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USA 1999
Originaltitel:Warlock III: The End of Innocence
Alternativtitel:Warlock: The End of Innocence
aka. Warlock - Das Geisterschloss
Länge:90:39 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Eric Freiser
Buch:Bruce David Eisen, Eric Freiser
Kamera:Andrew Turman
Musik:David Reynolds
SFX:Anthony Gaillard, Robert Hall, Pierre-Olivier Thevenin, Kevin Mullican
Darsteller:Bruce Payne, Ashley Laurence, Paul Francis, Jan Schweiterman, Richard P. Hearst, Rick Hearst, Angel Boris, Boti Bliss, Eamon Draper, Catherine Siggins, Majella Corley, Philippe Zone, Fiona O'Shaughnessy, Ann Marie Byrne
Vertrieb:Atlantis/Alive
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Als Studentin Kris von ihrer Erbschaft eines mehrere hundert Jahre alten Hauses in der Provinz erfährt, macht sie sich mit ihren fünf besten Freunden auf, die alte und verfallene Liegenschaft zu erkunden. Obwohl das Gebäude einen ungastlichen Eindruck macht, lassen sich die Kids darin nieder und bekommen plötzlich unerwarteten Besuch von einem unheimlichen Fremden. Dieser Mann stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist kein Geringerer als Satan in Menschengestalt. Aus einem spaßigen Wochenende wird schnell ein tödlicher Höllentrip.

Bild
Format1,33:1 (Vollbild) & 1,78:1 (Letterbox)
NormPAL
 Bei dieser DVD haben wir die Wahl zwischen der Open Matte Version des Films, sprich die Vollbildvariante, und der gematteten Version in 1,78:1. Dies wurde mit einer separaten Untertitelspur gelöst und kann vor dem Film und per Knopfdruck auch während des Films geändert werden. Jedoch werden einige Projektorenbesitzer nur wenig Freude daran haben, da oben und unten immer noch Bildinformationen zu sehen sind (siehe Bild). Bei den meisten wird dies aber im Overscanbereich des Fernsehers verschwinden. Das Bild kann durchweg zu überzeugen wissen und weist eine gute Farbgebung sowie einen ordentlichen Kontrast auf. Lediglich das stets anhaltende Bildrauschen trübt den Sehgenuss etwas und raubt dem im Grunde recht scharfen Transfer etwas an Detailschärfe. Die Kompressionen arbeiten recht unauffällig und offenbaren nur minimale Blockbildung im Hintergrund und Defekte und Verschmutzungen fallen ebenfalls nicht auf. Lediglich in Bewegungen wirkt das Bild etwas schwammig.

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Ton
FormateDolby Digital 5.1 - Upmix (dt.), Dolby Digital 2.0 (engl.)
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Der deutsche 5.1-Upmix kann als gelungen betitelt werden und bietet eine saubere Dialogwiedergabe und eine angenehme Abmischung der Umgebungsgeräusche und der Musik. Überwiegend gelungen in der Kanaltrennung verirren sich die Dialoge aber hin und wieder auf die Effektkanäle, was wir bei Upmixen aber schon gewohnt sind. Insgesamt zwar kein umwerfender Mix, aber recht solide und im Vergleich zu englischen Stereospur, wesentlich weiträumiger und weniger drückend und dumpf. Deutsche Untertitel gibt es leider nicht.
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Extras
Extras
  • Trailer - deutsch (2:16 Min.)
  • Trailer - englisch (2:12 Min.)
  • Slideshow (35 Bilder)
  • Filmografie:
    • Ashley Laurence
    • Bruce Payne
    • Paul Francis
    • Eric Freiser
  • Trailershow:
    • Warlock 2 (1:51 Min.)
    • Dead Heat (1:35 Min.)
    • Genetic Code (1:31 Min.)
    • Hemoglobin (2:11 Min.)
    • Bug Buster (2:06 Min.)
    • Point Blank (1:56 Min.)
 Bis auf eine Bildergalerie, dem Original-Trailer, vier Filmografien und weiteren Trailer aus dem Hause Atlantis Film finden wir nichts, was nach ordentlichem Bonusmaterial ausschaut.
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Fazit
Ein neues Jahr - ein neuer Warlock! Nun soll es Bruce Payne richten, der uns schon "Passagier 57" mit seiner Fieslingsvisage veredelte. Die Haare sind nicht ganz so lang wie die von Julian Sands, dafür hat der einen Bart wie Methusalem.
Verlieren wir also mal schnell einen Satz über dreisten Etikettenschwindel: "Das Geisterschloss" heißt dieser dritte Teil in Deutschland und es soll bitte niemanden irritieren, dass hier weit und breit kein Schloss in Sicht ist, allerhöchstens ein verfallenes Gemäuer namens Miller-Haus, was dann wohl das Produkt umreißt, was beim Drehbuchschreiben am meisten geflossen sein dürfte. Warlock - der Titel kommt im fertigen Film gar nicht vor - ist hier wieder der hexenjagende Butzemann, der es auf eine Schwarzblütige abgesehen hat, bzw. auf deren Kind. Selbiges schickt die Gute jedoch in die Zukunft und damit sich niemand dieses fade Etwas anschauen muss, nehme ich diesen Clou mal vorweg. Töchterlein geht’s bärig gut in der Zukunft und alle ihre Studienfreunde haben Mietzimmer auf demselben Flur. Während sie ihren Freund poppt, klampft ein Verklemmter nebenan einen tristen Darm; ein Zimmer weiter praktizieren zwei fröhliche Nihilisten SM-Sex oder das, was Teenhorrorfilmer sich darunter vorstellen und eine Wikka-Jüngerin sitzt auch noch auf dem Flur.
Allein diese Auswahl lässt Böses erhoffen und das Schlimmste passiert: ein schnarchiger Teenieslasher beginnt. Der fiese Warlock ist natürlich mit von der Partie und obwohl unsere Heldin Visionen hat, bleibt sie mit ihren Freunden vor Ort. Eigentlich sollte man ja nur Verwertbares aus der Bruchbude bergen (nur gibt es da nichts, nicht mal Putz an den Wänden), aber man bleibt dann aus unerfindlichen Gründen doch noch länger und länger, bis endlich alle anderen tot sind. Wer auf derbe Effekte und schwarzhumorige Ideen (siehe die ersten zwei Warlock-Teile) steht, wird hier enttäuscht: es geht effekttechnisch zwar ein wenig zur Sache, aber die Ideen sind alle aus den anderen Filmen geklaut. Gore gibt’s auch nur rudimentär und Payne steht so beherrscht teilnahmslos in der Gegend rum, als hinge er am Tranquilizer-Tropf. Die Jungmimen sind wie üblich scheiße gesichtslos und das Ende ist ein Ärgernis der besonderen Art, wenn die Heldin (?) nicht einmal mehr einen Gedanken an die toten Freunde verschwendet. Aber die haben sie ja auch alle verleugnet, aufgegeben oder wollten eh nur an ihr rummachen. Leider ist die bevorzugte Reaktion auf diesen Film Langeweile, nicht mal mysteriös oder actionreich kommt er rüber, Atmo fällt auch flach, wenn man mal einen anderen Geisterfilm gesehen hat. Dass Geister hier übrigens auch keine Rolle spielen (höchstens Visionen), brauche ich wohl kaum erwähnen. Nach den mehr als passablen ersten zwei Teilen, mache ich jetzt hier den Sargdeckel zu. Affe tot? Gut!
Die DVD bietet eine solide Bild- und Tonqualität und nur wenig Extras. Wer einer kompletten Interner Link"Warlock"-Sammlung näher kommen will, kann hier getrost zuschlagen, zumal die DVD der ungekürzten FSK-18-Version entspricht. Doch glücklich wird man mit dem Film nicht.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Warlock: The Armageddon
IMDb.com OFDb.de



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