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USA 1995
Originaltitel:Enter the Blood Ring
Länge:94:50 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Tom Oliver
Buch:Matt Diagostine, Bob Kronovet, Ben Maccabee
Kamera:Doug Froebe
Musik:Tim Malone, Kaikoo Zartoshty
SFX:Bracha Haella
Darsteller:John Gumboc, Ben Maccabee, Rigan Machado, Deron McBee, T.J. Storm, Robert Z'Dar, Sheila Meldoy, Wendy Pitts, Malibu
Vertrieb:Imperial Pictures
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:15.05.2012 (Kauf)



Inhalt
Dies soll der letzte große Kampf sein ...
Zwei Boxmanager organisieren einen Jahrhundertkampf. Teilnehmen daran soll auch Luke Genera, ein ausgebrannter ehemaliger Kickboxer, der eigentlich nie wieder kämpfen wollte. Doch sein kleiner Sohn ist schwerkrank und leidet an einem gefährlichen Tumor. Nur eine teure Operation verspricht Heilung. Also steigt Luke wieder in den Ring, nicht ahnend, dass ein skrupelloser Manager nur seine Notlage ausnutzen will ...

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Dass "Ring of Blood" Mitte der 1990er entstand, mag man bei der Bildqualität der DVD gar nicht glauben. Vielmehr sieht es nach einer billigen 1980er Jahre-Produktion aus, die Probleme mit dem ColorTiming hat, wie es besonders bei Hauttönen zu erkennen ist. Abgesehen von diesen Problemen fällt die Farbgebung etwas zu kräftig aus. Oftmals sorgen warme Farben für dezente Überstrahlungen. Davon abgesehen ist der Schärfebereich, wenn man ihn so nennen kann, ein Ärgernis. Eine ordentliche Durchzeichnung ist zu keinem Zeitpunkt auszumachen und lässt das Bild durchweg sehr weich erscheinen. Der Kontrast fällt ebenfalls eher schlecht aus, was unter anderem am nicht vorhandenen, da ins Gräuliche tendierenden Schwarzwert liegt. Leichtes Bildrauschen ist bemerkbar, fällt aber ebenso wie die Kompression nicht wirklich störend auf. Unschön wirken hingegen, gerade bei schnellen Szenen, die durch Nachzieheffekte verstärkten Bewegungsunschärfen. Kleinere Defekte und Schmutzpartikel müssen zudem noch hingenommen werden.
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Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die deutsche Synchronisation macht dem Film alle Ehre und wurde so erstellt, wie der Film gedreht wurde: billig. Man ertappt sich immer wieder, auf den ebenfalls vorhandenen Originalton umschalten zu wollen. Leider wirkt dieser etwas dumpf und wird von einem Rauschen begleitet. Da klingt die deutsche Fassung dann doch besser. Doch nützt dies alles nichts, da das Sounddesign des Films unter aller Kanone ist und weit von einer atmosphärischen Kulisse entfernt ist. Aber dafür kann der deutsche Lizenznehmer nichts. Verständlichkeit bei den Dialogen ist aber zumindest gegeben, daher 2 Punkte.
 ++----

Extras
Extras
  • Trailershow:
    • Overkill (1:31 Min.)
    • Elite Fighter 1 (1:56 Min.)
    • Elite Fighter 2 (2:06 Min.)
    • High Voltage (2:15 Min.)
VerpackungKeepCase mit FSK-Wendecover
 Ein paar Trailer zu weiteren Veröffentlichungen des Anbieters sind das einzige Bonusmaterial.
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Fazit
Der Filmtitel "Ring of Blood" hört sich ordentlich an und das Cover macht Lust auf den Film, der offensichtlich nach dem Erfolg von "Bloodsport" entstand - im Grunde nichts Schlechtes. Die Ernüchterung macht sich dann aber doch schnell breit, denn Tom Olivers Film, an dem ganze drei Autoren gewerkelt haben, ist ein billig heruntergekurbeltes Filmchen mit schlechten Darstellern, einer langweiligen Handlung und ganz schlimmen Kickbox-Einlagen. Den mitwirkenden Robert Z'Dar kannte ich bislang nur aus der Interner Link"Maniac Cop"-Trilogie. Mit Maske macht er einen besseren Eindruck als in diesem Film, in welchem nicht selbst kämpft, sondern die Rolle als Manager und Veranstalter eines großen Wettkampfes spielt. Allerdings sind seine Kämpfer zu nichts zu gebrauchen, denn die Kampkünste unterbieten sogar billigste Asien-Klopper. Der Choreograf sollte sich ebenso schämen wie die Darsteller, denn viele Schläge und Tritte erreichen erst gar nicht den Gegner, der folglich eine Schwalbe nach der anderen Schwalbe durchführt. Vom Werbeslogan "ein brutales Martial Arts Turnier" kann hier definitiv nicht die Rede sein, eher von einem Kasperletheater oder gar einem der schlechtesten Kampfsportfilme überhaupt. Die fadenscheinige Handlung ist von großen Vorbildern abgekupfert, hätte den Film aber auch nicht retten können.

Und so hangelt sich der Film von einem schlechten Kampf zum anderen, immer unterbrochen von unsinnigen Handlungen und Dialogen der Protagonisten: Luke in der Taxizentrale, Luke bei seinem Vater im Altenheim, Luke hilft einem der Manager aus der Patsche. Die Turnierkämpfe scheinen ebenso wild aneinandergereiht zu sein. Weil die Kämpfer immer gleichartig aufeinander losgelassen werden, bis einer tot oder K.O. ist, fehlt es auch an Höhepunkten. Eine Handvoll Statisten sorgen mit wehenden Dollarscheinen schließlich noch für gute Stimmung. Nein, lieber Tom Oliver, dein "Ring of Blood", der einen unterirdischen Produktionsstandard hat, ist der absolute Tiefpunkt des Genres und sollte in der Versenkung bleiben. Und Robert Z'Dar macht als Maniac Cop unter der Maske einen wesentlich besseren Eindruck.

Film schnell abgehakt, da Bild und Ton auch nicht überzeugen, und etwas Besseres in den DVD-Player geschoben, was nicht allzu schwer ist ...



Bilder der DVD




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