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IT 1973
Originaltitel:Castello della paura, Il
Alternativtitel:Castello delle donne maledette, Il
aka. Dr. Frankenstein's Castle of Freaks
aka. Frankenstein's Castle
aka. Frankenstein's Castle of Freaks
aka. House of Freaks, The
aka. Leichen Factory
aka. Leichen Factory - Die unheimlichen Killer
aka. Monsters of Dr. Frankenstein, The
aka. Monsters of Frankenstein
aka. Terror
aka. Terror Castle
Länge:86:20 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 16 Jahre
Regie:Ramiro Oliveros
Buch:Mario Francini, William Rose, Mark Smith, Roberto Spano
Kamera:Mario Mancini
Musik:Marcello Gigante
Darsteller:Rossano Brazzi, Michael Dunn, Christiane Rücker, Edmund Purdom, Gordon Mitchell, Loren Ewing, Luciano Pigozzi, Xiro Papas, Salvatore Baccaro, Simonetta Vitelli, Eric Mann, Laura De Benedittis, Ozzie Raghet, Walter Saxer, Robert Marx
Vertrieb:CMV-Laservision
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:23.03.2012 (Kauf)



Inhalt
Geheimnisvolles Unheil liegt über dem Dorf um Schloss Frankenstein. Noch scheint die Sonne, als Dr. Frankensteins Tochter Maria mit ihrem Verlobten und ihrer Freundin, der hübschen Wissenschaftlerin Christa, den Grafen auf dem Schloss besuchen. Doch hinter den Mauern lauert eine unheimliche Gefahr. Verunstaltete Kreaturen dienen dem Grafen. Gräber werden geplündert in finsterer Nacht, geraubte Frauen erleiden ein grässliches Schicksal. Im Dorf herrscht Schrecken und Panik. Langsam erkennt Christa Frankensteins Geheimnis: Goliath, ein aus Toten geborener Riese. Doch der Wahn des Bösen trägt seine Früchte. Durch den Zwerg Gens wird Goliath befreit. Wie ein Berserker tötet er jeden, der sich ihm in den Weg stellt. Im Dorf herrscht Aufruhr. Das Volk versammelt sich. Das Monster soll brennen ...

Bild
Format1,78:1 (anamorph)
NormPAL
 Dieser italienische Nischenfilm besitzt zwar einige gute Eigenschaften, die manchem Fan nostalgischer Genrekost schon überzeugen mögen, aber richtig viel Arbeit scheint nicht in die DVD dieses Titels geflossen zu sein. Auf dem ersten Blick sieht alles noch sehr gut aus: leuchtende Farben, ein vergleichsweise sattes Schwarz, saubere Kontrastdarstellung auch in dunklen Szenen und eine dem Alter entsprechend saubere Bildgestaltung. Allerdings ist der Detailbereich etwas unterentwickelt und die Konturenschärfe Resultat einer Nachbearbeitung. Wirkliche Aussetzer bekommt man bis auf wenige Innenaufnahmen (Höhlenszene) nicht zu Gesicht, bei denen Kontrast, Schärfe und Farben gleichermaßen etwas breiig werden. Die Vorlage zeigt z.B. beim Schwenk durch Baumkronen oder in von Blitzen hell beleuchteten Momenten digitale Artefakte einer Vorlage.
 +++/--

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Abgesehen von einem mehrsekündigen Tonaussetzer zu Beginn, welcher einen etwas abrupten Szenenwechsel nach sich zieht und vermutlich auf schlechtem Ausgangsmaterial beruht, ist der deutsche Ton annehmlich. Zwar tendiert er zu einem brummigen Unterton, aus dem sich manchmal Rauschen und Knacksen heraushören lässt, die Verständlichkeit bleibt aber in Ordnung. Die Dialoge sind etwas kernig, längst aber nicht so sehr wie beim etwas flachen, englischen Ton, der auch ein wenig mehr zischelt. Allerdings sind Hintergrundgeräusche und Musikeinsätze bei diesem wegen des insgesamt helleren Klangs besser ausgeprägt. Untertitel fehlen leider.
 ++/---

Extras
Extras
  • Vollbildfassung (85:56 Min.)
  • Bildergalerie (3:41 Min.)
  • Trailer:
    • Hell Night (2:48 Min.)
    • Rawhead Rex (1:09 Min.)
Verpackungkleine Buchbox
 Neben der eigentlichen Fassung enthält die DVD den Hauptfilm im Vollbildformat, also der offeneren Open-Matte-Version. Das Material sieht ein wenig anders aus, besitzt aber eine gute Qualität und kann in Englisch oder Deutsch angeschaut werden. Danach folgt eine Bildergalerie, die mit Plakaten und Aushangmaterial beginnt, aber schnell zu Bildmaterial wechselt, welches wie einfache Screenshots aus dem Film aussieht. Braucht man demnach nicht zu Ende schauen!
 +/----

Fazit
Ein verheißungsvoller Titel wie "Die Leichenfabrik des Dr. Frankenstein" wird keiner aufwendigen, Alternativ-Coverinhaltlich interessanten Produktion teil, sondern mal wieder einem trashigen Italo-Horror der 1970er Jahre. Der weckt das Interesse des Zuschauers vor allem durch seine billige Machart, dann auch durch das eine oder andere bekannte Gesicht. Allerdings ist die mit klassischem Gothic-Horror anbandelnde Verfilmung an vielen Stellen so zäh, dass sie nur Trash, nicht aber unterhaltsamer Trash ist. Klaro, ein aufmüpfiger Zwerg, eine Bande von Grabräubern, nackedeiende Blondinen und brünftende Höhlenmenschen klingt nach einer zielsicheren Mixtur für Freunde leichter Unterhaltung, verfilmt wurde es aber mit kein bisschem Augenzwinkern, geschweige denn komödiantisch. Amüsante Stellen gibt es ein paar, insbesonders was die schrullige Belegschaft des Grafen Frankenstein angeht, der große Brüller ist es aber nicht geworden. Spaß machen, falls man ein Auge dafür hat, die hundsmiserablen Darsteller, und dass es am Ende dann noch mal mit ein wenig Kunstblut zur Sache geht - fast als wollte der in C-Produktionen engagierte Regisseur Ramiro Oliveros (Interner Link"Asphalt-Kannibalen") doch noch unterstreichen, wem er hiermit bemüht, aber nicht sonderlich überzeugend nacheifert: den damals beträchtlich erfolgreichen Hammer Studios.
Mit anderen Worten: Meine Erwartungen waren allein der wilden Titelcollage wegen höher gesteckt, über vertane Zeit muss man sich allerdings nicht ärgern, denn für Genießer des im positiven Sinne "europäischen Schundfilms" werden einige Schauwerte geboten.



Bilder der DVD




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