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USA 1971
Originaltitel:Below the Belt
Alternativtitel:Nackten und Perversen, Die
aka. Boys and Sex - Die Nackten und die Perversen
Länge:86:10 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ungeprüft
Regie:Bethel Buckalew
Buch:Bethel Buckalew
Kamera:Roger Dobek
Musik:Southern & Hensley
Darsteller:John Tull, George 'Buck' Flower, Steven Hodge, Fred Finkleloffe, Mirka Madnadraszky, Rene Bond, Uschi Digard, Terri Johnson, Bruce Kimball, Jane Louise
Vertrieb:Media Target / Candybox
Norm:PAL
Regionalcode:2
DVD-Start:18.05.2012 (Kauf)



Inhalt
Johnny ist der neue Stern am Boxhimmel. Das weiß auch sein egomanischer Manager Sammy, der ihn penibel auf den bevorstehenden Titelkampf vorbereitet und harte Trainingsregeln aufstellt. Eine davon lautet: Kein Sex! Doch was er Johnny abverlangt, kümmert ihn selbst kein Stück und er zerrt jede Frau ins Bett, die ihm über den Weg läuft. Er betrachtet die Frauen als Fleisch und lebt seine Gewaltphantasien an ihnen aus. Doch als er sich an Johnnys große Liebe ranwagt, sieht dieser rot und aus Freunden werden Feinde!

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Das für diese Veröffentlichung genutzte Vollbild-Master fällt überraschend gut aus. Zwar ist das Bild voll mit Schmutzpartikeln, Kratzern und Drop-Outs, die sich über die gesamte Laufzeit des Films erstrecken, aber niemals wirklich störende Auswirkung haben. Genauso verhält es sich mit dem etwas unruhigen Bildstand. Die Farbgebung erweist sich als angenehm natürlich und überzeugt meist mit eine satten und kräftigen Farbpalette, wobei das Alters des Materials nicht verborgen werden kann. Die Schärfe fällt in hellen Szenen überraschend gut aus und überzeugt mit einer soliden Detaildarstellung. Leichte Unschärfe bzw. weichere Einstellungen sind bei der Produktion ganz normal und in dunkleren Bildbereichen fallen die Werte etwas ab. Hinzu kommt ein permanentes Bildrauschen in unterschiedlicher Intensität, welche zu Lasten der Detaildarstellung geht. Für eineb Erotikfilm aus den 1970er Jahren eine sehenswerte Bildpräsentation, bei der selbst die Kompression sauber im Hintergrund arbeitet.
 ++/---

Ton
FormateDolby Digital 1.0 Mono
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch
 Der deutsche Monoton klingt etwas dumpf im Hochtonbereich und lässt die gut verständlichen Dialoge etwas kratzig wirken. Meist klingt die Stimmen wie aus einer Blechbox, obwohl Nebengeräusche und Musik kräftig und ordentlich wiedergegeben wird. Im Hintergrund ist etwas Rauschen wahrzunehmen, größere Defekte sind aber nicht rauszuhören. Der englische Ton klingt um einiges schlimmer: Dialoge sind extrem dumpf und blechern. Die gesamte Abmischung klingt absolut unnatürlich, kratzig und verzerrt immer wieder im Dialogbereich. Da wird einem die alte deutsche Kinosynchronisation von 1972 freuen. Deutsche Untertitel sind optional.
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Extras
Extras
  • Bildergalerie (14 Bilder)
  • US-Trailer (3:53 Min.)
  • Weitere Candybox-Filme:
    • Das Schwedenmädchen Anita (2:33 Min.)
    • Verbotene Früchte der Erotik (3:38 Min.)
VerpackungKleine Hartbox
 Neben einer Bildergalerie und dem US-Trailer gibt es zwei weitere Trailer aus der Candybox-Edition.
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Fazit
"Hier boxt der Bär ..."

Ganz klar: Würde Uschi Digard nicht ihre mächtigen Melonen zeigen, würde "Die Nackten und Perversen" heute wahrscheinlich gänzlich in der Versenkung verschwunden sein. Dieser kleine sleazige Sexploiter bietet reichhaltige Sexszenen, die hart an die Grenze zum Hardcore gehen, wobei hier nicht nur die Hupen hüpfen, sondern durchaus der haarige Bär boxt - typisch 70er Jahre halt.
Inhaltlicht wird dem Zuschauer nicht viel geboten. Es geht um Sammy, der sich durch den Film vögelt und sich auf einen Boxkampf vorbereitet, der niemals gezeigt wird. Zudem hat Sammy ein etwas beschränktes Weltbild und benutzt Frauen ausschließlich für seine Gewaltphantasien, was aus heutiger Sicht alles ein wenig unfreiwillig komisch wirkt.
Im Grunde ist "Die Nackten und Perversen" langweilig, bietet aber einige extrem skurrile Szenen wie z.B. die Sexszene am Pool mit Uschi Digard zu Beginn des Films. Im übrigen ist die hübsche Frau nach knapp 12 Minuten nicht mehr im Film zu sehen. Beim Fummeln und Vögeln am Pool huscht kurz ein Hund ins Bild, welcher wahrscheinlich zum Produktionsteam gehörte, aber auf jedenfall nicht zum Drehbuch. Auch die Mädchenhandel ist eher lächerlich aufgezogen und die sämtliche Filmkulissen sind sehr spärlich und haben Wohnzimmer- bzw. Lagerhallenoptik. Sammy ersteigert sich zudem eine Frau inkl. Keuschheitsgürtel und will diese erstmal ordentlich durchnehmen, als er plötzlich wie ein Kleinkind auf dem Bett liegt und anfängt zu wimmern. Das fand das Mädel wohl so süß, dass er sie gar nicht mehr vergewaltigen muss ...

"Die Nackten und Perversen" ist schlecht, unfreiwillig komisch und nicht einmal spannend. Es gibt eine handvoll Sexszenen inkl. Lesbenszene, man sieht hin und wieder den kleinen Boxsack von John Tull, sowie seinen kleinen Boxer und viele haarige Muschis. Interessant ist was anderes und man neigt sehr schnell dazu, sich durch den Film zu spulen. Für Fans von Sleaze-König Harry Novak aber durchaus einen Blick wert. "Die Nackten und Perversen" erscheint als limitierte Edition in der Candybox Edition und wird in einer kleinen, pinken Hartbox in Lederoptik ausgeliefert.



Bilder der DVD




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