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USA 2002
Originaltitel:Blade 2
Alternativtitel:Blade 2: Bloodhunt
aka. Blade 2: Bloodlust
Länge:111:58 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:ab 18 Jahre
Regie:Guillermo del Toro
Buch:David S. Goyer
Kamera:Gabriel Beristain
Musik:Marco Beltrami, Danny Saber, Moby
SFX:Nick Allder
Darsteller:Wesley Snipes, Kris Kristofferson, Ron Perlman, Luke Goss, Leonor Varela. Matt Schulze, Norman Reedus, Donnie Yen, Danny John-Jules, Daz Crawford, Rey-Phillip Santos, Tony Curran, Marit Velle Kile, Thomas Kretschmann, Bridge Markland, Santiago Segura, Marek Vasut, Pete Lee-Wilson
Vertrieb:Warner
Norm:PAL
Regionalcode:2



Inhalt
In einer Zeit, in der die Welt von einer neuen, unheimlichen Rasse von Supervampiren bedroht wird, sind auch sie zurück - der legendäre Blade und sein Mentor Whistler. Die Reapers, grausam und brutal, stellen alles Dagewesene in den Schatten. Erbarmungslos löschen sie alles aus, was ihnen vor die Reißfänge kommt - ob Mensch oder Vampir. Um den blutigen Weltuntergang zu verhindern, muss Blade sich mit seinen Todfeinden verbünden. Zusammen mit dem Bloodpack, einer Elite-Killereinheit der Vampire, stellt er sich der Übermacht des Bösen. Doch kann er seinen Feinden trauen? Trainiert, um Blade zu töten, wartet das Bloodpack nur auf eine Gelegenheit, den verhassten Daywalker zu eliminieren.

Bild
Format1,85:1 (anamorph)
NormPAL
 Hier gibt es wirklich kaum etwas zu bemängeln, denn Warner bietet uns nicht nur satte und kräftige Farben, welche stilbedingt sehr stark ausgefallen sind, sondern auch einen hervorragenden Kontrast mit einem perfekten Schwarzwert. Da "Blade 2" überwiegend im Dunkeln spielt und Regisseur Del Toro hier sehr viel mit verschiedenen Farbtönen arbeitet, sowie mit Schwarz und Rot (siehe 10. Minute), gibt sich das Bild sehr detailliert und verschluckt zu keinem Zeitpunkt nötige Details. Auch die Kompressionen arbeiten sauber und nahezu unauffällig im Hintergrund. Defekte und Verschmutzungen sind diesem Transfer ein Fremdwort und Bildrauschen wurde ebenfalls fast gänzlich eliminiert. Wenn man also etwas zu bemängeln hat, dann wäre dies die nicht immer perfekte Schärfe, was der DVD auch die Höchstnote verwehrt. In den Nahaufnahmen zwar sehr detailliert, kann dieser Standard aber nicht immer gehalten werden und gerade in den Totalen wirkt das Bild recht weich. Ansonsten aber wirklich ein toller Transfer, der Del Toros "besonderen" Comic-look mehr als nur gerecht wird.
 +++++-

Ton
FormateDolby Digital 5.1 EX (dt.), Dolby Digital 5.1 (engl.)
SpracheDeutsch, Englisch
UntertitelDeutsch, Englisch, Deutsch für Hörgeschädigte
 Die deutsche Tonspur, die genau wie die englische in Dolby Digital 5.1 EX abgemischt wurde, ist hier der klare Verlierer gegenüber dem Original-Track. Der englische Ton bietet eine hervorragende Dialogverständlichkeit, tolle Dynamik und Tiefenbass. Hier wird uns einfach ein nahezu perfekter Raumklang präsentiert, dem die deutsche Tonspur nicht gewachsen ist. Es mangelt ihr an Dynamik, Bass und Weiträumigkeit. Die Dialoge wirken viel zu leise abgemischt, was man direkt beim Wechsel zwischen den beiden Spuren merkt und auch die Effekte kommen viel zu leise aus den Rears, was zur Folge hat, dass sich dadurch der eigentliche Raumklang verschlechtert, da der Centerkanal zu dominant ist. So können wir also durchweg von dem viel zu dumpfen deutschen Ton enttäuscht sein, der zwar keine Katastrophe darstellt, jedoch im Gegensatz zum englischen Track recht ernüchternd wirkt.
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Extras
Extras
  • Der Blut-Pakt - Dokumentation (83:32 Min.)
  • Die Darsteller (Texttafel)
  • Die Filmmacher (Texttafel)
 Vom Bonusmaterial kann man ebenfalls nur enttäuscht sein. Zwar gibt es hier ein 84 Minuten langes Making Of, das wirklich sehr interessant ist, aber der Rest besteht aus drei Texttafeln, die man nicht wirklich braucht und sehr spärlich ausgefallen sind. Der auf der DVD angegebene Trailer fehlt leider auch und somit gibt es dank der Dokumentation gerade mal 2 Punkte. Schade eigentlich, denn schaut man sich die US-DVD an, kann man neidisch werden und nur auf eine Spezialedition hoffen.
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Fazit
Interner Link"Blade" war 1998 der wohl beste, blutigste und actionlastigste Vampirfilm aller Zeiten und begeisterte weltweit Millionen von Fans. 4 Jahre hat es gedauert, bis Marvels Comic-Held, verkörpert von Wesley Snipes, auf die Leinwand zurückkehrte. Und dass "Blade 2" nicht einfach eine 08/15-Fortsetzung wurde, dafür sorgte neben dem Hauptdarsteller und Produzent Snipes auch noch Interner Link"Cronos"-Regisseur Guillermo del Toro, der im Gegensatz zu Stephen Norrington, dem Regisseur von "Blade", bei Teil 2 mehr auf Horror und Atmosphäre Wert legte, als auf reine Martial-Arts-Action, die zwar hier immer noch geboten wird, aber diesmal viel stylischer und cooler als in Norrimgtons Version.
"Blade 2" ist durchweg düster und del Toro spielt hier perfekt mit Farbtönen um dem Film einen surreallen Touch zu verleihen. Einzige Mankos in diesem Teil sind die CGI-Effekte, denen man leider viel zu oft ansieht, dass sie aus dem Computer enstanden sind. Vor allem der Kampf im ersten Drittel in Blades Quartier; hier hätte mehr auf Nahaufnahmen setzten sollen, aber das Resultat tut dem Sehgenuss keinen Abbruch.
Besonders hervorzuheben sind die Reaper, eine Art Super-Vampire, die nahezu unverwundbar scheinen und nur durch Sonnenlicht getötet werden können. Wer als Vampir in die Fänge der Reapern gerät und gebissen wird, mutiert ebenfalls zu diesen Monstern. Blade geht natürlich besonders brutal gegen diese Monster vor, was dem Film in America fast ein vernichtendes NC-17 Rating beschert hätte. Del Toro schnitt den Film notdürftig dann auf eine R-rating herunter (bei uns entspricht dies einer FSK-16-Freigabe), erhielt aber in Deutschland dennoch eine Freigabe ab 18, dafür aber völlig ungeschnitten, was bei einigen Szenen ein Wunder darstellt, denn hart ist "Blade 2" immer noch.
Gedreht wurde mit einem Budget von "nur" 55 Millionen Dollar in Prag, New York und Toronto und spielte in den USA in der ersten Woche über 40 Millionen US-Dollar ein, was für einen Film mit einer R-rated-Freigabe doch schon ein Erfolgserlebnis ist. Und auch wenn einige Darsteller in ihrer Rolle sichtlich überfordert zu sein scheinen und der coole Killervampir Reinhardt (Adolf) gespielt von Ron Perlman sogar Wesley Snipes den Rang abläuft, ist "Blade 2" trotz kleiner Mängel ein optisches Meisterwerk geworden und wirkt zudem wie ein verzerrtes Spiegelbild unserer Gesellschaft...

Warner präsentiert uns diese DVD in einer wirklich guten Bildqualität, die sich durch einen hervorragenden Kontrast und einer guten Schärfe auszeichnet. Leider will der deutsche Dolby-Digital-Track nicht so richtig überzeugen und wirkt kraftlos und im Gegensatz zum Original sogar recht dumpf. Dieses Manko wiederholte sich letztes Jahr bereits bei Interner Link"Matrix Reloaded". Auch die Extras sind im Vergleich zur US-DVD oder der englischen Special Edition recht mager ausgefallen und kaum der Rede wert. Wer also des Englischen mächtig ist, sollte zur DVD aus Übersee oder England greifen, dort bekommt man mehr als nur eine gute Bildqualität.



Bilder der DVD




Druckbare Version
Blade 2
Blade
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