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USA 1989
Originaltitel:Dark Heritage
Alternativtitel:Dark Heritage: The Final Descendant
Länge:83:03 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:David McCormick
Buch:H.P. Lovecraft
Musik:David McCormick, Jesse Carnes
SFX:Susann Lofton, Richard Johnstone
Darsteller:Mark LaCour, Tim Verkaik, Eddie Moore, David Hatcher, Joan Parmelee, Todd Leger, Joe Jennings, Bonnie Darensbourg, Jay Reed, Jesse Carnes, Robert Carnes
Vertrieb:Cineastic Nightmares
Norm:PAL
Regionalcode:0



Inhalt
Irgendwo im Süden von Louisiana: Auf einem friedlichen Campingplatz verschwinden einige Camper spurlos. Nach einem schweren Gewitter ist der Platz übersät von Leichenteilen. Das bleibt vorerst die einzige Spur der Vermissten. Der Boulevardreporter Clint Harrison (Marc Lacour) stößt bei seinen Ermittlungen auf verschiedene Vermisstenmeldungen in den letzten Jahren ... und auf die verlassene Danson-Villa, aus der seit Jahren niemand mehr lebend zurückgekehrt ist. Um die Wahrheit ans Licht zu bringen, übernachtet Clint mit zwei Freunden an diesem gruseligen Ort ...
Aber sie wissen nicht, was sie erwartet. Diese Nacht zieht ein schweres Gewitter auf ...

Bild
Format1.33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Wie erwartet liegt das Bild irgendwo zwischen befriedigend und ausreichend. Die Schärfe ist schon mal keine Stärke dieser DVD, dafür ist alles zu weich. Leichte Nachschärfungen sind hier und da erkennbar, aber nicht sonderlich störend, da fallen schon eher die weißen Kratzer auf, die sich in unterschiedlicher Intensität ins Vollbild beißen. Schon allein deswegen und auf Grund des mal mehr oder weniger starken Rauschens, welches auch etwas von der Kompression beeinflusst wird, ist das hier alles nix für die Projektionswand. Die Farben sind generell etwas dunkel - ein Makel, der beim ohnehin geringen Kontrastwert nicht grad eine gute Ersichtlichkeit dunkler Bereiche garantiert. Sie sind auf dem Niveau eines Videotitels, also nicht zu schwach, aber irgendwie unnatürlich. Und zu alledem findet man noch Ghosting vor, das vor allem in Bewegungen Doppelkonturen hinterlässt. Fazit: Guckbar, aber nicht grad mit großer Freude. Für den Trashfan sollte das aber kein Problem darstellen.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheEnglisch
UntertitelDeutsch, Englisch
 Es gibt auch hier nur englischen Ton, da eine Eindeutschung sicherlich nicht lohnenswert gewesen wäre. Immerhin besser als eine verhunzte Soap-Opera-Synchro, die sonst von einigen Studios in diesem Bereich produziert wird, wenn es darum geht, neu zu vertonen. Ob hier Stereo vorliegt, ist eigentlich völlig egal, da man nur schwerlich Effekte vorfinden wird. Ich tippe deswegen mal auf einen Monoton, der zu großen Teilen direkt am Set entstand. Daher kann man nicht davon ausgehen, dass die Dialogverständlichkeit auch immer eine solche ist, schon allein wegen dem muffigen Klang. Neben einem tief tönenden Hintergrundgeräusch sind Alter und Produktionsumgebung dem Ton deutlich anzuhören. Dynamik oder klares Auflösungsvermögen sind hier Fremdworte, auf der anderen Seite sucht man wirkliche Aussetzer und starke Verzerrungen aber vergeblich.
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Extras
Extras-
VerpackungKeepCase
 Die DVD besitzt nur ein sehr schlichtes Standbildmenu, auf welchem man die Untertitel auswählen kann und dann den Film startet.
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Fazit
Wahrlich ein "cineastischer Alptraum". In meinen Augen aber eher im schlechten Sinne, denn wo Trash drauf steht, sollte auch ein wenig Mut zur unüberlegten Selbstparodie drin sein. Das kommt bei "Dark Heritage" nur selten rüber, ich glaube mal eher, das Budget verhinderte einfach den Sprung von "Amateur/Independent" zum ernst zu nehmenden B-Movie. Sicher kann man sich auf die unfreiwillige Komik der lausigen Darsteller einschießen, die ihre Qualitäten zuvor in "Tele Shop-Aufbaukursen" erlangt haben müssen oder sich an einigen richtig derben Ausfällen im Produktionsdesign erlaben, beispielsweise der kriechenden Socke im unterirdischen Tunnelsystem, welches aus von außen angestrahlte, aufgespannte Laken besteht, insgesamt ist die Verfilmung aber zu herkömmlich, zu wenig ausgefallen. So bleibt's schade, dass man nicht ein bisschen mehr abfeierwürdige Action einbringt, auch wenn grad die schaurigste Szene derart unrumpftig aneinandergeschnitten ist, dass man den Cutter dafür die Finger unters Fallbeil legen müsste. Ein, zwei krude Effekte, eine vergleichsweise richtig gut gelungene Traumsequenz und unzählige schlaflose, verlustreiche Campingversuche im verfluchten Gebiet müssen unterhaltungstechnisch ausreichen. Die Geschichte selbst hat einige Längen vorzuweisen und ist inhaltlich an Interner Link"Lurking Fear" angelehnt, selbst die Bewegung und Masken der Monster haben starke Ähnlichkeit. Wenn euch also der schon nicht sonderlich interessiert hat, dann lasst lieber die Finger von "Dark Heritage", besser wird's hiermit nicht.



Bilder der DVD




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