Dafür können die Extras für Fans wieder als sehenswert bezeichnet werden. Und wer trashigen Tierhorror-Filmen nicht abgeneigt ist, darf einen Kauf wagen.



Bilder der DVD




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