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USA 1994
Originaltitel:Puppet Masters, The
Alternativtitel:Puppet Masters - Bedrohung aus dem All
aka. Robert A. Heinlein's The Puppet Masters
Länge:104:28 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Stuart Orme
Buch:Robert A.Heinlein (Novel), Ted Elliott, Terry Rossio, David S.Goyer
Kamera:Clive Tickner
Musik:Colin Towns
SFX:Roy Arbogast
Darsteller:Donald Sutherland, Eric Thal, Julie Warner, Keith David, Will Patton, Richard Belzer, Tom Mason, Yaphet Kotto, Gerry Bamman, Sam Anderson, J. Patrick McCormack, Marshall Bell, Nicholas Cascone, Bruce Jarchow, Benjamin Mouton
Vertrieb:Buena Vista
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
Für Spezialagent Andrew Nivens und sein Team ist es eigentlich Routine - schon wieder eine Meldung, dass irgendwo in einer Kleinstadt ein UFO gelandet ist. Doch die Besatzung ist alles andere als gewöhnlich: Außerirdische Parasiten haben es auf die Hirnmassen ihrer irdischen Opfer abgesehen - wie eine Epidemie vermehren und verbreiten sie sich in den Körpern der Menschen. Niemand ist mehr sicher, denn diese fremde Intelligenz will nur eines: die Weltmacht. Nivens muss schnell einen Weg finden, das Wesen zu vernichten, bevor es zu spät ist ...

Bild
Format2.35:1 (anamorph)
NormPAL
 Trotz einer überwiegend natürlichen Farbgebung und einer zumindest in Nahaufnahmen noch angenehmen Detailschärfe, kann das anamorphe Widescreen-Bild nicht vollends überzeugen. Der Kontrast wirkt etwas zu unausgewogen und offenbart nicht immer die nötige Detailtreue in dunklen Szenen. Zudem wirkt das Bild recht milchig und lässt einen ordentlichen Schwarzwert vermissen. In den Totalen und Halbtotalen wirkt es zudem sehr weich, was auf den Einsatz eines Rauschfilters schließen lässt. Letzteres ist dann auch gänzlich eliminiert worden und das Bild ist nahezu frei von Rauschen und jeglicher Art von Verschmutzungen. Auch die Kompressionen arbeiten sehr unauffällig und Blockrauschen oder Kompressionsartefakte lassen sich nur im geringen Maßen ausmachen. Dafür ist aber die Bewegungsschärfe nicht immer optimal und lässt einige Szenen etwas nachziehen. Insgesamt ein noch guter Transfer, der ein wenig mehr Schärfe hätte vertragen können.
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Ton
FormateDolby Surround
SpracheDeutsch, Englisch, Italienisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Italienisch
 Zwar liegt uns die deutsche und englische Tonspur lediglich im Surroundformat vor, jedoch erwartet uns hier eine durchweg saubere und recht räumliche Abmischung. Neben einer guten Sprachwiedergabe, werden die Effektlautsprecher gut für den Score von Colin Towns eingesetzt, sowie für einige Umgebungsgeräusche. Zwar fehlt es hier etwas an Druck und der nötigen Dynamik, aber dank der sauberen Musikabmischung kann der ansonsten überwiegend im Frontbereich abspielende deutsche Track punkten. Die englische Spur erweist sich als etwas dumpfer und zurückhaltender als die deutsche Spur, was der Synchronfassung nochmal Extrapunkte einbringt und die erste Wahl sein sollte. Optional gibt es noch eine italienische Tonspur, sowie passend deutsche und englische Untertitel.
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Extras
Extras-
 Anstelle einer italienischen Tonspur wäre Bonusmaterial nicht schlecht gewesen.
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Fazit
Robert A. Heinleins 1951 entstandener Roman "The Puppet Masters" (1957 unter dem Titel "Weltraummollusken erobern die Erde" im Verlag der Gebr. Weiß, Berlin erschienen) gilt als der Vorbote der allseits beliebten und oft plagatierten Invasionsfilme. Erlebten wir ähnliches schon in den "Body Snatchers"-Verfilmungen nach dem gleichnamigen Roman von Jack Finney, versucht sich nun Stuart Orme an der Geschichte Heinleins und liefert uns eine solide, mit guten Effekten gespickte Science-Fiction-Geschichte ab, welche im Zeitalter von Interner Link"Akte X" und "Outer Limits" zwar kaum Neues zu bieten hat, für das Alter der Geschichte aber ein utopisches Gruselmärchen war und auch noch Jahrzehnte nach Heinleins Bestseller in Romanen und auf der Leinwand kopiert wurde. Dabei erschien "The Puppet Masters" etwas zu spät und ging im Fahrwasser anderer Invasionsfilme gnadenlos unter, obgleich Ormes Verfilmung im Gegensatz zu den anderen kein einfaches Plagiat war und sogar auf unnötige Effekthaschereien und Gewaltszenarien verzichtet. Vielmehr servierte man uns hier wohlkalkulierte Schockmomente ohne große Überraschungen und versuchte sich lieber an den guten alten Science-Fiction-Filmen zu orientieren, was leider vor 30 Jahren besser funktioniert hätte, als bei der heute überstimulierten MTV-Generation. Was also übrig bleibt, ist eine solide Literaturverfilmung, der es ein wenig an Nervenkitzel und Weltuntergangsstimmung fehlt. Ansonsten nett anzusehen, mit einem gut spielenden Donald Sutherland und zwei etwas ausdrucklosen Hauptdarstellern (Eric Thal und Julie Warner).

Die DVD bietet keinerlei Extras, eine gute Surround-Spur und ein gutes, jedoch zu unscharfes Bild. Im "Nice Price"-Segment, wo die DVD gut aufgehoben ist, mit Sicherheit keine schlechte Anschaffung.



Bilder der DVD




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