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USA 1997
Originaltitel:Hideous!
Länge:79:32 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:juristisch geprüft, strafrechtlich unbedenklich
Regie:Charles Band
Buch:Benjamin Carr
Kamera:Vlad Paunescu
Musik:Richard Band
SFX:Russ Herpich, Mark Rappaport
Darsteller:Michael Citriniti, Rhonda Griffin, Mel Johnson Jr., Jacqueline Lovell, Tracie May, Jerry O'Donnell, Andrew Johnston, Mircea Constantinescu, Alexandru Agarici
Vertrieb:CMV-Laservision
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:25.05.2012 (Kauf)



Inhalt
Dr. Lorca pflegt ein exzentrisches Hobby: Mit Vorliebe sammelt er Abartigkeiten und menschliche Freaks. Diese bekommt er in der Regel von Belinda Yosts kleiner Firma "Gesellschaft für anatomische Spezialexemplare". Doch als ein besonders widerliches Einzelstück aus einer Kläranlage auftaucht, verhökert sie diesen Kadaver an Dr. Lorcas Konkurrenten Napoleon Lazar, um einen besseren Schnitt zu machen. Als Dr. Lorca davon erfährt, hetzt er kurzerhand seine Assistentin auf Lazar, die ihm das außergewöhnliche Exemplar gewaltsam entwendet. Doch der rechtmäßige Besitzer will die Kreatur zurück. Der Zusammenprall der beiden Sammler nimmt eine überraschende Wendung, als das Monster plötzlich zum Leben erwacht und eine blutrünstige Armee widerlicher Freaks reanimiert, die alle nur eines wollen - Rache!

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Die Filme der Full Moon-Schmiede scheinen ein konstant mittelmäßiges Bild zu bieten, das sich kaum von einer Videokassette unterscheidet. Es ist insgesamt sauber gezeichnet, bietet allerdings nur wenige Szenen mit sichtbarem Detailgrad. Das sehr seichte Hintergrundrauschen fällt ebenso wenig auf. Die Farben sind zwar stellenweise satt ausgeprägt, tragen allerdings immer einen leichten Braunschimmer mit sich, der durch die zu sehr deckenden Schatten verstärkt wird. Der Kontrast ist trotz der guten Ausleuchtung der Sets ein Makel der DVD, denn das Bild ist ganzheitlich etwas zu dunkel geraten. Die Kompression ist ruhig, einige Bewegungen sehen aber nicht ganz geschmeidig aus.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die Filme der Full Moon-Schmiede scheinen ein konstant mittelmäßiges Bild zu bieten, das sich kaum von einer Videokassette unterscheidet. Es ist insgesamt sauber gezeichnet, bietet allerdings nur wenige Szenen mit sichtbarem Detailgrad. Das sehr seichte Hintergrundrauschen fällt ebenso wenig auf. Die Farben sind zwar stellenweise satt ausgeprägt, tragen allerdings immer einen leichten Braunschimmer mit sich, der durch die zu sehr deckenden Schatten verstärkt wird. Der Kontrast ist trotz der guten Ausleuchtung der Sets ein Makel der DVD, denn das Bild ist ganzheitlich etwas zu dunkel geraten. Die Kompression ist ruhig, einige Bewegungen sehen aber nicht ganz geschmeidig aus.
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Extras
Extras
  • Audiokommentar
  • Videozone (15:07 Min.)
  • Originaltrailer (1:59 Min.)
  • Dt. Trailer (1:52 Min.)
  • Trailer:
    • Time Of Death (1:26 Min.)
    • Shocking Heavy Metal (1:57 Min.)
    • Puppet Master II (2:13 Min.)
    • Cameron (3:16 Min.)
    • Blutgericht am Amazonas (2:42 Min.)
Verpackungkleine Buchbox
 Der auf der DVD enthaltene Audiokommentar wurde leider nicht von Charles Band eingesprochen, sondern von den beiden Darsteller Michael Citrini und Mel Johnson Jr., die im Film die beiden verfeindeten Kuriositätensammler spielen. Sie machen den Kommentar zu einer Juxparade und feiern nahezu jede Szene ab, vergessen allerdings ein wenig, wofür eine Audiokommentar gut ist. Zumindest ein interessanter Fakt wird ans Tageslicht gefördert: Der Trick, der Jacqueline Lovells Lederweste so passend über ihrer nackten Brust sitzen lässt, hat wohl mit doppelseitigem Klebeband zu tun. Zusätzlich gibt es einen Teil aus der Full Moon-eigenen "Videozone"-Reihe zu sehen, der sich mit dem Film beschäftigt. Neben einer kurzen Einleitung mit Vorschau auf weitere Projekte (zur damaligen Zeit) enthält es Szenen vom Set, einige Erläuterungen zu den Effekten bzw. Puppen und natürlich Interviews mit Regisseur und Darstellern. Leider ist es wie auch der Audiokommentar nicht deutsch untertitelt. Als weitere Beigaben darf man sich Trailer zu diesem Film und weiteren aus dem CMV-Programm anschauen.
 ++/---

Fazit
Kleine, stumme Monster, die sich gleichfalls tapfer und unerschrocken gegen ein paar Menschen zur Wehr setzen - das klingt nicht nur nach Interner Link"Puppet Master", sondern ist auch von dessen kreativen Kopf Charles Band in Szene gesetzt worden. Statt detailverliebter Holzpuppen sind es hier schleimige Missgeburten, die aus der Kanalisation gefischt werden und an wohlhabende Sammler von Missbildungen verkauft werden. Im Streit um ein besonderes Exemplar geraten die beiden Konkurrenten, die vorab von einer gierigen Verkäuferin gegeneinander ausgespielt werden, auf einer Burg aneinander und übersehen in ihrer Rage glatt, dass die totgeglaubten Kreaturen plötzlich in ihren Schaugläsern zum Leben erwachen. Wie in diesem Genre üblich, versteht es keiner der beiden Sammler, die Geschöpfe ordentlich zu behandeln, weswegen die Herrschaften, ein Privatdetektiv, eine hübsche Gehilfin und ein Blondchen plötzlich in dem hermetisch abgeriegelten Gemäuer in der Falle sitzen.
Ähnlich Interner Link"The Brain" ist "In Vitro" eine dialoglastige Angelegenheit mit interessanten, wenn auch wenig ausgebauten Figuren, die sich auf begrenzten Raum bewegen. Die überdrehten Charaktere sind für einen B-Film völlig in Ordnung, vor allem da die bezaubernde Jacqueline Lovell für den Film gewonnen werden konnte, die nicht nur routiniert ihre Rolle spielt, sondern den gesamten Film über in sexy Weste und Hotpants umherstiefelt. Die Kleinkinder aus dem Reagenzglas können allerdings kaum die Gunst der Zuschauer gewinnen, denn weder ihre kantigen Bewegungsabläufe, noch die ihnen zugeschriebene Menschlichkeit funktionieren, so dass sie selten in den Vordergrund des Geschehens rücken. Außerdem fehlen ihnen Hintergrundgeschichten und Charakterisierungen, die sie zu etwas Besonderem machen - genau das, was Interner Link"Puppet Master" zum Erfolg geführt hat. Da sind kleine Spektakel wie die Säuregrube und der Schwertkampf zwischen den beiden Erzrivalen amüsanter. Die Fantasy-Musik wird zwar nicht sonderlich hervorgehoben, aber sie unterstreicht die vergleichsweise gewaltarme Handlung, die lediglich zum Schluss ein bis zwei schroffere Szenen bietet, welche allerdings für Zuschauer ab 16 Jahren goutierbar sind.

Eine weitere Sequelmaschinerie ist "In Vitro" für Full Moon nicht geworden, dazu kann er seine wenigen Ideen nicht konsequent und aufregend genug umsetzen. Vielleicht waren die Missbildungen zu schleimig und eklig, insgesamt also zu unsympathisch. Wer allerdings generell die Interner Link"Puppet Master"-Reihe verfolgt, kann hier einen Blick riskieren. In jener gab es auch einige Rohrkrepierer - und besser als die ist "In Vitro" definitiv.



Bilder der DVD




Druckbare Version
NewsDreimal Full Moon Pictures im Mai von CMV
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