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USA 1998
Originaltitel:Shrieker
Alternativtitel:Shriek
Länge:69:19 Minuten (ungekürzt)
Freigabe:juristisch geprüft: Strafrechtlich unbedenklich
Regie:David DeCoteau
Buch:Benjamin Carr
Kamera:Brad Rushing
Musik:Jeffrey Walton
SFX:Bill Prosser, Matthew Jason Walsh
Darsteller:Tanya Dempsey, Jamie Gannon, Parry Shen, Alison Cuffe, Thomas R. Martin, Chris Boyd, Jenya Lano, Rick Buono
Vertrieb:CMV-Laservision
Norm:PAL
Regionalcode:0
DVD-Start:25.05.2012 (Kauf)



Inhalt
ES schlägt zu ohne Warnung. ES geht durch Wände, Decken, Böden. Hinter jeder Ecke lauert, ES, das personifizierte Grauen - niemand kann ihm entkommen. Ein Geschöpf der Hölle aus grauer Vorzeit wurde im Mittelalter aus dem Schlaf gerissen. Fünf Seelen sind nötig, um das wütende Biest der Dunkelheit wieder zu besänftigen. Fünf Studenten machen den Fehler, sich in einem leerstehenden alten Krankenhaus mietfrei einzunisten. Sie wissen nicht, dass ES hier vor vielen Jahren grauenhafte Dinge verübte. Eines Nachts hört die attraktive Elaine seltsame, Geräusche aus dem Keller, dort trifft sie auf Robert, einen großen, seltsamen Mann, der sich im Keller einquartiert hat. Er beschäftigt sich mit dem Entziffern von mysteriösen Zeichen, die er hier gefunden hat. Und dann kommt ES zurück ...

Bild
Format1,33:1 (Vollbild)
NormPAL
 Das Bild rauscht sehr deutlich und in vielen Einstellungen. Besonders dunkle Momente, von denen es reichlich gibt, besitzen dieses Rauschen, welches in Bewegungen etwas schleppend verläuft und eine Menge unsaubere Kompressionsartefakte zeigt. Ein Beispiel dafür ist zu Beginn des Films zu sehen, wenn ein Drahtgitter zur Seite geschoben wird und die Gesichter dahinter zu verschwimmen beginnen. Die Farbwahl des Billigstreifens ist sehr eingeschränkt: zwischen den bläulichen Nachtszenen und den bräunlichen Innenaufnahmen gibt es kaum Platz für natürliche, frische Farben. Das sieht dann sehr nach Videoband aus. Einige Szenen sind unscharf abgefilmt, insgesamt ist der Detailgrad aber auch nur mittelmäßig - trotz progressiver Speicherung. Man kann nun argumentieren, dass ohnehin nicht mehr zu erwarten war, allerdings ist das bei Filmen dieser Machart nicht immer der Fall.
 +++---

Ton
FormateDolby Digital 2.0
SpracheDeutsch, Englisch
Untertitel-
 Die deutsche Tonspur bringt die Musik vergleichsweise gut zur Geltung, geht allerdings schnell dazu über, diese in den Hintergrund fallen zu lassen. Der Film wird hauptsächlich von den Dialogen bestimmt. Das ist in der Originalfassung nicht anders. Die authentischeren Originalsprecher klingen allerdings etwas gedrängt. Die gesamte Akustik ist wenig aufregend angelegt, so dass nur manchmal, z.B. wenn der Shrieker brüllt, die Stereofront etwas ausgereizt wird. Leider fehlen Untertitel.
 +++/--

Extras
Extras
  • Trailer (1:30 Min.)
  • Videozone (10:09 Min.)
  • Auch auf DVD:
    • Hotel zur Hölle (2:31 Min.)
    • Guyana - Kult der Verdammten (2:17 Min.)
    • Puppet Master (1:37 Min.)
    • Birds Of Prey (3:43 Min.)
    • Alien - Die Saat des Grauens kehrt zurück (3:11 Min.)
Verpackungkleine Buchbox
 Die Extras muss man sich kaum anschauen, denn bis auf einen Trailer ist lediglich ein überflüssiger Videozone-Eintrag vorhanden. Der beginnt wie ein Trailer und wird 10 Minuten lang mittels Darstellerinterviews auch als solcher genutzt. Auf das Monster wird nur kurz eingegangen, was ich wesentlich interessanter finde als Aussagen von Jungschauspielern, die dem Zuschauer einen Horrorfilm erklären möchten und dabei alles sooo einmalig fanden.
 +-----

Fazit
David DeCoteau, von Interner Link"Creepozoids" über Interner Link"Retro Puppetmaster" bis hin zu "Grizzly Rage" Billigfilmer am laufenden Band, brachte der loyalen Full Moon-Anhängerschaft kurz vor der Jahrtausendwende einen weiteren Rohrkrepierer. Ein wenig ist da noch vom märchenhaften Erzählstil der Traditionsfilmschmiede übrig, die immer wieder durch ihre tolle Musik und hohe atmosphärischen Anspruch auf sich aufmerksam machte. Allerdings geht die Spannung sehr schnell in die Brüche, wenn das seltsam Latexmonster namens "Shrieker" die Bildfläche betritt und sich als wenig erbauliche, nahezu lächerlich aussehende Man-in-the-Suit-Kreation entpuppt. Der Erzähler ist bemüht, in seiner aufgesetzten Schilderung das Monster zu mystifizieren, es mag aber nicht gelingen.
Nach einem kurzen Rückblick wird die Geschichte in die späten 1990er Jahre versetzt - und das Debakel beginnt. Statt Schauspieler wurden augenscheinlich junge Models gecastet, die sich nur mühsam mit ihren fotoreifen Visagen durch etwas behebigen 70 Minuten kämpfen. Die Figuren haben mit Problemen zu kämpfen, die der Normalsterbliche nur belächeln kann, und als Studenten geht keiner von ihnen durch. Dem Inhalt wird mit einigen wirren Theorien um Symbole, die richtig angeordnet den Shrieker auf den Plan rufen, aufgebauscht, aber weder die Charaktere, noch der Zuschauer wissen, worum es wirklich geht. Aus dem tiefen Keller kriecht dann irgendwann die hässliche Fratze hervor, die die Gruppe nach und nach dezimiert. Die nahezu im Off stattfindenden Morde (die Opfer drehen sich lediglich mit blutigem Gesicht zur Kamera) sind ebenso ein Reinfall wie die kaum ausgebaute Fähigkeit des Ungetüms, sich durch Zeit und Raum zu teleportieren. Lustlos wird eine Hatz im Dunklen an die nächste gereiht, dazwischen ein paar naive Dialoge mit klischeetriefenden Standardsituationen und zum Schluss die obligatorische Schuldzuweisungen, die den Täter wild durchrotieren lassen. Trash ist "Shrieker" damit noch lange nicht, denn unterhaltsam fand ich das nur selten. Billig und identitätslos erscheint mir treffender.

Solide DVD in der Trash Collection. Vom Film hatte ich mir allerdings mehr erwartet, besonders vom unglaublich aussehenden, zweiköpfigen Monster. Der Darsteller unter dem dicken Kostüm wusste allerdings genauso wenig wie der Regisseur etwas damit anzufangen.



Bilder der DVD




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NewsDreimal Full Moon Pictures im Mai von CMV
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